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Thema im Webchannel : Bei FIGARINO zu Gast: Silbermond

"Silbermond", das sind Sängerin Stefanie Kloß, Schlagzeuger Andreas Nowak, Gitarrist und Pianist Thomas Stolle sowie sein Bruder, der Bassist Johannes Stolle. Die sympathischen Jung-Rocker schaffen etwas, wovon andere nur träumen: Sie haben ein besonders herzliches Verhältnis zu ihren Fans und engagieren sich gern für soziale Projekte. Sie unterstützen zum Beispiel die Wohltätigkeitsaktion "Fans helfen", holen junge Bands in ihr Vorprogramm und unterstützen Benefiz-Aktionen. Das brachte ihnen 2011 einen Ehren-Echo ein. In diesem Jahr veröffentlichten sie ihr viertes Album "Himmel auf" mit dem Hit "Für Dich schlägt mein Herz". FIGARINO hat die Band getroffen.

Silbermond vor ihrem Konzert am Elbuferam 28.07.2012 in Dresden

Wie seid ihr als Schüler ins neue Schuljahr gestartet? Voller Power und dem Willen, viele Einsen zu bekommen? Oder wart ihr eher mies darauf, weil die Sommerferien vorbei waren?

Andreas Nowak: Also das ist eigentlich eine rhetorische Frage, oder? Wer hat sich denn wirklich auf die Schule ge…? Naja gut, eigentlich darf man jetzt gar nichts sagen.

Stefanie Kloß: Andreas, also ganz ehrlich! Ich fand das immer cool. Ich war auch so eine, die total gerne neue Schulblocks und neue Stifte gekauft hat. Die letzten und die ersten Tage des Schuljahres sind doch immer die besten.

Thomas Stolle: Naja, als man dann in die höheren Klassen gekommen ist, war das doch immer ganz spannend, ein zwei Tage, bevor es losging, zur Schule zu gehen und zu sehen, bei welchen Lehrern man hat. Und den Stundenplan, wann man wo zu sein hat. Und dann war natürlich ganz wichtig am ersten Tag: Zeitig genug da sein, um die hinteren Plätze zu bekommen. 

Welche Erinnerungen habt ihr an euren Schulanfang?

Johannes Stolle: Also mein Schulanfang war sehr schön. Es gab eine sehr große Zuckertüte. Also eine normal große, die fand ich aber als kleiner Steppke sehr groß, mit ganz vielen Naschereien, und das war halt ein großes Happening. Was ich damit auch immer noch verbinde, ist: Bei dem Schuleingang haben sich die Klassen, die sich gerade erst frisch kennengelernt hatten, zu einem ersten offiziellen Klassenfoto hingestellt, an der Pforte der Schule. Und mein jüngerer Bruder Thomas wollte auch schon in die Schule gehen. Er musste ja noch ein Jahr warten, und hat sich auch mit auf dieses Klassenfoto geschlichen, sozusagen, um da mit draufzukommen. Das war echt goldig.

Thomas Stolle: Aber du musst den Grund noch sagen: Es gab in seiner Klasse noch Leute, die kleiner waren als ich, damals schon. Ich konnte nicht verstehen, warum Leute, die kleiner sind als ich, jetzt schon in die Schule dürfen und ich nicht.

Na, zum Glück ist Thomas ja dann noch tüchtig gewachsen. Was für Streiche habt ihr denn damals den Lehrern so gespielt?

Thomas Stolle: Ich glaube, da fragen wir mal lieber unseren Schlagzeuger.

Andreas Nowak: Das kam aber erst ein bisschen später. Die achte Klasse war die böse Klasse. Da bin ich dann zur dunklen Seite der Macht übergetreten. Da war so ein Kumpel, der war ein bisschen frech, und ich war auch frech. Wir haben dann halt … ach ... wir haben den Lehrer mit Appelkriebsch [Apfelstrunk] beworfen. Da hatte die eine Lehrerin eine weiße Bluse und die stand mit dem Rücken zu mir. Und ich hatte einen Tintenfüller. Dann die Bluse voll. Das war ganz ganz schlimm und ich möchte mich jetzt noch entschuldigen. Ich weiß noch ganz genau, wie sie heißt. Das war ganz furchtbar.

Ich hatte einen ganz schlimmen Klassenanfang. Wir hatten so einen traditionellen Tanz und jeder Junge musste sich eine Dame suchen. Alle sind losgelaufen. Ich war der einzige, der übrig war, und ich hatte keine Dame. Und das war ganz furchtbar, ich musste dann wirklich heulen. Dann mussten zwei Jungs mit einer tanzen. (Gelächter) Es ging eigentlich gar nicht. Ich stand einfach nur daneben und habe geguckt, wie die tanzen.

Inzwischen geht das hoffentlich besser! Habt ihr euch eigentlich an der Schule kennengelernt?

Stefanie Kloß: Nein, wir waren alle an unterschiedlichen Schulen. Ich habe ja meine ersten Schuljahre noch gar nicht in Bautzen gewohnt, sondern bin eigentlich in einem kleinen Dorf in der Nähe von Bautzen aufgewachsen. Johannes und Thomas waren auf derselben Schule. Andreas auf einer und ich auf der anderen. Wir haben uns erst mit 13, 14 Jahren kennengelernt. 

Vielen Dank "Silbermond" für das Gespräch!

Zuletzt aktualisiert: 29. August 2012, 15:44 Uhr

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