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FIGARINO-Thema : Zähne putzen - wann wurde das eigentlich erfunden?

Wir sollten sie jeden Tag mindestens sechs Minuten in der Hand haben, sie unterstützt unser strahlendes Lächeln und sorgt dafür, dass wir auch mal ohne Reue in einen sauren Apfel beißen können: die Zahnbürste. Aber wann gab es die ersten Zahnbürsten? Und welche Bürste ist die beste? FIGARINO-Reporterin Christine Färber hat sich schlau gemacht.

Ein Kind beim Zähneputzen

Eltern und Lehrer sagen es uns immer wieder: Wenn ihr die Zähne nicht ordentlich putzt, gehen sie kaputt und fallen aus! Schreckgespenst Karies tobt durch jede Zahnarztpraxis - und nicht umsonst, denn richtiges Zähneputzen ist tatsächlich wichtig. FIGARINO-Reporterin Christine putzt sich eigentlich ganz gern die Zähne, auch wenn es manchmal nervt. Zum Beispiel, wenn sie am Abend schon richtig müde ist.

Schweineborsten im Mund? Nee, danke!

Heute gibt's schicke Zahnbürsten in tollen Farben, in unterschiedlichen Härtegraden, elektrisch und sogar mit Ultraschall - da macht das Zähneputzen richtig Spaß! Christine ist jedenfalls ziemlich froh, dass sie ihre Zahnpflege mit modernen Geräten betreiben kann. Früher war es etwas beschwerlicher, die Zähne sauber zu halten: Im alten Ägypten, rund 3.000 vor Christus, wurde mit Natron gespült, und es gab bereits sogenannte Zahnhölzer. Das waren kleine Stöckchen, auf denen gekaut wurde, und damit wurden die Beläge abgerieben. Das gibt's in manchen Kulturvölkern heute noch. In China wurde um 1500 die erste Zahnbürste entwickelt. Diese Bürste hatte Borsten vom Hausschwein - das war nicht so lecker und die Borsten waren auch relativ hart. In Europa ging das erst so um 1700 los, damals gab es Borsten aus Pferdehaar. Diese Bürsten waren allerdings auch noch sehr weich, da hat man die Beläge nicht abbekommen. Vor etwa 80 Jahren wurde dann das Nylon erfunden. Das ist das Material, aus dem die Borsten auch heute noch sind.

Unser Rätsel zum Thema Zahnpflege gibt es hier:

Zahnbürsten für Faule

FIGARINO-Reporterin Christine ist neugierig geworden und erkundigt sich in einem Spezialgeschäft für Zahnbürsten nach den neuesten Erfindungen auf dem Zahnputz-Markt: Da gibt es zum Beispiel eine Ultraschallzahnbürste, die ist das Neueste auf dem Markt - natürlich elektrisch. Sie ist sehr schonend zu den Zähnen, allerdings auch ziemlich teuer. Christine erfährt auch, dass es sogar "Zahnbürsten für Faule" gibt: Bei dieser Zahnbürste sind die Borsten so angeordnet, dass man alle drei Seiten der Zähne gleichzeitig bürstet. Für Traditionsbewusste gibt es auch die Zahnbürste mit Wildschwein- oder Pferdehaarborsten oder, ganz modern, Zahnbürsten, die blinken!

Für welche Variante Ihr Euch auch entscheidet - FIGARINO-Reporterin Christine erfährt auch, was bei einer Zahnbürste wirklich zählt: Für Kinderzähne ist wichtig, dass die einen dicken Griff hat und dieser nicht so rutschig ist. Ebenfalls sollte die Zahnbürste einen kurzen Kopf haben und eher weiche bis mittelharte, abgerundete Borsten.

Zuletzt aktualisiert: 18. Juli 2012, 11:00 Uhr

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