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MDR_Gerrit 04.01.2013 14:32

Arbeitsplatz um jeden Preis?
 
[B]Die Ameos-Kliniken im Salzlandkreis kämpfen um ihre Existenz - und dafür sollen auch die Mitarbeiter Federn lassen. Um 360 Arbeitsplätze zu sichern, sollen insgesamt 1.600 Mitarbeiter erhebliche Einbußen hinnehmen: Um gleich 12,5 Prozent sollen Arbeitszeit und Lohn gekürzt werden, im Gegenzug verspricht der Arbeitgeber einen fünfjährigen Kündigungsschutz.

Mit diesem Vorschlag sind die Ameos-Kliniken kein Einzelfall. Was meinen Sie, soll man als Arbeitnehmer einem solchen Vertrag zustimmen - zugunsten eines gesicherten Arbeitsplatzes?[/B]

[I]Aktuelle Infos zum Ameos-Fall finden Sie hier:[/I]
http://www.mdr.de/nachrichten/salzlandkliniken126_zc-e9a9d57e_zs-6c4417e7.html

Neundorfer2004 04.01.2013 17:46

AW: Arbeitsplatz um jeden Preis?
 
[QUOTE=MDR_Gerrit;161883][B]Die Ameos-Kliniken im Salzlandkreis kämpfen um ihre Existenz - und dafür sollen auch die Mitarbeiter Federn lassen. Um 360 Arbeitsplätze zu sichern, sollen insgesamt 1.600 Mitarbeiter erhebliche Einbußen hinnehmen: Um gleich 12,5 Prozent sollen Arbeitszeit und Lohn gekürzt werden, im Gegenzug verspricht der Arbeitgeber einen fünfjährigen Kündigungsschutz.

Mit diesem Vorschlag sind die Ameos-Kliniken kein Einzelfall. Was meinen Sie, soll man als Arbeitnehmer einem solchen Vertrag zustimmen - zugunsten eines gesicherten Arbeitsplatzes?[/B]

[I]Aktuelle Infos zum Ameos-Fall finden Sie hier:[/I]
http://www.mdr.de/nachrichten/salzlandkliniken126_zc-e9a9d57e_zs-6c4417e7.html[/QUOTE]



Vorstände und sonstige "Chefs" solcher Unternehmen gehören sofort [B]zwangsenteignet und lebenslang zu H4 verdonnert!!![/B] Damit wäre zig millionen Armen MEHR geholfen, da es dann etliche [B]millionenschwere RaffGIERE[/B] nicht mehr gibt! Aber mit den Arbeitenden kanns mans ja machen ... [B]Aufstehen und GEMEINSAM zur Wehr setzen! `89 lief auch FRIEDLICH ab ...[/B]

Alteimer 04.01.2013 19:49

AW: Arbeitsplatz um jeden Preis?
 
[QUOTE=Neundorfer2004;161891]Vorstände und sonstige "Chefs" solcher Unternehmen gehören sofort [B]zwangsenteignet und lebenslang zu H4 verdonnert!!![/B] Damit wäre zig millionen Armen MEHR geholfen, da es dann etliche [B]millionenschwere RaffGIERE[/B] nicht mehr gibt! Aber mit den Arbeitenden kanns mans ja machen ... [B]Aufstehen und GEMEINSAM zur Wehr setzen! `89 lief auch FRIEDLICH ab ...[/B][/QUOTE]

Lieber Neundorfer2004 das ist doch Blech wer lässt zu das die Gesundheit zum Geschäft wird unsere Politiker oder die bösen Kapitalisten ? Mitlerweile ist der MDR auch schon zurückgerudert spricht jetzt von einem möglichen Schnellschuß von VERDI .

Gundel Gaukeley 04.01.2013 20:24

AW: Arbeitsplatz um jeden Preis?
 
Ein sicherer oder zumindest vorerst mal sicherer Arbeitsplatz ist schön und gut, aber was nützt er, wenn sein Inhaber nicht mehr davon leben kann?

Arbeitsplatz um [I]jeden [/I]Preis?
Von mir ein klares NEIN.
Irgendwann muß Ende der Fahnenstange sein.

Antichrist 04.01.2013 20:30

AW: Arbeitsplatz um jeden Preis?
 
