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  #61  
Alt 30.11.2012, 10:00
Gina48 Gina48 ist offline
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Standard AW: Folge 581 - Unterstellungen

Zitat:
Zitat von physio Beitrag anzeigen
Nah, dass war doch mal eine kurzweilige, unterhaltsame Folge, deren Stärke die nur zwei Handlungsstänge waren und sie somit nicht überfrachtet sondern durch erzählt werden konnten.

Die Bader in Person von Frau Wenzel bringt immer wieder frischen Wind in „unsere“ beschauliche Klink. Es ist sicherlich fraglich wie eine Frau mit dem Vorstrafenregister in eine solche Position gelangen kann aber das sollte das kleinste Problem der Unstimmigkeiten sein die IaF immer wieder zu Tage kommen lässt. Auch das das Personal einfach mal eben eine Taschenkontrolle und Spind Durchsuchung über sich ergehen lassen musste scheint mir arbeitsrechtlich doch sehr fragwürdig auch wenn jetzt so mancher anmerkt das dies inzwischen nahezu gang und gäbe ist. Überhaupt der Spind von Hans-Peter, der absolute Hit. Satt eines knackigen Pin Up hängt er sich Mutti an die Schranktür Ich habe mich anhand dieses klitzekleinen Details köstlich amüsiert. Es ist immer wieder erstaunlich wie sehr bei IaF so manches mal auf Details geachtet werden um sie dass woanders gänzlich zu vernachlässigen.

Einzig die Geschichte um Marie geht etwas auf den Nerv. Sie scheint das Klischee eines einerseits lügenden und stehlenden Teenies erfüllen zu sollen um dann doch einen Hauch von Ehrlichkeit (heile IaF Welt) zu zeigen. Der Vater sollte sich demnächst mal fragen was da bei seiner Tochter schief läuft und der jungen Dame die Leviten lesen so das sein Einlauf auch nachhaltige Wirkung bei dem Gör zeigt.
Die Darstellerin der Jennifer hat mir überaus gut gefallen. Ihre Mimik und Gestik stellte sie passend dar ohne übertrieben aufzuspielen. Man merkte ihr an das sie sich mit ihrer Rolle auseinander gesetzt hat wenn ich da an so manch anderen hölzernen Jungdarsteller dieser Serie denke der schon einige Jahre dabei ist und anscheint nichts dazu gelernt hat oder dazulernen will .

Am besten gefiel mir natürlich das Kaminski in dieser Folge mit einbezogen wurde. Ein Bader Auftritt ohne „unseren“ Belegarzt wäre auch irgendwie verschwendet gewesen. Jedes Wort und jede Geste von ihm passten punktgenau. Herr Schenk spielt den Kaminski derart locker dass es so wirkt als ob er seine Rolle nur so aus seinen Ärmel schüttelt. Selbiges gilt für Frau Surholdt, ich kann mir niemand anderes mehr in der Rolle der Verwaltungsdirektorin vorstellen.
Merkwürdig erschien mir das Kaminski Martin lobte, wir werden sehen wie sich das zwischen den beiden Streithähnen entwickelt oder ob es nur ein Ausrutscher von unserem Zyniker war. Sein Kommentar zu den ärztlichen Koryphäen in der Klinik, der wirkte als wolle er sich über sie lustig machen, passte ebenfalls.

Ach so, eins noch…. Vera darf Minski nie mehr antatschen!…Lady lass deine Finger von ihm!
Das kann ich gerne so unterschreiben, ich könnte der "Bader" den Hals umdrehen, aber die Claudia Wenzel, ist eine tolle Schauspielerin und die
Intrigantin ist ihr auf den Leib geschrieben.
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  #62  
Alt 30.11.2012, 11:09
carlotta carlotta ist offline
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Standard AW: Folge 581 - Unterstellungen

Fazit: Alles in allem würde ich die Folge als "unterhaltsam" bewerten.
Die Idee mit dem Mobbing ist gut, aber nicht gut umgesetzt. Nur die Bader regt mich gewaltig auf! Sonst alles in Ordnung.

