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#1
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Kaufen - wegschmeißen - kaufen, so funktioniert die Wegwerfgesellschaft, meinen Kritiker. Dabei gibt es Experten, die glauben, dass die Lebensdauer technischer Geräte künstlich verkürzt wird. Wie sehen Ihre Erfahrungen aus?
Programmtipp: Mit dieser Frage befasst sich am 14. Februar auch unsere Diskussionssendung „Fakt ist …!“: MDR FERNSEHEN | 14.01.2013 | 22:05 Uhr | auch im Livestream und danach in der Mediathek |
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#2
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Jeh nach dem wie lange Garantie gewährt werden muss passt man die Haltbarkeit der Bauteile an. Finde es müsste wie beim Autos auch für andere Elecktrische Geräte einen "Pannenstatistik" her. Erst das würde es bei einigen Herstellern zu einen Umdenken kommen wie bei den Autoherstellern. |
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#3
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Da brauchen man nur einen Reparaturtechniker mit langer Praxiserfahrung fragern. Der kann zeigt einem die geplanten Schwachstellen der Geräte. |
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#4
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Eine alte Weisheit:
Die eingebaute „Fernabschaltung“ gehört zu den Billigprodukten aus Fernost zur Serienausstattung. Meist löst sich das Dielektrikum (ein Isolierstoff zwischen Kondensatorplatten) eines Funkentstör-Kondensators in einer voraus berechneten „Lebenszeit“ auf (gerade kurz nach dem Ablauf der drei Jahre der „Kaufland-Garantie) und das Gerät verabschiedet sich mit einem Kurzschluss. Einen Haartrockner für 12,95 EUR wird der unbedarfte Endverbraucher dann wegwerfen und, wenn man nicht daraus gelernt hat, wieder so ein Billigprodukt kaufen. Darauf setzen die großen Märkte, die Verlockung zu den billigen Produkten. Zu erkennen, dass ein vielleicht doch etwas teueres Gerät das preiswertere ist, „weil es eben diesen Preis wert ist“, für viele schwer zu erkennen. Dumme sterben bekanntlich niemals aus, mit jedem Zug kommen neue… Diese Billigprodukte sind dazu noch ein Frevel für unsere Umwelt. Sicherlich werfen viele dieser „Dummen“ das alte Teil zudem noch in den normalen Hausmüll, für eine umweltgerechte Entsorgung fehlt dann noch der „Grips“. Es reicht für dieses Klientel ja gerade dazu, zu erkennen: „Das Billigste aller billigen Angebot in dieser Woche“ oder nur heute am Freitag… Dieser Trend spiegelt deutlich wieder, dass die Werte in unserer Gesellschaft verloren gehen. Auch das Verständnis und die Akzeptanz für Produkte „Made in Germany“ lassen (leider) nach. Damit entsteht ein Betrag zur Stärkung des Drucks der Märkte aus Fernost und die Schwächung der deutschen Wirtschaft. Wie erkannte bereits John Ruskin, ein englischer Sozialreformer schon vor 1900: "Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgendjemand ein wenig schlechter machen kann und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Menschen. Es ist unklug, zu viel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann. Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen." |
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#5
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![]() Ich glaube übrigens nicht mal, dass die Konzerne die Lebensdauer der Produkte vorsätzlich verkürzen! Sie tun es aber indirekt, indem sie billige Materialien und / oder billige Arbeitskräfte (Herstellerländer) nutzen. Somit gibt's - aus Sicht des Kapitals - gleich zwei Vorteile: Man kann mit höherem Profit verkaufen, und man sieht den Kunden bald wieder! |
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#6
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Kaufe ich mir im Kof-Mich-Land einen Toaster für 24Euro.Fuffzig der dann nach 3 Jahren die Lamellen auskotzt, dann wieder einen, dann wieder einen ---- macht nach 9 Jahren 73.50 Euro, oder kaufe ich mir einen Toaster für 75 Euro der (eventuell) 8 oder 9 Jahre hält ----------> ![]() ![]() 3x in 9 Jahren wegen einem neuem "Bemmenbruzzler" im Kof-Mich-Land gewesen fördert die sozialen Kontakte und ich habe 1Euro.Fuffzig gespart. Hat doch auch was. P.S. Übrigens hatte hier im Forum vor einiger Zeit mal jemand behauptet ein DDR-Farbfernseher namens "Cromat" würde 50 Jahre halten. Der User sieht heute noch darüber die Aktuelle Kamera!!? Was konnte die DDR, was wir heute nicht mehr können (Überholen ohne Einzuholen) ![]() |
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#7
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P.S.