[QUOTE=MDR_Gerrit;161883][B]Die Ameos-Kliniken im Salzlandkreis kämpfen um ihre Existenz - und dafür sollen auch die Mitarbeiter Federn lassen. Um 360 Arbeitsplätze zu sichern, sollen insgesamt 1.600 Mitarbeiter erhebliche Einbußen hinnehmen: Um gleich 12,5 Prozent sollen Arbeitszeit und Lohn gekürzt werden, im Gegenzug verspricht der Arbeitgeber einen fünfjährigen Kündigungsschutz.

Mit diesem Vorschlag sind die Ameos-Kliniken kein Einzelfall. Was meinen Sie, soll man als Arbeitnehmer einem solchen Vertrag zustimmen - zugunsten eines gesicherten Arbeitsplatzes?[/B]

[I]Aktuelle Infos zum Ameos-Fall finden Sie hier:[/I]
http://www.mdr.de/nachrichten/salzlandkliniken126_zc-e9a9d57e_zs-6c4417e7.html[/QUOTE]


Das müssen die betreffenten Personen schon selbst entscheident.
Prinzipell hab ich kein Problem damit wenn ich mich bei meinen arbeitgeber wohl fühle und es den Betrieb wirklich schlecht geht für eine gewisse Zeit auch auf einen Teil des Lohnes zu verzichten. Es muss mir aber noch genug übrigbleiben zur Lebensgestaltung.

soniboy 04.01.2013 21:31

AW: Arbeitsplatz um jeden Preis?
 
[QUOTE=Antichrist;161906]Das müssen die betreffenten Personen schon selbst entscheident.
Prinzipell hab ich kein Problem damit wenn ich mich bei meinen arbeitgeber wohl fühle und es den Betrieb wirklich schlecht geht für eine gewisse Zeit auch auf einen Teil des Lohnes zu verzichten. Es muss mir aber noch genug übrigbleiben zur Lebensgestaltung.[/QUOTE]
Das ist Lohndamping auf eine neue Art. :mad::(

Kwe 04.01.2013 21:40

AW: Arbeitsplatz um jeden Preis?
 
Einen Arbeitsplatz um jeden Preis? Nein, aber manchmal geht es nichts anders. Ich selber habe das mit einem großen Telekommunikationsunternehmen durch. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis das unvermeidliche kommt. Dann kommt es still und leise, ohne Presse u. Öffentlichkeit. Versagt hat das Management
u. die Chefs. Die sollten mit Gehaltskürzungen bei sich anfangen und endlich Verantwortung für ihr Personal übernehmen.

Nachhaker 04.01.2013 23:34

AW: Arbeitsplatz um jeden Preis?
 
[QUOTE=MDR_Gerrit;161883][B]Die Ameos-Kliniken im Salzlandkreis kämpfen um ihre Existenz - und dafür sollen auch die Mitarbeiter Federn lassen. Um 360 Arbeitsplätze zu sichern, sollen insgesamt 1.600 Mitarbeiter erhebliche Einbußen hinnehmen: Um gleich 12,5 Prozent sollen Arbeitszeit und Lohn gekürzt werden, im Gegenzug verspricht der Arbeitgeber einen fünfjährigen Kündigungsschutz.

Mit diesem Vorschlag sind die Ameos-Kliniken kein Einzelfall. Was meinen Sie, soll man als Arbeitnehmer einem solchen Vertrag zustimmen - zugunsten eines gesicherten Arbeitsplatzes?[/B]

[I]Aktuelle Infos zum Ameos-Fall finden Sie hier:[/I]
http://www.mdr.de/nachrichten/salzlandkliniken126_zc-e9a9d57e_zs-6c4417e7.html[/QUOTE]

[COLOR="Navy"][B]"Gewerkschaftssekretär Jens Berek ... kritisierte, dass Ärzte und leitende Angestellte von den Kürzungen ausgenommen würden"[/B][/COLOR]

Wenn das so ist, dann wäre das für mich als Angestellter nicht akzeptabel.


Mir fehlt aber die Information, von welchem Einkommensniveau aus gekürzt werden soll.

Nachhaker 04.01.2013 23:40

AW: Arbeitsplatz um jeden Preis?
 
