Przewalskipferde im Leipziger Zoo
Bildrechte: MDR/Andreas Lander

Elefant, Tiger & Co. | MDR FERNSEHEN | 03.02.2017 | 19:50 Uhr Sieben auf einen Streich

Przewalskipferde im Leipziger Zoo
Bildrechte: MDR/Andreas Lander

Im Umzugsfieber

Ein neuer Bereich soll entstehen: Südamerika. Doch bevor die Bauarbeiten beginnen, werden alle Tiere umgesiedelt. Viele haben den Umzug bereits hinter sich, den Przewalskipferden steht er noch bevor. Am ehemaligen Nashornhaus erwartet sie ein nigelnagelneuer Stall und die Freianlage ist herrlich geräumig. Aber wie bekommt man sieben wilde Pferde von einem Areal auf das andere? Sie zu reiten oder am Halfter zu führen, ist schlicht unmöglich. Und der Umzug in Narkose ist immer riskant. Christiane Jäpelt und Jens Hirmer haben deshalb einen monströsen Anhänger organisiert, auf dem sonst Büffel reisen. Und auf diesen Hänger wollen sie die ganze Herde treiben – in einem Schwung. Mit der Hoffnung, dass keiner aus der Reihe tanzt.

Im Schonwaschgang

Ein Elefant badet in einem Wasserbecken.
Wie bekommt man Voi Nam ins Vollbad? Bildrechte: Zoo Leipzig

Winter ist nichts für Elefanten. Bei der Kälte ist an Baden einfach nicht zu denken, will man sich keinen Schnupfen holen. Körperpflege kommt da ein bisschen kurz. Bei Voi Nam ist das deutlich zu sehen: Der Elefantenbulle nimmt es nicht so genau mit der Reinlichkeit. Legt sich nachts zum Schlafen, egal was er vorher auf dem Boden hinterlassen hat. Michael Tischmeyer müht sich regelmäßig, die peinlichen Schmutzflecke abzuspülen. Das funktioniert, aber tiefgründiger wäre ein richtiges Vollbad. Deshalb versuchen die Elefantenpfleger nun, den Bullen ins Innenbadebecken des Elefantenhauses zu lotsen, lassen dort schon mal das Badewasser ein. Es ist sicher sieben, acht Jahre her, dass Voi Nam das letzte Mal dort war. Das ist lange her.

Im Wachstum

Ein Serval auf der Jagd.
Der kleine Ozelot nimmt sein Futter nur von Mama. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Rio ist ein kleiner "Pascha“, lässt sich gern bedienen. Fünf Monate ist er jung, der lütte Ozelot, und eigentlich in der Lage, sich selbst zu versorgen. Zumal Christian Patzer genug Futter für alle bringt. Serviert Küken, Wachteln oder auch Fisch. Aber Rio bewegt sich keinen Meter. Holt sich sein Futter auch nicht im Stall, wie die Ozelots das gewöhnlich tun. Rio wartet, bis ihm Mutter Daphne die "gebratenen Tauben" vor die Nase legt. Dann wälzt er sich aus seiner Schlafkuhle und stiehlt seiner Mutter gern auch noch den letzten Happen. Für Daphne eine kraftzehrende Phase. Aber es wird nicht mehr allzu lange dauern, bis Rio selbständig genug ist, in die weite Welt zu ziehen.

Zuletzt aktualisiert: 02. Februar 2017, 14:09 Uhr