Übrigens hatte hier im Forum vor einiger Zeit mal jemand behauptet ein DDR-Farbfernseher namens "Cromat" würde 50 Jahre halten. Der User sieht heute noch darüber die Aktuelle Kamera!!? Was konnte die DDR, was wir heute nicht mehr können (Überholen ohne Einzuholen) Richtig! Denn: "Des Sozialismus seinen Lauf, hält weder Ochs noch Esel auf"; |
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#8
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Da ich (nur kurz) im Fernsehgerätewerk Staßfurt tätig war, weiß ich, dass die Produkte eine außerordentlich hohen Qualitätsstandard hatten
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#9
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Entschuldigung, bin neu im Forum..und ich weiß nicht, wielange es dauert, bis mein Text eingestellt wird
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#10
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Es gab um 1910 (oder schlag mich tot) eine Vereinbarung von Elektrokonzernen, dass Glühlampen nur eine gewisse Lebensauer haben dürfen...
In diesem Grundtenor ist auch ein Kommentar eines SIEMENS Mitarbeiter auf der Leipziger Messe zu sehen, der Vetreter der DDR-Glühlampenindustrie kommentiert hatte..."wollt ihr denn euren Arbeitsplatz kaputt machen" (sinngemäß) |
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#11
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Im Allgemeinen ist ja auch nicht so verkehrt, dass ein Gerät nach zwei Jahren seinen "Geist aufgibt"...die Zeit ist schnelllebig und jedes Jahr arbeiten Ing's daran, Produkte zu verbessern...das ist ja gut so..
Wenn die Welt so schnell lebt...müssen wir mithalten.... Die Frage ist nur: a) wie kommt es zustande b) was nützt es mir wirklich c) ... muss ich das ??? d) was denkt die Natür darüber |
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#12
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Staßfurter Standard hin oder her, Sie wissen aber schon, dass eine "Bildröhre" in einem Fernseher eine sogenannte Kathodenstrahlröhre ist und die auch physikalischen Gesetzmäßigkeiten unterliegt. Irgendwann emitiert sie keine Elektronen mehr, sie ist "durchgebrannt". Diese Gesetzmäßigkeit konnte auch die Große Tätärätä mit E. H., dem Großen Vorsitzenden des Zentralkomitees (usw., usw., usw.) nicht außer Kraft setzen.
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#13
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#14
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#15
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Und das geschieht offensichtlich bei Markenprodukten wie z.B. bei Waschmaschinen. |
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#16
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Meine Oma sagte in den Fünfzigern immer: "Wir sind zu arm, um billig zu kaufen." Damals hielt das teure Zeug aber auch noch Jahrzehnte. Heute geht das teure Zeug und das billige Zeug gleichschnell kaputt. Da überlegen sich die Leute zehnmal, ob sie das Geld für Teures ausgeben, wenn sie gleiche Qualität auch billiger haben können. Venceremos! Bolivar |
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#17
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Das ist jetzt also etwa 32 jahre alt. Und es wird noch älter werden. |
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#18
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#19
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Es gibt Leute die hören noch mit einem Volksempfänger Radio, also mit einer nicht gerade mit elektronischer Wundertechnik vollgestopften Holzkiste. Mit dem Rema Toccata hatte die DDR sich nicht sehr weit von der bewährten Grundstruktur des Volksempfängers entfernt und sowas hält nunmal ewig. Solange Ihr Toccate nicht plötzlich Radio DDR 1 ausstrahlt ist mit dem Gerät noch alles in Ordnung. Ich wünsche Ihnen noch mindestens weitere 30 Jahre fröhliches Hörgefühl mit dem Ding. Stereoton oder gar Dolby Surround wird eh überschätzt.