[QUOTE=Antichrist;161906]Das müssen die betreffenten Personen schon selbst entscheident.
Prinzipell hab ich kein Problem damit wenn ich mich bei meinen arbeitgeber wohl fühle und es den Betrieb wirklich schlecht geht für eine gewisse Zeit auch auf einen Teil des Lohnes zu verzichten. Es muss mir aber noch genug übrigbleiben zur Lebensgestaltung.[/QUOTE]

Bedenken Sie bitte dabei, dass das Rentenniveau des Eckrentners (der der 45 Jahre Beiträge gezahlt hat) der gesetzlichen Rentenversicherung bereits auf 50 % seiner durchschnittlich bezogenen Einkünfte abgesenkt wurde und weiter auf 43 % abgesenkt werden soll durch die Grünen und die SPD.

Ich glaube kaum, dass Sie als Leiharbeiter später eine Rente oberhalb des Sozialhilfeniveau beziehen werden.

Im Ergebnis haben Sie nur für zu wenig Geld sich ausbeuten lassen und als Leiharbeiter noch Arbeitsplätze regulär bezahlter Angestellter vernichtet.

Robert Iswall 05.01.2013 11:21

AW: Arbeitsplatz um jeden Preis?
 
[QUOTE=Gundel Gaukeley;161904]Ein sicherer oder zumindest vorerst mal sicherer Arbeitsplatz ist schön und gut, aber was nützt er, wenn sein Inhaber nicht mehr davon leben kann?[/QUOTE]

Darauf würden die neunmalklugen Zyniker antworten: "[I]Kannst ja staatliche Zuschüsse ('Aufstockung') beantragen[/I]!"

Und das ist der eigentliche Skandal: Die benannten Herrschaften beuten in maßloser Raffgier ihre [I]Lohnsklaven[/I] nicht nur schamlos aus; sie überlassen deren Überlebenssicherung einer Allgemeinheit von Steuerzahlern - zu der sie natürlich selbst [U]nicht[/U] gehören möchten, gell? - [U]Das[/U] ist das eigentlich [I][B]Asoziale[/B][/I] und damit sogar [I][B]Verfassungswidrige[/B][/I] an der ganzen Masche!:eek:

[QUOTE=Gundel Gaukeley;161904]Arbeitsplatz um [I]jeden [/I]Preis?
Von mir ein klares NEIN.
Irgendwann muß Ende der Fahnenstange sein.[/QUOTE]

Dem ist nichts hinzuzufügen!

Oma Duck 05.01.2013 12:31

AW: Arbeitsplatz um jeden Preis?
 
Ganz klares Nein!!!!!!

Ein Arbeitgeber muss soviel bezahlen, dass man ein menschenwürdiges Einkommen über dem Sozialhilfesatz erhält. Sollte das nicht möglich sein, darf er eben keine Beschäftigungen anbieten.

Die ganzen 1-Euro-Jobs, 400(neu 450)-Euro-Jobs, Leiharbeitsjobs die nur der Ausbeutung und Versklavung der Arbeitnehmer und ihren Familien dienen gehören mit sofortiger Wirkung verboten.
Ausnahmen dürfen nur in besonderen Ausnahmen, bei Existenzgründungen gemacht werden, dann aber zwischen Arbeitgeber und Arbeitsagenturen! Der Arbeitnehmer darf nicht davon betroffen sein.

Ich bin nicht mehr bereit, über den Niedriglohnsektor Firmenbossen, Managern, Konzernen etc. die Gewinne zu subventionieren, während für den arbeitenden Menschen nichts mehr übrig bleibt.
Die dadurch steigende Arbeitslosigkeit, zeigt dann nur die tatsächlichen Verhältnisse auf und zwingt uns alle gemeinschaftlich nach neuen Wegen zu suchen. z. B. ein bedingungsloses Grundeinkommen!

Antichrist 05.01.2013 12:53

AW: Arbeitsplatz um jeden Preis?
 
[QUOTE=Nachhaker;161911]Bedenken Sie bitte dabei, dass das Rentenniveau des Eckrentners (der der 45 Jahre Beiträge gezahlt hat) der gesetzlichen Rentenversicherung bereits auf 50 % seiner durchschnittlich bezogenen Einkünfte abgesenkt wurde und weiter auf 43 % abgesenkt werden soll durch die Grünen und die SPD.

