Exakt vom 12.10.2011 : Illegaler Tierhandel im Hinterhaus
Tierquälerei für illegale Geschäfte: 31 Hunde, darunter elf Welpen, holten Mitarbeiter des Veterinäramtes Leipzig im Juli aus einer Privatwohnung in einem Hinterhofhaus. Die Tiere lebten dort auf viel zu engem Raum unter miserablen Bedingungen. Die ehemaligen Besitzer hatten die Hunde selbst gezüchtet und betrieben mit ihnen einen florierenden illegalen Handel. Die Jungtiere werden hauptsächlich über Internetportale angeboten, das gewährt den Tierhändlern einen großen Kundenkreis und weitgehende Anonymität bei ihren Geschäften.
Häufig sind es Hartz-IV-Empfänger, die sich auf diesem Wege nebenbei Geld verdienen. Leidtragende sind natürlich die Tiere, auf deren Kosten die illegalen Züchter Kasse machen und auch die Tierheime, die immer häufiger für Tiere aus illegaler Züchtung Platz schaffen müssen. Die Kosten für die Unterbringung tragen die Kommunen und damit die Steuerzahler. Trotz dass Tierschützer immer wieder Tiere retten, sind die illegalen Geschäfte nur sehr schwer einzudämmen, denn die Tierhändler selbst können kaum in Haftung genommen werden, denn sie besitzen ja nichts - offiziell.