muffin <3[/QUOTE]


Kann dem auch zustimmen, ich fand die Folge insgesamt wieder viel kurzweiliger als etliche andere davor, auch die Dialoge hatten mehr Kraft und Power, aber die Geschichte um die Bader wiederholt und wiederholt sich und
die Mobbing Storyline um Marie ist irgendwie unglücklich umgesetzt.
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  #63  
Alt 30.11.2012, 11:12
Robert Iswall Robert Iswall ist offline
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Standard AW: Folge 581 - Unterstellungen

Zitat:
Zitat von Muffin Beitrag anzeigen
Als ich die Bader gesehen habe, hätte ich am liebsten den Fernseher eingeschlagen. Ich kann diese Person auf den Tod nicht ausstehen (So kenn ich mich sonst gar nicht ) und ich weiß auch nicht, wie sie es IMMER wieder schafft, in die Sachsenklinik zu gelangen.
Die Bader ist fürs IaF-Drehbuch das, was der Teufel in der Bibel ist: Niemand mag ihn, aber er gehört irgendwie dazu. Denn ohne ihn merkt keiner, wie lieb doch alle anderen sind...
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  #64  
Alt 30.11.2012, 20:18
Snip Snip ist offline
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Standard AW: Folge 581 - Unterstellungen

Ich empfand die Folge als unterhaltsam. Außerdem finde ich es gut, dass die Geschichte um Marie in der nächsten Folge weitergeführt wird, sich also nicht schon alles aufgelöst hat. Marie ist wirklich ein Magnet für Fettnäpfchen und Probleme. Sie versucht ihre Schwierigkeiten immer auf die falsche Art zu lösen und manövriert sich in fast unerträgliche Situationen. Wenn es mit ihr so weitergeht, muss man sich unweigerlich vorstellen, was sie noch alles verbocken wird...Jedes Teenieproblem wird an ihr vorgeführt. Irgendwann wird sie noch ungewollt schwanger oder sowas...Ich mag's mir gar nicht vorstellen. Naja, allerdings muss ich ihr in dieser Folge zu Gute halten, dass sie mehrmals den Versuch unternommen hat mit Martin bzw. Elena zu reden, und das wäre wohl auch der richtige Weg gewesen. Martin gefällt mir als Arzt immer am Besten. Er ist souverän, einfühlsam, manchmal enst ,machmal humorvoll, sehr ausgewogen. Diese Eigenschaften lässt er als Vater jedoch sehr vermissen. Vielleicht sollte sich Marie einen Termin bei ihm geben lassen... Gut fand ich, dass Marie Elena ins Vertrauen ziehen wollte, zu ihr scheint sie einen guten Draht zu haben.
Der neue Geundheitsdezernent darf meinetwegen bleiben, er stört mich weder noch begeistert er mich.
Nun bin ich einigermassen gespannt, wie es in der nächsten Folge mit der "Pechmarie" weitergeht.
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  #65  
Alt 07.12.2012, 19:21
Muffin Muffin ist offline
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Standard AW: Folge 581 - Unterstellungen

Zitat:
Zitat von Robert Iswall Beitrag anzeigen
Die Bader ist fürs IaF-Drehbuch das, was der Teufel in der Bibel ist: Niemand mag ihn, aber er gehört irgendwie dazu. Denn ohne ihn merkt keiner, wie lieb doch alle anderen sind...
Das stimmt. Guter Vergleich

muffin
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  #66  
Alt 09.12.2012, 16:57
FitzFan FitzFan ist offline
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Daumen hoch AW: Folge 581 - Unterstellungen

Ich finde, (egal was ihr sagt) dass Henriette Zimmeck eine sitzen Schauspielerin ist. Sie spielt die Marie richtig gut. Maries Einsamkeit lässt bei mir immer wieder die Tränen kullern. Ich mag Marie und wünsche mir, dass sie öfter zu sehen seien würde.
FitzFan
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  #67  
Alt 09.12.2012, 17:38
Svenja Svenja ist offline
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Standard AW: Folge 581 - Unterstellungen

