Hat jemand gestern (10.01.2013) die MDR-Sendung
"Nah dran" gesehen? Dort stand dasThema
Beschneidung zur Debatte, und natürlich gab's unzählige Meinungsäußerungen.
Erwähnenswert war für mich der Beitrag von Prof. Michael Wolffsohn, konservativer Historiker und orthodoxer Jude - also über jeden Verdacht von Antisemitismus erhaben. Zur Argumentation, ohne Beschneidung ginge die jüdische Identität verloren, meinte er:
Wenn die jüdische Identität an diesem einen Ritual hängt, dann ist es schlecht bestellt um diese Identität!
Weiter führte er aus, es gebe schließlich auch die symbolische Beschneidung (innerhalb der Zeremonie wird das Messernur symbolisch angelegt). Diese sei z.B. in GB seit Jahen gang und gäbe, und er verstehe nicht, warum dies in Deutschland nicht gehen soll.
Hinzugefügt sei: Ich versteh's auch nicht, aber vielleicht kann's ja jemand erklären...