Ich glaube kaum, dass Sie als Leiharbeiter später eine Rente oberhalb des Sozialhilfeniveau beziehen werden.

Im Ergebnis haben Sie nur für zu wenig Geld sich ausbeuten lassen und als Leiharbeiter noch Arbeitsplätze regulär bezahlter Angestellter vernichtet.[/QUOTE]

Wenn ich recht informiert bin ging es an der Klinik nicht um Leiharbeiter sondern um festangestellte die Tariflöhne bekommen.
Da ich nicht weiss was die angestellten da an der Klinik als Tariflohn bekommen kann ich auch nicht sagen ob sie bei einer Kürzung mit der Rente unter Sozialhilfeniveau rutschen. Das ändert aber nichts daran das die betreffenten Personen selbst entscheiden müssen ob ihnen der Arbeitsplatz da so wichtig ist das sie auch auf einen Teil des Lohnes verzichten.

Antichrist 05.01.2013 12:59

AW: Arbeitsplatz um jeden Preis?
 
PS: Um mich brauchst du dir keine Sorgen machen. Ich hab da privat vorgesorgt. In Sachen Rente verlass mich nicht auf die staatliche.

Kwe 05.01.2013 15:10

AW: Arbeitsplatz um jeden Preis?
 
Wenn ich schon wieder lese, dass Verdi meint dem Vertrag nicht zu zustimmen, kann ich nur herzlich lachen. Verdi besorgt den Leuten auch keine Arbeit, wenn es so weit ist u. wirklich unterstützen können die Gewerkschaften einen auch nicht. Uns wurde auch geraten die neuen Arbeitsverträge nicht zu unterschreiben bzw. mit Vorbehalt. und was hat es gebracht, nichts. Verraten und Verkauft wurden hunderte von Leuten. Egal ob man 10, 20, 30 Arbeitsjahre und mehr auf dem Rücken hatte. Jeder muss für sich entscheiden, wie weit er mitgehen kann, um sich noch ein vernünftiges Leben mit weniger in der Tasche leisten kann. Ich habe für mich eine Entscheidung getroffen und kann nur jeden raten in sich rein zu hören was man will. Auf die Gewerkschaft kann man sich nicht verlassen, die wollen ihre Mitglieder nur halten. Denn daran hängen ihre Arbeitsplätze. Ich habe mit einem Rechtsanwalt letztendlich mehr erreicht.

Nachhaker 05.01.2013 17:55

AW: Arbeitsplatz um jeden Preis?
 
[QUOTE=Antichrist;161932]PS: Um mich brauchst du dir keine Sorgen machen. Ich hab da privat vorgesorgt. In Sachen Rente verlass mich nicht auf die staatliche.[/QUOTE]

Die private Vorsorge ist mit großen Unsicherheiten belastet. Die eingezahlten Beiträge gehen zum größten Teil in laufende Rentenzahlungen und Bezahlung des Versicherungsunternehmens. Ein Teil wird angelegt. Gehen die Anlagen den Bach runter, dann bleibt von der Privatrente nicht mehr viel übrig.

Man kann auch ein Haus kaufen und dergleichen. Das muss man teuer versichern lassen, damit man im Falle eines Brandes nicht mit Null dasteht.

Und die Zahlungsmoral der Versicherungen ist ja bekannt.

Dank unserer desolaten Justiz lohnt es sich unter dem Strich, erst einmal nicht zu zahlen.

Sachsens-Beste 05.01.2013 18:26

AW: Arbeitsplatz um jeden Preis?
 
[QUOTE=Nachhaker;161949]Die private Vorsorge ist mit großen Unsicherheiten belastet. Die eingezahlten Beiträge gehen zum größten Teil in laufende Rentenzahlungen und Bezahlung des Versicherungsunternehmens. Ein Teil wird angelegt. Gehen die Anlagen den Bach runter, dann bleibt von der Privatrente nicht mehr viel übrig.

Man kann auch ein Haus kaufen und dergleichen. Das muss man teuer versichern lassen, damit man im Falle eines Brandes nicht mit Null dasteht.

Und die Zahlungsmoral der Versicherungen ist ja bekannt.

