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Ferientipps : Klettern lernen in der Sächsischen Schweiz

FIGARINO-Reporter Mario Süßenguth musste zum Kindercamp ganz schön weit wandern: Denn die Sächsische Schweiz ist ein Nationalpark, und da haben Autos nichts zu suchen. Zu Fuß hat er es zum Fuß des großen Kletter-Felsens geschafft: Er ist so hoch wie ein dreistöckiges Haus und es sieht so aus, als wäre der Brocken vom Himmel in den Wald gefallen und dabei halb umgekippt.

Gesichert durch ein Seil klettert ein Kind an einem Felsen

Klettern? Das kann doch jeder, oder? Im Klettercamp in der Sächsischen Schweiz will FIGARINO-Reporter Mario erfahren, ob das wirklich so stimmt!

Ein Junge klettert mit Sicherungsgeräten einen glatten Baumstamm hoch
Geübt wurde vorab in der Halle oder wie hier an einem glatten Baumstamm. Doch im Gelände ist es schon noch mal ein anderes Gefühl ...

Kaum in Klettergebiet am Pfaffenstein angekommen, geht es auch schon los: Die Mädchen und Jungen hier üben erst die Knoten, mit denen man sich in das 50 Meter lange Kletterseil einbindet. Dann ist auch schon das Abseilen dran - eine ganz schöne Mutprobe. Der Kletter-Felsen ist so hoch wie ein dreistöckiges Haus. Es sieht so aus, als wäre der Brocken vom Himmel in den Wald gefallen und dabei halb umgekippt. Das ist was anderes als die Kunstwand in der Kletterhalle, stellen die Kurskinder voller Respekt fest. Auch Eltern dürfen bei diesem Familien-Klettercamp mitmachen. So wie Achims Mutter Alexandra. Sie ist auch Anfängerin. Beide kommen aus Schleswig-Holstein. Da gibt es solche Felsen nicht.

Es muss nicht gleich beim ersten Mal klappen

Doch sie brauchen keine Angst zu haben: Die Profis Sandra und Jan helfen, wenn mal was nicht beim ersten Mal klappt. Sie achten darauf, dass der Seilknoten perfekt ist, der Klettergurt festsitzt und dass natürlich keiner abstürzt.

Unterstützt von einem Erwachsenen klettert ein Kind an einer künstlichen Kletterwand
Der Helm darf nicht fehlen!

Und natürlich darf der Helm nie fehlen. Das ist wichtig, denn Klettern kann sehr gefährlich sein, weiß Sandra: "Niemals bei nassem Fels klettern, denn Stein ist ganz schön bröselig." Außerdem sollte man schwindelfrei sein. Denn der offene Blick vom freien Fels hinab auf Wald und Wiesen kann dem einen oder anderen ein flaues Gefühl im Bauch bescheren.

Verewigt euch im Gipfelbuch

Trotz der Herausforderung schaffen es alle, und nach ein paar Minuten sind Achim, Nils, Theresa, Nicola und die anderen oben auf dem Gipfel und können sich für die Nachwelt verewigen: An jedem der über 1.000 Klettergipfel in der Sächsischen Schweiz gibt es ein Gipfelbuch. Ist das mal vollgeschrieben, dann wird es archiviert. So lässt sich noch in hundert Jahren nachlesen, wer zum Beispiel im Sommer 2012 mal auf dem Felsen war. Jetzt stehen erstmal die Namen der Kids aus dem Klettercamp darin, und auch Mario durfte sich eintragen

Neugirig geworden? Hier könnt ihr auch noch klettern in der Region:

Zuletzt aktualisiert: 01. August 2012, 13:37 Uhr

Programm-Tipps

Wie es für Mario im Klettercamp war, könnt ihr zuerst bei FIGARINO im Radio und dann im Webradio hören und später gibt's die Geschichten auch als Podcast. Viel Spaß!

5. August | 08:15 Uhr | MDR FIGARO
6. bis 12. August | MDR FIGARINO Webradio
ab 8. August auch als Podcast

Das Elbsandsteingebirge

Viele von Euch kennen es unter dem Namen "Sächsische Schweiz". Es ist vor rund hundert Millionen Jahren entstanden. Damals existierte da ein kreidezeitliches Meer. Übrig geblieben sind die verschnörkelten Felsen aus Sandstein - inzwischen das Paradies für alle Natur- und Kletterfreunde.

FIGARINOS Ferientipps

Sechs Wochen Ferien - und so viele Ideen! FIGARINOS Ferientipps gibt es ab jetzt jede Woche für euch im Webradio. Nächstes Mal berichten wir über Skifahren mitten im Sommer. Wo das geht? Na, in einer Halle! Uta Burkhardt war dort.

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