Zitat:
Zitat von MDR_Jürgen
In den drei mitteldeutschen Ländern mangelt es an Lehrern. Viele Schüler verlassen die Schulen ohne Abschluss. Woran kranken unsere Schulsysteme? Und was können sich möglicherweise andere Länder auch bei uns abgucken?
Programmtipp:
"artour" analysiert in einer dreiteiligen Folge den Zustand der Schulsysteme in unseren drei Ländern.
artour | MDR FERNSEHEN | 10, 17 und 24.01.2013 | 22:05 Uhr
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Na der Religionsunterricht gehört rückstandsfrei abgeschafft. Es ist wirklich eine Frechheit, was man sich da speziell in Sachsen erlaubt.
Betrachtungen über Entstehung und Wirken von Religionen gehören in den Geschichtsunterricht und sind von Fachleuten anzustellen und nicht von Theologen.
Die seriösen naturwissenschaftlichen Fächer müssen ein deutlich stärkeres Gewicht bekommen. Dies sind die Fächer, in denen man verwertbare Kenntnisse bekommt, in denen man lernt, Zusammenhänge zu verstehen und selbständig zu denken.
Naturwissenschaftliche Fächer sind die Grundlage, um sich später mal unternehmerisch zu betätigen und damit die Grundlage unserer Gesellschaft.
Zudem brauchen wir endlich einen qualifizierten Ethik-Unterricht, der sich kritisch mit religiösen Organisationen, deren psychologischen Techniken und Machtstrukturen auseinandersetzt, der sich kritisch mit Psychiatrie und Justiz beschäftigt und die Menschenrechte in den Mittelpunkt stellt.
Der Respekt vor den Menschenrechten ist für den Wohlstand eines Landes förderlich und eben keine Gefahr.
Und dann muss sich ein seriöser Ethikunterricht auch mit der Problematik von "Hilfe" auseinandersetzen. In Deutschland ist es so, dass sehr oft der "Helfer" dem Geholfenen Bedingungen diktiert, in dessen Ergebnis die Hilfe die Interessen des Helfenden befriedigt.
Krasse Beispiele dafür sind unser Gesundheitssystem, in dem der Arzt sich anmaßt, dem Patienten sein Behandlungsregime aufzuzwingen oder ansonsten die Hilfe verweigert, oder das Hartz-IV-Regime, dass Menschen zwingt, Arbeit ohne einen angemessenen Gegenwert in Geld zu leisten.