Dank unserer desolaten Justiz lohnt es sich unter dem Strich, erst einmal nicht zu zahlen.[/QUOTE]
das ist auch Quatsch!
Es gibt bei Vertragsabschluss eine Garantieverzinsung (für die notfalls der Staat gerade stehen muss). Lediglich andere Gewinnanteile stehen in den Sternen...;);)

Sachsens-Beste 05.01.2013 18:43

AW: Arbeitsplatz um jeden Preis?
 
[QUOTE=Neundorfer2004;161891]Vorstände und sonstige "Chefs" solcher Unternehmen gehören sofort [B]zwangsenteignet und lebenslang zu H4 verdonnert!!![/B] Damit wäre zig millionen Armen MEHR geholfen, da es dann etliche [B]millionenschwere RaffGIERE[/B] nicht mehr gibt! Aber mit den Arbeitenden kanns mans ja machen ... [B]Aufstehen und GEMEINSAM zur Wehr setzen! `89 lief auch FRIEDLICH ab ...[/B][/QUOTE]
Richtig,ich würde auch die komplette Leitung der Klinik mitsamt aller Chefärzte entlassen,am besten noch "Teeren und Feden",dann gehts den Angestellten um Klassen besser: Haben keine Arbeit mehr und bekommen ein Vielfaches an Lohn...Kommunismus eben.:D:D:D

Robert Iswall 05.01.2013 18:51

AW: Arbeitsplatz um jeden Preis?
 
[QUOTE=Sachsens-Beste;161964]Richtig,ich würde auch die komplette Leitung der Klinik mitsamt aller Chefärzte entlassen,am besten noch "Teeren und Feden",...[/QUOTE]

Mit Verlaub, hier haben Sie wohl ein paar Dinge durcheinander gebracht: Derartige Praktiken stammen nicht aus der Gewerkschaftsbewegung von heute, sondern von der [I]allmächtigen Kirche[/I] von vorgestern! Ich dachte, Sie wüssten das...:p

Jedenfalls hat hier keiner so etwas gefordert. Aber auf die Finger schauen muss man den Herrschaften Arbeitgebern schon, wie die Erfahrung lehrt.

[I]PS: Doch das muss Ihnen persönlich natürlich nicht gefallen[/I].:D

Sachsens-Beste 05.01.2013 18:56

AW: Arbeitsplatz um jeden Preis?
 
[QUOTE=Robert Iswall;161969]Mit Verlaub, hier haben Sie wohl ein paar Dinge durcheinander gebracht: Derartige Praktiken stammen nicht aus der Gewerkschaftsbewegung von heute, sondern von der [I]allmächtigen Kirche[/I] von vorgestern! Ich dachte, Sie wüssten das...:p

Jedenfalls hat hier keiner so etwas gefordert. Aber auf die Finger schauen muss man den Herrschaften Arbeitgebern schon, wie die Erfahrung lehrt.

[I]PS: Doch das muss Ihnen persönlich natürlich nicht gefallen[/I].:D[/QUOTE]
Ist schon richtig,aber ich habe nur (zugegeben überspitzt) auf den Beitrag von Neundorfer geantwortet und er war halt auch nicht von triefender Sachlichkeit geprägt,oder?:rolleyes::rolleyes:

Neundorfer2004 05.01.2013 19:00

AW: Arbeitsplatz um jeden Preis?
 
[QUOTE=Sachsens-Beste;161964]Richtig,ich würde auch die komplette Leitung der Klinik mitsamt aller Chefärzte entlassen,am besten noch "Teeren und Feden",dann gehts den Angestellten um Klassen besser: Haben keine Arbeit mehr und bekommen ein Vielfaches an Lohn...Kommunismus eben.:D:D:D[/QUOTE]



So langsam glaub ich auch, das du zu den skrupellosen Millionären gehörst ... Warum müssen Vorstände Millionen verdienen? Im Gegenzug ZWINGT man den kleinen Mann zu Lohnverzicht/-einbusse. Und sparen und umweltschützen brauchen Millionäre (inklusive POLITIK) ebensowenig, dem kleinen Mann wird es eben AUFDIKTIERT!!!!

Sachsens-Beste 05.01.2013 19:18

AW: Arbeitsplatz um jeden Preis?
 
