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Figarinos kleine Vogelkunde

Stieglitz, Buntspecht, Zeisig - kennt ihr unsere heimische Vogelwelt oder etwa nur die Taube auf dem Dach? Klickt euch durch und staunt, wie bunt und verschieden die gefiederten Gesellen sind.

Stieglitz
Der Stieglitz ist auch als Distelfink bekannt. Der farbenfrohe Winzling wiegt ganze 16 Gramm. Vorrangig frisst er Samen. Mancherorts wird er in Käfigen gehalten. Bildrechte: Andreas Hartl/NABU
Stieglitz
Der Stieglitz ist auch als Distelfink bekannt. Der farbenfrohe Winzling wiegt ganze 16 Gramm. Vorrangig frisst er Samen. Mancherorts wird er in Käfigen gehalten. Bildrechte: Andreas Hartl/NABU
Ein Eisvogel sitzt auf einem Ast
Auch der Eisvogel begeistert durch sein buntes Federkleid. Meist findet man ihn in der Nähe von Gewässern, aus denen er sich kleine Fische und Frösche holt. Er frisst aber auch Insekten. Bildrechte: colourbox
Buntspecht
Schwarz-weiß-rot ist das Gefieder des Buntspechts. Er ist die bei uns am häuftigsten vorkommende Spechtart. Aus dem Holz der Bäume holt er sich sein Futter: Insekten, Larven und Spinnen. Das Klopfen, das sein Schnabel dabei erzeugt, kann man gut hören. Bildrechte: Frank Derer/NABU
Eine Blaumeise pickt Nüsse im Winter.
Die Blaumeise mit ihrem blau-gelben Gefieder ist oft in Gärten oder auf Balkonen zu sehen. Der kleine, sehr bewegliche Vogel bringt nur zehn Gramm auf die Waage. Blaumeisen freuen sich, wenn Menschen ihnen Nistkästen aufstellen und im Winter Meisenknödel aufhängen. Bildrechte: Colourbox.de
Amsel
Die Amsel wird auch Schwarzdrossel genannt. Die schwarz gefiederten Männchen sind am gelb-orangen Schnabel zu erkennen. Die Weibchen sind braun gefärbt. Amseln ernähren sich von Regenwürmern, Schnecken und Insekten, im Sommer auch von Früchten. Bildrechte: colourbox
Erlenzeisig
Zwischen Oktober und April kann man den Erlenzeisig bei uns beobachten. Schwarz, gelb und grün ist sein Gefieder. Sein Name stammt von seiner Vorliebe für Erlen-Samen. Bildrechte: Frank Heckler/NABU
Ein Seeadler
Mit einer Flügelspannweite von bis zu 2,60 Metern macht der Seeadler großen Eindruck. Allerdings ist er selten zu sehen, denn die Menschen haben ihn lange Zeit als Fischdieb betrachtet und beinahe ausgerottet. Heute steht er unter Naturschutz. Bis zu 40 Jahre alt können Seeadler werden. Ihren Horst (Nest) bauen sie gern auf hohen Bäumen. Bildrechte: colourbox
Ein Zaunkönig sitzt auf einem Ast
Der kleine braune Zaunkönig wirkt manchmal wie eine Maus, die durchs Gebüsch huscht. Dafür kann er beeindruckend singen und tut das sogar im Winter. Er ernährt sich von Insekten und Samen. Der Name Zaunkönig geht angeblich auf eine alte Fabel zurück. Sie erzählt, dass die Tiere den Winzling zum König wählten, weil er am höchsten fliegen konnte. In Wahrheit saß er aber auf dem Rücken eines Adlers, der das nicht merkte, weil der Zaunkönig so leicht ist. Bildrechte: colourbox
Sachsens Wildnis - Grünfink
Der Grünfink mag Hecken und Gebüsche, in denen er sich gut verstecken kann. Sein trillernder Gesang erinnert an einen Kanarienvogel. Auf seinem Speiseplan stehen ausschließlich Samen und Früchte. Bildrechte: MDR-Zuschauer/Hocki
Eichelhäher
Der Eichelhäher ist mit Elster, Krähe und Rabe verwandt. Er liebt es, andere Vögel zu imitieren, kann aber auch bellen wie ein Hund. Seinen Alarmschrei hat sicher schon jeder gehört. Deshalb nennt man ihn auch "Waldpolizei". Seine Lieblingsspeise sind Eicheln. Wie ein Eichhörnchen versteckt er sie als Vorrat für den Winter. Manchmal plündert er auch die Nester andere Vögel und frisst ihre Eier. Bildrechte: colourbox
Sachsens Wildnis - Sperling
Der Sperling, auch Spatz genannt, ist überall zu sehen. Er brütet mehrmals im Jahr und ist am liebsten mit anderen Sperlingen gemeinsam unterwegs. Der Vogel ist sehr reinlich und liebt es zu baden; er tut das sogar in Sand. Bildrechte: MDR-Zuschauer/Sonja Haase
Eine Nebelkrähe (links) und ein Rabe.
Krähe oder Rabe? Das ist die Frage. Der Rabe (rechts) ist deutlich größer und hat einen schwarzen Schnabel. Krähen sieht man meist im Schwarm. Raben sind dagegen eher als Paar unterwegs. Beide zählen zu den Rabenvögeln und damit zu den intelligentesten Vögeln überhaupt. Bildrechte: Collage: Colourbox.de
Kleiber
Der Name Kleiber ist entlehnt vom früheren Beruf des Kleibers, der Lehmwände baut. Das tut der Vogel auch. Er mauert den Eingang zu seiner Bruthöhle bis auf ein kleines Loch soweit zu, dass andere nicht hereinkommen können. Außerdem kann er gut kopfabwärts klettern. Bildrechte: Frank Derer/NABU
Rotkehlchen
Schon im Morgengrauen beginnt das Rotkehlchen zu singen. Es ernährt sich von Insekten, Würmern und Schnecken, im Winter auch von Samen und Nüssen. Brüten tut der kleine Vogel in Bodenvertiefungen, unter Gestrüpp, Wurzeln oder in Mauerlöchern. Bildrechte: Colourbox.de
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