Zitat:
Zitat von FitzFan Beitrag anzeigen
Ich finde, (egal was ihr sagt) dass Henriette Zimmeck eine sitzen Schauspielerin ist. Sie spielt die Marie richtig gut. Maries Einsamkeit lässt bei mir immer wieder die Tränen kullern. Ich mag Marie und wünsche mir, dass sie öfter zu sehen seien würde.
FitzFan
Nun das liegt wohl immer im Auge ( bzw. das Alter des Zuschauers) Ich habe auch immer Tränen in den Augen aber eher aus Wut.
Das Mädel bekommt doch von allen Seiten Unterstützung und sie baut nur Mist und die Krönung am Ende entschuldigen sich alle bei Marie.
Wenn ich nur an ihre Aktion denke wo sie "geholfen hat" und von allen das Geld eingesteckt hat. Oh da krieg ich aber Hals.

Ich bin mit 16 von zu Hause weg wie viele andere Mädels und Jungen. Das war damals ( 1979) nämlich total normal wenn man eine Ausbildung gemacht hat.Wir waren 120 Leute im Internat und trotz allen Schwierigkeiten hat man sich behauptet.

Svenja
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  #68  
Alt 10.12.2012, 12:20
nelke46 nelke46 ist offline
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Standard AW: Folge 581 - Unterstellungen

Zitat:
Zitat von Svenja Beitrag anzeigen
Nun das liegt wohl immer im Auge ( bzw. das Alter des Zuschauers) Ich habe auch immer Tränen in den Augen aber eher aus Wut.
Das Mädel bekommt doch von allen Seiten Unterstützung und sie baut nur Mist und die Krönung am Ende entschuldigen sich alle bei Marie.
Wenn ich nur an ihre Aktion denke wo sie "geholfen hat" und von allen das Geld eingesteckt hat. Oh da krieg ich aber Hals.

Ich bin mit 16 von zu Hause weg wie viele andere Mädels und Jungen. Das war damals ( 1979) nämlich total normal wenn man eine Ausbildung gemacht hat.Wir waren 120 Leute im Internat und trotz allen Schwierigkeiten hat man sich behauptet.

Svenja
das muß aber nicht für alle jugendlichen gleich sein. man sollte auch bedenken, marie hat ihre mutter verloren. der vater arbeitet immer nur. man kann nicht behaupten, daß sie ein intaktes familienleben hat. man hat doch den eindruck, daß in der ganzen familie alle immer arbeiten.

und nur weil du mit 16 zur ausbildung in ein internat gegangen bist, muß das nicht jedem jugendlichen gut tuen. ich hatte immer eine behütete familie um mich in jungen jahren, und das hat mir gutgetan und selbstbewußt bin ich trotzdem. jeder verkraftet es eben anders. wenn ich auch kein fan von marie bin, würde ich wohl sagen, daß sie es nicht leicht hat, auf jeden fall auf der emotionalen seite, geld ist genug da, aber das reicht nicht.
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  #69  
Alt 11.12.2012, 15:44
OP-Besteck OP-Besteck ist offline
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Reden AW: Folge 581 - Unterstellungen

Die von @Svenja erwähnte Folge, wo Marie in der Cafeteria aushilft und von allen Seiten auf unverschämte Art und Weise Geld kassiert, lief sogar heute mittag in einem dritten Programm.
Da konnte ich mich auch gleich wieder richtig aufregen : Marie bekommt von ihrem Vater (nach Charlotte und Stein sen.) 40 ! Euronen rübergeschoben-kurzer Blick und Kommentar von Marie- und haste nich gesehen: er lässt locker nochmal 20 ! folgen. ... so einfach aus der Hosentasche

Am Ende lachen alle und freuen sich über die Cleverness der kleinen Göre !
Pädagogisch wirklich sehr wertvoll !