[QUOTE=Neundorfer2004;161973]So langsam glaub ich auch, das du zu den skrupellosen Millionären gehörst ... Warum müssen Vorstände Millionen verdienen? Im Gegenzug ZWINGT man den kleinen Mann zu Lohnverzicht/-einbusse. Und sparen und umweltschützen brauchen Millionäre (inklusive POLITIK) ebensowenig, dem kleinen Mann wird es eben AUFDIKTIERT!!!![/QUOTE]
Dann les mal deinen Beitrag zu diesem Thema.Vielleicht kannst du dann meinen Beitrag verstehen. Er war einfach die reine Polemik,ohne Bezug zum angeforderten Thema und ich habe genauso darauf geantwortet. Verstanden?... ;);)
Tja und zum Thema Millionär...spekulieren darf erlaubt sein:
Mal Googeln unter "Erzgebirgsmillionär"- Vielleicht bin ich ja dabei?:D:D;)

Neundorfer2004 05.01.2013 19:28

AW: Arbeitsplatz um jeden Preis?
 
[QUOTE=Sachsens-Beste;161983]...
Tja und zum Thema Millionär...spekulieren darf erlaubt sein:
Mal Googeln unter "Erzgebirgsmillionär"- Vielleicht bin ich ja dabei?:D:D;)[/QUOTE]



Wenn dem so wäre, wärest du kein [B][SIZE="3"]Veilchen-FAN...[/SIZE][/B] ...;););)

Sachsens-Beste 05.01.2013 19:30

AW: Arbeitsplatz um jeden Preis?
 
[QUOTE=Neundorfer2004;161985]Wenn dem so wäre, wärest du kein [B][SIZE="3"]Veilchen-FAN...[/SIZE][/B] ...;););)[/QUOTE]
Siehst du,
auch so kann man zu "Erkenntnissen" gelangen...:):):)

MammaMia 05.01.2013 19:43

AW: Arbeitsplatz um jeden Preis?
 
[COLOR="DarkRed"]Der schlimmste Feind der Gewerkschaften ist nicht der Arbeitgeber oder der Kapitalist. Der größte Feind ist der Arbeitslose. Denn der will etwas haben, was die Gewerkschaften hüten wie den heiligen Kral: Arbeit. Die Politik der Gewerkschaften ist einzig darauf angelegt, alle Möglichkeiten zu verhindern, die Arbeit schaffen. Ihre großmäulige Solidarität beschränkt sich auf die, die Arbeit haben.[/COLOR]

Antichrist 05.01.2013 20:12

AW: Arbeitsplatz um jeden Preis?
 
[QUOTE=Nachhaker;161949]Die private Vorsorge ist mit großen Unsicherheiten belastet. Die eingezahlten Beiträge gehen zum größten Teil in laufende Rentenzahlungen und Bezahlung des Versicherungsunternehmens. Ein Teil wird angelegt. Gehen die Anlagen den Bach runter, dann bleibt von der Privatrente nicht mehr viel übrig.

Man kann auch ein Haus kaufen und dergleichen. Das muss man teuer versichern lassen, damit man im Falle eines Brandes nicht mit Null dasteht.

Und die Zahlungsmoral der Versicherungen ist ja bekannt.

Dank unserer desolaten Justiz lohnt es sich unter dem Strich, erst einmal nicht zu zahlen.[/QUOTE]


Du musst dir da keine Sorgen machen. Ich hab das schon sicher gestaltet mit Zuschüssen von Staat und Arbeitgeber.

Sachsens-Beste 06.01.2013 00:16

AW: Arbeitsplatz um jeden Preis?
 