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#20
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Mein Fernseher (ein "Billigheimer") ist jetzt bald 12 Jahre alt und funktioniert immer noch tadellos.
Andererseits hat sich ein Markenfernseher schon nach relativ kurzer Zeit verabschiedet, aber zum Glück gerade noch so während der Garantiezeit. Es kann also so oder so gehen, Preis oder Marke haben hinsichtlich der Qualität/Zuverlässigkeit nur bedingte Aussagekraft. |
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#21
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#22
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soory, ein e zuwenig...aber den TV streichle ich, genauso wie mein altes Auto.. hat immer geholfen, klappts bei dem TV auch
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#23
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Volksempfänger und Rema ..trennen Welten..(Sie wissen doch --> Elektroniker), also bitte nicht streiten |
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#24
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Ich kann mich auch irren, falls Sie AZ1 und AF7 kennen
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#25
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und ich dann nicht mehr in das Menü zur Einstellung der Bildröhre kam sahen alle schlanke Frauen rund aus ![]() |
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#26
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Sie sollten aber doch wissen, dass es in der DDR eine Instanz gegeben hat, die Produkte auf ihre Qualität überprüft hat.und die war äußerst streng auf jedem hochwertigen Artikel ( ich meine damit keine ein einzelne Schraube...) aber auf jeder Glühlampe gab es die Zeichen für die Güteklassen... das "Q" war ausgezeichnete Qualitätsarbeit..... und wir mussten für die Staßfurter Fernseher über Ostern 87 eine neue Zuführung in das Regal für den 24h Dauertest bauen, sonst würde uns (VEB Fernsehgerätewerk Staßfurt) das Gütezeichen Q aberkannt worden... dann wäre nur noch eine 1 im Dreieck....also, die waren schon hart .. die TV gab es in der BRD mit PAL-Dekoder/Fenbedienung --> BRUNS, aber lieber Lupo schreiben Sie mir bitte nicht, dass sie keiner gekauft hätte...... und ich weiß, welche Leute im damaligen FSGW gearbeitet haben... sie waren nicht dumm...nicht umsonst kam der erste volltransitorisierte Farbfernsehempfänger aus der DDR , SECAM...wurscht...aber es das Gerät haben Ings aus der DDR entwickelt und es hat funktioniert (COLOR20) |
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#27
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gräulich... übrigends gibt es auch einen Film der DEFA "Alle meine Frauen" glaube ich ABER..auf einer Leipziger Messe hatte NARVA eine Langlebensdauer Glühbirne ausgestellt Kennen Sie vielleicht auch noch ... SIEMENS Ings haben die "runtergemacht" ...nach dem Motto: "wollt ihr Euren Job vernichten ?" Geändert von WUM (11.01.2013 um 22:52 Uhr). |
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#28
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Und es hat eine weitaus höhere Eingangsempfindlichkeit als die üblichen Westprodukte. Damit habe ich in Leipzig auf UKW ORF empfangen, wenn die DDR-Sendeanlagen wegen Wartung ausgeschaltet waren. Also nichts da mit Volksempfänger. |
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#29
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Ich habe auch noch einen, und er geht, geht geht...neee.spielt vernünftige Technik von Ings entwickelt..von Frauen bestückt und zusammengebaut |
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#30
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wenn man über 40 ist sowieso über 12 KHz ziemlich Ruhe.... aber das Gerät war zum damaligen Zeitpunkt super ... nicht Stand der Technik, wenn man 2 Jahre entwickelt, ist der Stand der Technik weiter |
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