mdr.de/forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Arbeitsplatz um jeden Preis?
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Alt 06.01.2013, 13:28
Tafelgeher Tafelgeher ist offline
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Standard AW: Arbeitsplatz um jeden Preis?

Zitat:
Zitat von Sachsens-Beste Beitrag anzeigen
Ich kann nur über meine persönlichen Erfahrungen schreiben:
Ja ,ich kenne sehr viele (wenn auch kleine) Betriebe,in denen es keine Mitglieder von Gewerkschaften gibt,die nicht im Tarifvertrag gebunden sind,in denen es aber trotzdem Lohnerhöhungen gab und gibt.
konkretes Beispiel: Meine Heimatstadt ist seit 4 Jahren aus dem Tarifvertrag raus,d.h. ausgehandelte Tarifverträge gelten nicht.Es gilt ein Haus-Tarifvertrag und Lohnerhöhungen hat es genauso gegeben.Bei Austritt damals gab es Riesen-Proteste,jetzt ist (fast) jeder zufrieden.
Außerdem sind im Osten nur rund 20% der Arbeitnehmer in Gewerkschaften organisiert.Vielleicht hat der Rest ja noch die nase vom FDGB voll.
Und wenn jemand im Aufsichtsrat eines Konzerns ist,gehört im dann dieser Betrieb?
Wenn ja,dann sollte man diverse Gewerkschaftsfunktionäre mal schwer hinterfragen.
Sollte es demnach keine Gewerkschaften geben und die Arbeiterschaft ohne eine Interessenvertretung demnach seinEs ist bekannt um so kleiner ein Betrieb um so weniger werden u.können sich die Arbeitnehmer Organisieren.Deswegen sind auch in den großen Branchen Metall,Autoindustrie,Hafen usw. die Löhne der Arbeiter am höchsten (erstreikt) während in den Kleinen die Arbeiter nahezu keine Vertretung haben und diese auf das Wohl und Wehe des Arbeitgebers angewiesen sind.Wenn im Osten nur ca.20% der Arbeiter in einer Gewerkschaft sind liegt es auch leider daran das die Angst vor den Arbeitsplatzverlust oder gar nicht erst zu bekommen sehr groß ist .Da man sich als G.Mitglied nicht gerade bei seinen Arbeitgeber beliebt macht.Ich hoffe wenigsten das Du das nicht auch noch abstreitest
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