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#1
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Die Ameos-Kliniken im Salzlandkreis kämpfen um ihre Existenz - und dafür sollen auch die Mitarbeiter Federn lassen. Um 360 Arbeitsplätze zu sichern, sollen insgesamt 1.600 Mitarbeiter erhebliche Einbußen hinnehmen: Um gleich 12,5 Prozent sollen Arbeitszeit und Lohn gekürzt werden, im Gegenzug verspricht der Arbeitgeber einen fünfjährigen Kündigungsschutz.
Mit diesem Vorschlag sind die Ameos-Kliniken kein Einzelfall. Was meinen Sie, soll man als Arbeitnehmer einem solchen Vertrag zustimmen - zugunsten eines gesicherten Arbeitsplatzes? Aktuelle Infos zum Ameos-Fall finden Sie hier: http://www.mdr.de/nachrichten/salzlandkliniken126_zc-e9a9d57e_zs-6c4417e7.html |
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#2
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Zitat:
Vorstände und sonstige "Chefs" solcher Unternehmen gehören sofort zwangsenteignet und lebenslang zu H4 verdonnert!!! Damit wäre zig millionen Armen MEHR geholfen, da es dann etliche millionenschwere RaffGIERE nicht mehr gibt! Aber mit den Arbeitenden kanns mans ja machen ... Aufstehen und GEMEINSAM zur Wehr setzen! `89 lief auch FRIEDLICH ab ... |
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#3
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#4
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Ein sicherer oder zumindest vorerst mal sicherer Arbeitsplatz ist schön und gut, aber was nützt er, wenn sein Inhaber nicht mehr davon leben kann?
Arbeitsplatz um jeden Preis? Von mir ein klares NEIN. Irgendwann muß Ende der Fahnenstange sein. |
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#5
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Zitat:
Das müssen die betreffenten Personen schon selbst entscheident. Prinzipell hab ich kein Problem damit wenn ich mich bei meinen arbeitgeber wohl fühle und es den Betrieb wirklich schlecht geht für eine gewisse Zeit auch auf einen Teil des Lohnes zu verzichten. Es muss mir aber noch genug übrigbleiben zur Lebensgestaltung. |
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#6
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#7
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Einen Arbeitsplatz um jeden Preis? Nein, aber manchmal geht es nichts anders. Ich selber habe das mit einem großen Telekommunikationsunternehmen durch. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis das unvermeidliche kommt. Dann kommt es still und leise, ohne Presse u. Öffentlichkeit. Versagt hat das Management
u. die Chefs. Die sollten mit Gehaltskürzungen bei sich anfangen und endlich Verantwortung für ihr Personal übernehmen. |
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#8
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Wenn das so ist, dann wäre das für mich als Angestellter nicht akzeptabel. Mir fehlt aber die Information, von welchem Einkommensniveau aus gekürzt werden soll. |
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#9
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Ich glaube kaum, dass Sie als Leiharbeiter später eine Rente oberhalb des Sozialhilfeniveau beziehen werden. Im Ergebnis haben Sie nur für zu wenig Geld sich ausbeuten lassen und als Leiharbeiter noch Arbeitsplätze regulär bezahlter Angestellter vernichtet. |
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#10
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Und das ist der eigentliche Skandal: Die benannten Herrschaften beuten in maßloser Raffgier ihre Lohnsklaven nicht nur schamlos aus; sie überlassen deren Überlebenssicherung einer Allgemeinheit von Steuerzahlern - zu der sie natürlich selbst nicht gehören möchten, gell? - Das ist das eigentlich Asoziale und damit sogar Verfassungswidrige an der ganzen Masche! ![]() Dem ist nichts hinzuzufügen! |
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#11
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Ganz klares Nein!!!!!!
