Exakt vom 06.02.2013 : Ausgenutzt und abgezockt - Wie mit Heiratswilligen Kasse gemacht wird
Wer heutzutage den Mann oder die Frau fürs Leben finden will, der tummelt sich häufig auch im Internet. Mittlerweile ist aus dem Geschäft mit den einsamen Herzen ein florierender Wirtschaftszweig geworden.
Aber Vorsicht! Zwischen den seriösen Angeboten finden sich auch immer wieder schwarze Schafe. Die stellen Bilder von schönen, jungen, meist ausländischen Frauen ins Netz und gaukeln den Verehrern die große Liebe vor. Am Ende bleibt für die Geschädigten nur die bittere Erfahrung, dass sie um viel Geld betrogen wurden und die Frauen aus dem Netz nicht mal existieren.
Die Masche, die als "Romance Scam", also romantischer Betrug, bezeichnet wird, zieht mittlerweile auch in Mitteldeutschland Kreise. Getroffen hat es auch einen 30-jährigen Mann aus Dresden. Ein Foto seiner Traumfrau Marina auf einem Onlinedating-Portal überzeugte den Sachsen. Über das Internet baute er eine Beziehung zu Marina auf, dann sollte ein Treffen erfolgen. Marina bat um Geld für ein Flugticket, welches ihr der 30-Jährige bereitwillig schickte. Doch seine Traumfrau kam nie an. Er suchte nach der großen Liebe, doch es blieben nur Enttäuschung und Scham.
Hinter der Betrugsmasche stecken oft gut organisierte russische Banden, die arbeitsteilig vorgehen.
Selbst wenn Hintermänner gefunden werden – den Opfern nutzt das wenig. Das gutgläubig überwiesene Geld bleibt in den meisten Fällen verschwunden.
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