[QUOTE=MammaMia;161993][COLOR="DarkRed"]Der schlimmste Feind der Gewerkschaften ist nicht der Arbeitgeber oder der Kapitalist. Der größte Feind ist der Arbeitslose. Denn der will etwas haben, was die Gewerkschaften hüten wie den heiligen Kral: Arbeit. Die Politik der Gewerkschaften ist einzig darauf angelegt, alle Möglichkeiten zu verhindern, die Arbeit schaffen. Ihre großmäulige Solidarität beschränkt sich auf die, die Arbeit haben.[/COLOR][/QUOTE]
Genau!
Die Gewerkschaften: Als Ausbildungsplätze noch ein Problem waren: wer hat am wenigsten ausgebildet (im Verhältnis zur Beschäftigtenzahl und hat dann die Azubis noch richtig beschissen-genau: die Gewerkschaften,allen voran im Übrigen VERDI!).Ich kenne da Zahlen aus den 90-iger Jahren... da schüttelts den Hund mitsamt seine Hütte:o:o)
Heute wird so getan,als wären sie Interessenvertreter der Arbeiter und Angestellten. Na ja,das hat ein schweres Geschmäckle...:o:(
Zusatz:
Weiß eigentlich jemand,was die Spitzenfunktionäre (z.B. ein Herr Bsirske) verdient?
Nach meiner Kenntnis liegt das auch um ein Kanzlergehalt+X (Nebeneinkünfte nicht eingerechnet!!!).Und die sitzen in nicht wenigen Aufsichtsräten mit und von Gegenstimmen bei Aufwandsentschädigungen habe ich auch noch nichts gehört...;):o)

Tafelgeher 06.01.2013 11:51

AW: Arbeitsplatz um jeden Preis?
 
[QUOTE=Sachsens-Beste;162010]Genau!
Die Gewerkschaften: Als Ausbildungsplätze noch ein Problem waren: wer hat am wenigsten ausgebildet (im Verhältnis zur Beschäftigtenzahl und hat dann die Azubis noch richtig beschissen-genau: die Gewerkschaften,allen voran im Übrigen VERDI!).Ich kenne da Zahlen aus den 90-iger Jahren... da schüttelts den Hund mitsamt seine Hütte:o:o)
Heute wird so getan,als wären sie Interessenvertreter der Arbeiter und Angestellten. Na ja,das hat ein schweres Geschmäckle...:o:(
Zusatz:
Weiß eigentlich jemand,was die Spitzenfunktionäre (z.B. ein Herr Bsirske) verdient?
Nach meiner Kenntnis liegt das auch um ein Kanzlergehalt+X (Nebeneinkünfte nicht eingerechnet!!!).Und die sitzen in nicht wenigen Aufsichtsräten mit und von Gegenstimmen bei Aufwandsentschädigungen habe ich auch noch nichts gehört...;):o)[/QUOTE]
Kennst Du einen Betrieb den ein Gewerkschaftsmann/frau gehört und in dem Arbeiter tätig sind.:confused:Weiter würden ohne den Gewerkschaften die Arbeitgeber freiwillig Lohn u.Sozialzugeständnisse machen:confused:Das sind ehrliche ohne Hintergedanken gestellte Fragen;)

Sachsens-Beste 06.01.2013 12:02

AW: Arbeitsplatz um jeden Preis?
 
[QUOTE=Tafelgeher;162028]Kennst Du einen Betrieb den ein Gewerkschaftsmann/frau gehört und in dem Arbeiter tätig sind.:confused:Weiter würden ohne den Gewerkschaften die Arbeitgeber freiwillig Lohn u.Sozialzugeständnisse machen:confused:Das sind ehrliche ohne Hintergedanken gestellte Fragen;)[/QUOTE]
Ich kann nur über meine persönlichen Erfahrungen schreiben:
Ja ,ich kenne sehr viele (wenn auch kleine) Betriebe,in denen es keine Mitglieder von Gewerkschaften gibt,die nicht im Tarifvertrag gebunden sind,in denen es aber trotzdem Lohnerhöhungen gab und gibt.
konkretes Beispiel: Meine Heimatstadt ist seit 4 Jahren aus dem Tarifvertrag raus,d.h. ausgehandelte Tarifverträge gelten nicht.Es gilt ein Haus-Tarifvertrag und Lohnerhöhungen hat es genauso gegeben.Bei Austritt damals gab es Riesen-Proteste,jetzt ist (fast) jeder zufrieden.;)
Außerdem sind im Osten nur rund 20% der Arbeitnehmer in Gewerkschaften organisiert.Vielleicht hat der Rest ja noch die nase vom FDGB voll.:(
Und wenn jemand im Aufsichtsrat eines Konzerns ist,gehört im dann dieser Betrieb?
Wenn ja,dann sollte man diverse Gewerkschaftsfunktionäre mal schwer hinterfragen.:rolleyes:

Tafelgeher 06.01.2013 13:28

AW: Arbeitsplatz um jeden Preis?
 