Ein Arbeitgeber muss soviel bezahlen, dass man ein menschenwürdiges Einkommen über dem Sozialhilfesatz erhält. Sollte das nicht möglich sein, darf er eben keine Beschäftigungen anbieten. Die ganzen 1-Euro-Jobs, 400(neu 450)-Euro-Jobs, Leiharbeitsjobs die nur der Ausbeutung und Versklavung der Arbeitnehmer und ihren Familien dienen gehören mit sofortiger Wirkung verboten. Ausnahmen dürfen nur in besonderen Ausnahmen, bei Existenzgründungen gemacht werden, dann aber zwischen Arbeitgeber und Arbeitsagenturen! Der Arbeitnehmer darf nicht davon betroffen sein. Ich bin nicht mehr bereit, über den Niedriglohnsektor Firmenbossen, Managern, Konzernen etc. die Gewinne zu subventionieren, während für den arbeitenden Menschen nichts mehr übrig bleibt. Die dadurch steigende Arbeitslosigkeit, zeigt dann nur die tatsächlichen Verhältnisse auf und zwingt uns alle gemeinschaftlich nach neuen Wegen zu suchen. z. B. ein bedingungsloses Grundeinkommen! |
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#12
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Da ich nicht weiss was die angestellten da an der Klinik als Tariflohn bekommen kann ich auch nicht sagen ob sie bei einer Kürzung mit der Rente unter Sozialhilfeniveau rutschen. Das ändert aber nichts daran das die betreffenten Personen selbst entscheiden müssen ob ihnen der Arbeitsplatz da so wichtig ist das sie auch auf einen Teil des Lohnes verzichten. |
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#13
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PS: Um mich brauchst du dir keine Sorgen machen. Ich hab da privat vorgesorgt. In Sachen Rente verlass mich nicht auf die staatliche.
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#14
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Wenn ich schon wieder lese, dass Verdi meint dem Vertrag nicht zu zustimmen, kann ich nur herzlich lachen. Verdi besorgt den Leuten auch keine Arbeit, wenn es so weit ist u. wirklich unterstützen können die Gewerkschaften einen auch nicht. Uns wurde auch geraten die neuen Arbeitsverträge nicht zu unterschreiben bzw. mit Vorbehalt. und was hat es gebracht, nichts. Verraten und Verkauft wurden hunderte von Leuten. Egal ob man 10, 20, 30 Arbeitsjahre und mehr auf dem Rücken hatte. Jeder muss für sich entscheiden, wie weit er mitgehen kann, um sich noch ein vernünftiges Leben mit weniger in der Tasche leisten kann. Ich habe für mich eine Entscheidung getroffen und kann nur jeden raten in sich rein zu hören was man will. Auf die Gewerkschaft kann man sich nicht verlassen, die wollen ihre Mitglieder nur halten. Denn daran hängen ihre Arbeitsplätze. Ich habe mit einem Rechtsanwalt letztendlich mehr erreicht.
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#15
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Man kann auch ein Haus kaufen und dergleichen. Das muss man teuer versichern lassen, damit man im Falle eines Brandes nicht mit Null dasteht. Und die Zahlungsmoral der Versicherungen ist ja bekannt. Dank unserer desolaten Justiz lohnt es sich unter dem Strich, erst einmal nicht zu zahlen. |
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#16
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Es gibt bei Vertragsabschluss eine Garantieverzinsung (für die notfalls der Staat gerade stehen muss). Lediglich andere Gewinnanteile stehen in den Sternen... ![]() ![]() |
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#17
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#18
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![]() Jedenfalls hat hier keiner so etwas gefordert. Aber auf die Finger schauen muss man den Herrschaften Arbeitgebern schon, wie die Erfahrung lehrt. PS: Doch das muss Ihnen persönlich natürlich nicht gefallen. ![]() |
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#19
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#20
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So langsam glaub ich auch, das du zu den skrupellosen Millionären gehörst ... Warum müssen Vorstände Millionen verdienen? Im Gegenzug ZWINGT man den kleinen Mann zu Lohnverzicht/-einbusse. Und sparen und umweltschützen brauchen Millionäre (inklusive POLITIK) ebensowenig, dem kleinen Mann wird es eben AUFDIKTIERT!!!! |
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#21
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![]() ![]() Tja und zum Thema Millionär...spekulieren darf erlaubt sein: Mal Googeln unter "Erzgebirgsmillionär"- Vielleicht bin ich ja dabei? ![]() ![]() ![]() |
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#22
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Wenn dem so wäre, wärest du kein Veilchen-FAN... ... ![]() ![]() ![]() |
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#23
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Siehst du,
auch so kann man zu "Erkenntnissen" gelangen... ![]() ![]() ![]() |
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#24
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Der schlimmste Feind der Gewerkschaften ist nicht der Arbeitgeber oder der Kapitalist. Der größte Feind ist der Arbeitslose. Denn der will etwas haben, was die Gewerkschaften hüten wie den heiligen Kral: Arbeit. Die Politik der Gewerkschaften ist einzig darauf angelegt, alle Möglichkeiten zu verhindern, die Arbeit schaffen. Ihre großmäulige Solidarität beschränkt sich auf die, die Arbeit haben.
