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Die vier Jahreszeiten

Der Frühling steht vor der Tür und dann dauert es nicht mehr lange und die Sonne scheint wieder hell und warm. Doch warum gibt es eigentlich warme und kalte Jahreszeiten? Die Antwort findet man im Weltraum!

Jahreszeiten
"Es war eine Mutter, die hatte vier Kinder. Den Frühling, den Sommer, den Herbst und den Winter …" Dieses Lied über die vier Jahreszeiten kennen sicher viele von euch. Es verrät uns, wie die Jahreszeiten heißen und was sie in der Natur bewirken. Doch warum gibt es Jahreszeiten überhaupt? Bildrechte: Colourbox.de
Jahreszeiten
"Es war eine Mutter, die hatte vier Kinder. Den Frühling, den Sommer, den Herbst und den Winter …" Dieses Lied über die vier Jahreszeiten kennen sicher viele von euch. Es verrät uns, wie die Jahreszeiten heißen und was sie in der Natur bewirken. Doch warum gibt es Jahreszeiten überhaupt? Bildrechte: Colourbox.de
Erde und Sonne
Die Erde dreht sich einmal am Tag um ihre eigene Achse. Auf der Seite, die von der Sonne weggedreht ist, herrscht Nacht, auf der andern Seite Tag. Wenn bei uns die Nacht einbricht, beginnt in Ländern auf der anderen Seite der Erde, z.B. Australien, bereits der Tag. Bildrechte: Colourbox.de
Erdumlaufbahn - Erde kreist um Sonne
Zudem kreist die Erde in einem Jahr einmal um die Sonne. Dabei hat sie die ganze Zeit eine leichte Schrägstellung von 23,5 Grad. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Kind schaut auf einen Globus
Diese Schrägstellung kann man gut an einem Globus erkennen. Sie sorgt dafür, dass es im Sommer wärmer und im Winter kälter ist. Würde die Erde genau senkrecht stehen, wären die Temperaturen das ganze Jahr über in etwa gleichbleibend. Bildrechte: colourbox
Schneemann
Durch die Schrägstellung der Erde treffen die Sonnenstrahlen im Winter in einem anderen Winkel auf die Erde als im Sommer, und zwar recht flach und nicht so stark gebündelt. Die Sonne schafft es dann kaum noch über unseren Horizont hinaus. Es wird dann dunkler und kälter bei uns auf der Nordhalbkugel. Auf der Südhalbkugel ist es genau umgekehrt: Dort herrscht zu diesem Zeitpunkt Sommer bzw. in den Tropen Trockenzeit. Bildrechte: Colourbox.de
Dominikanische Republik
Im Sommer bekommt die Nordhalbkugel dann wieder mehr Sonne ab. Sie steigt hoch hinauf in den Himmel und scheint in einem sehr steilen Winkel auf uns herab. Es wird wärmer und die Tage sind länger. Auf der Südhalbkugel ist dann Winter, doch in den Tropen rings um den Äquator bleibt es weiterhin warm und es herrscht Regenzeit. Bildrechte: Colourbox.de
Die Erde mit eingezeichneter Äquatorlinie.
Je näher eine Region am Äquator (dem nullten Meridian) liegt, desto weniger ausgeprägt sind die Jahreszeiten. Am Äquator macht sich die Neigung der Erde nämlich kaum bemerkbar. Hier sind die Tage und Nächte daher immer ungefähr gleich lang (je 12 Stunden) und es ist das ganze Jahr über warm. Bildrechte: Colourbox.de
Antarktis
Am Nord- und Südpol hingegen herrschen stets eisige Temperaturen, da die Sonnenstrahlen hier das ganze Jahr über im flachen Winkel einfallen. Bildrechte: Colourbox
Sternbild Großer Hund mit dem Stern Sirius
Wusstet ihr, dass man die Jahreszeiten auch am Himmel ablesen kann? Jede Jahreszeit hat ihre eigenen Sternbilder und je nachdem, wo sie am Himmel zu sehen sind, weiß man, ob es Frühling, Sommer, Herbst oder Winter wird. Das war besonders wichtig für unsere Vorfahren. Die alten Ägypter wussten zum Beispiel genau: Wenn Sirius, der Hundsstern, an einer bestimmten Stelle am Himmel auftaucht, dann kommt die Nil-Flut und anschließend ist es Zeit, die Felder zu bestellen. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
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