[QUOTE=Sachsens-Beste;162029]Ich kann nur über meine persönlichen Erfahrungen schreiben:
Ja ,ich kenne sehr viele (wenn auch kleine) Betriebe,in denen es keine Mitglieder von Gewerkschaften gibt,die nicht im Tarifvertrag gebunden sind,in denen es aber trotzdem Lohnerhöhungen gab und gibt.
konkretes Beispiel: Meine Heimatstadt ist seit 4 Jahren aus dem Tarifvertrag raus,d.h. ausgehandelte Tarifverträge gelten nicht.Es gilt ein Haus-Tarifvertrag und Lohnerhöhungen hat es genauso gegeben.Bei Austritt damals gab es Riesen-Proteste,jetzt ist (fast) jeder zufrieden.;)
Außerdem sind im Osten nur rund 20% der Arbeitnehmer in Gewerkschaften organisiert.Vielleicht hat der Rest ja noch die nase vom FDGB voll.:(
Und wenn jemand im Aufsichtsrat eines Konzerns ist,gehört im dann dieser Betrieb?
Wenn ja,dann sollte man diverse Gewerkschaftsfunktionäre mal schwer hinterfragen.:rolleyes:[/QUOTE]
Sollte es demnach keine Gewerkschaften geben und die Arbeiterschaft ohne eine Interessenvertretung demnach sein:confused:Es ist bekannt um so kleiner ein Betrieb um so weniger werden u.können sich die Arbeitnehmer Organisieren.Deswegen sind auch in den großen Branchen Metall,Autoindustrie,Hafen usw. die Löhne der Arbeiter am höchsten (erstreikt) während in den Kleinen die Arbeiter nahezu keine Vertretung haben und diese auf das Wohl und Wehe des Arbeitgebers angewiesen sind.Wenn im Osten nur ca.20% der Arbeiter in einer Gewerkschaft sind liegt es auch leider daran das die Angst vor den Arbeitsplatzverlust oder gar nicht erst zu bekommen sehr groß ist .Da man sich als G.Mitglied nicht gerade bei seinen Arbeitgeber beliebt macht.Ich hoffe wenigsten das Du das nicht auch noch abstreitest;):o:(

Sachsens-Beste 06.01.2013 13:38

AW: Arbeitsplatz um jeden Preis?
 
[QUOTE=Tafelgeher;162030]Sollte es demnach keine Gewerkschaften geben und die Arbeiterschaft ohne eine Interessenvertretung demnach sein:confused:Es ist bekannt um so kleiner ein Betrieb um so weniger werden u.können sich die Arbeitnehmer Organisieren.Deswegen sind auch in den großen Branchen Metall,Autoindustrie,Hafen usw. die Löhne der Arbeiter am höchsten (erstreikt) während in den Kleinen die Arbeiter nahezu keine Vertretung haben und diese auf das Wohl und Wehe des Arbeitgebers angewiesen sind.Wenn im Osten nur ca.20% der Arbeiter in einer Gewerkschaft sind liegt es auch leider daran das die Angst vor den Arbeitsplatzverlust oder gar nicht erst zu bekommen sehr groß ist .Da man sich als G.Mitglied nicht gerade bei seinen Arbeitgeber beliebt macht.Ich hoffe wenigsten das Du das nicht auch noch abstreitest;):o:([/QUOTE]
Erstreikt?
Das ist der eher seltene Fall in Deutschland.Sie werden verhandelt zwischen den Tarifparteien und häufig kommt es ohne Streik zu Ergebnissen!
Und Interessenvertreter sind die ,die vor Ort sind,nämlich der Betriebsrat.
Ab einer bestimmten Mitarbeiterzahl ist nämlich ein Betriebsrat vorgeschrieben.Der verhandelt eben auch den Lohn aus.
Dazu muss man nicht in einer Gewerkschaft sein.
Und die Ostdeutschen sind mehrheitlich,wie auch ich,eben nicht in einer Gewerkschaft,weil von denen nichts zu erwarten ist.Die kungeln eher mit den Groß-Konzernen.:o;)
Deshalb ist der kluge Ossi eben nicht drin-den Beitrag kann man sinnvoller verwenden.:D


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