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#25
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Du musst dir da keine Sorgen machen. Ich hab das schon sicher gestaltet mit Zuschüssen von Staat und Arbeitgeber. |
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#26
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Die Gewerkschaften: Als Ausbildungsplätze noch ein Problem waren: wer hat am wenigsten ausgebildet (im Verhältnis zur Beschäftigtenzahl und hat dann die Azubis noch richtig beschissen-genau: die Gewerkschaften,allen voran im Übrigen VERDI!).Ich kenne da Zahlen aus den 90-iger Jahren... da schüttelts den Hund mitsamt seine Hütte ![]() )Heute wird so getan,als wären sie Interessenvertreter der Arbeiter und Angestellten. Na ja,das hat ein schweres Geschmäckle... ![]() ![]() Zusatz: Weiß eigentlich jemand,was die Spitzenfunktionäre (z.B. ein Herr Bsirske) verdient? Nach meiner Kenntnis liegt das auch um ein Kanzlergehalt+X (Nebeneinkünfte nicht eingerechnet!!!).Und die sitzen in nicht wenigen Aufsichtsräten mit und von Gegenstimmen bei Aufwandsentschädigungen habe ich auch noch nichts gehört... ![]() )Geändert von Sachsens-Beste (06.01.2013 um 00:29 Uhr). |
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#27
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Weiter würden ohne den Gewerkschaften die Arbeitgeber freiwillig Lohn u.Sozialzugeständnisse machen Das sind ehrliche ohne Hintergedanken gestellte Fragen![]() |
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#28
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Ja ,ich kenne sehr viele (wenn auch kleine) Betriebe,in denen es keine Mitglieder von Gewerkschaften gibt,die nicht im Tarifvertrag gebunden sind,in denen es aber trotzdem Lohnerhöhungen gab und gibt. konkretes Beispiel: Meine Heimatstadt ist seit 4 Jahren aus dem Tarifvertrag raus,d.h. ausgehandelte Tarifverträge gelten nicht.Es gilt ein Haus-Tarifvertrag und Lohnerhöhungen hat es genauso gegeben.Bei Austritt damals gab es Riesen-Proteste,jetzt ist (fast) jeder zufrieden. ![]() Außerdem sind im Osten nur rund 20% der Arbeitnehmer in Gewerkschaften organisiert.Vielleicht hat der Rest ja noch die nase vom FDGB voll. ![]() Und wenn jemand im Aufsichtsrat eines Konzerns ist,gehört im dann dieser Betrieb? Wenn ja,dann sollte man diverse Gewerkschaftsfunktionäre mal schwer hinterfragen. ![]() |
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#29
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Es ist bekannt um so kleiner ein Betrieb um so weniger werden u.können sich die Arbeitnehmer Organisieren.Deswegen sind auch in den großen Branchen Metall,Autoindustrie,Hafen usw. die Löhne der Arbeiter am höchsten (erstreikt) während in den Kleinen die Arbeiter nahezu keine Vertretung haben und diese auf das Wohl und Wehe des Arbeitgebers angewiesen sind.Wenn im Osten nur ca.20% der Arbeiter in einer Gewerkschaft sind liegt es auch leider daran das die Angst vor den Arbeitsplatzverlust oder gar nicht erst zu bekommen sehr groß ist .Da man sich als G.Mitglied nicht gerade bei seinen Arbeitgeber beliebt macht.Ich hoffe wenigsten das Du das nicht auch noch abstreitest![]() ![]() ![]() |
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#30
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Zitat:
Das ist der eher seltene Fall in Deutschland.Sie werden verhandelt zwischen den Tarifparteien und häufig kommt es ohne Streik zu Ergebnissen! Und Interessenvertreter sind die ,die vor Ort sind,nämlich der Betriebsrat. Ab einer bestimmten Mitarbeiterzahl ist nämlich ein Betriebsrat vorgeschrieben.Der verhandelt eben auch den Lohn aus. Dazu muss man nicht in einer Gewerkschaft sein. Und die Ostdeutschen sind mehrheitlich,wie auch ich,eben nicht in einer Gewerkschaft,weil von denen nichts zu erwarten ist.Die kungeln eher mit den Groß-Konzernen. ![]() ![]() Deshalb ist der kluge Ossi eben nicht drin-den Beitrag kann man sinnvoller verwenden. ![]() |
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Weiter würden ohne den Gewerkschaften die Arbeitgeber freiwillig Lohn u.Sozialzugeständnisse machen
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