Ich muss aber unbedingt @Nelke46 beipflichten, Marie hat es nicht leicht gehabt und rein materielle Aufmerksamkeiten waren wahrscheinlich an der Tagesordnung, wo es liebevoller Zuwendung bedurft hätte.

Beste Grüsse, Op-Besteck
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  #70  
Alt 11.12.2012, 17:37
Svenja Svenja ist offline
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Zitat:
Zitat von nelke46 Beitrag anzeigen
und nur weil du mit 16 zur ausbildung in ein internat gegangen bist, muß das nicht jedem jugendlichen gut tuen. ich hatte immer eine behütete familie um mich in jungen jahren, und das hat mir gutgetan und selbstbewußt bin ich trotzdem. jeder verkraftet es eben anders. wenn ich auch kein fan von marie bin, würde ich wohl sagen, daß sie es nicht leicht hat, auf jeden fall auf der emotionalen seite, geld ist genug da, aber das reicht nicht.

Da hast du mich evtl. falsch verstanden. Es ging mir nicht nur um meine Person. Zu meiner Ausbildungszeit war es für fast alle in dem Alter vollkommen normal das man während der Woche nicht zu Hause war.

Svenja
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  #71  
Alt 11.12.2012, 19:12
Mamaloo Mamaloo ist offline
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Zitat:
Zitat von Svenja Beitrag anzeigen
Da hast du mich evtl. falsch verstanden. Es ging mir nicht nur um meine Person. Zu meiner Ausbildungszeit war es für fast alle in dem Alter vollkommen normal das man während der Woche nicht zu Hause war.

Svenja
Ich weiß zwar nicht wie alt du bist, aber ich kenne in meinem Bekanntenkreis niemanden zwischen 30 und 60, der seine Ausbildung komplett wochentags außerhalb des Heimatortes verbracht hat.
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  #72  
Alt 11.12.2012, 19:32
nelke46 nelke46 ist offline
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Zitat:
Zitat von Mamaloo Beitrag anzeigen
Ich weiß zwar nicht wie alt du bist, aber ich kenne in meinem Bekanntenkreis niemanden zwischen 30 und 60, der seine Ausbildung komplett wochentags außerhalb des Heimatortes verbracht hat.
ich auch nicht, deshalb habe ich verwundert reagiert. außer es ist jemand im internat, aber dann ist es ja immer, nur nicht in den ferien
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  #73  
Alt 11.12.2012, 20:21
Svenja Svenja ist offline
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Also ich bin Jahrgang 1963 und ich bin in Brandenburg aufgewachsen.Wir hatten 10 Jahre Schulpflicht und dann ging es mit 16/17 in die Ausbildung.
In meiner Klasse waren ca. 28 Leute und ca. 20 haben ihre Ausbildung auswärts absolviert.
Wir hatten bei uns am Ort ein Lehrlingswohnheim für ca. 150 Auszubildende
(Baufacharbeiter ) Da waren viele aus Sachsen und Thüringen.

Auch mein Mann Jahrgang 1959 war die Woche über in einem Lehrlingswohnheim.

Nach 1990 sah es mit Lehrstellen nicht sehr rosig aus. Da sind auch sehr viele nach der 10.Klasse allein auf sich gestellt in die alten Bundesländer und haben dort ihre Ausbildung absolviert.Viele haben dort dann ihren Lebensmittelpunkt gefunden.

Svenja
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  #74  
Alt 11.12.2012, 20:22
Svenja Svenja ist offline
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Zitat:
Zitat von nelke46 Beitrag anzeigen
ich auch nicht, deshalb habe ich verwundert reagiert. außer es ist jemand im internat, aber dann ist es ja immer, nur nicht in den ferien

Auch Internatsschüler können an den Wochenenden nach Hause. Natürlich nur wenn kein Dienst ansteht.

Svenja
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  #75  
Alt 11.12.2012, 20:37
Mamaloo Mamaloo ist offline
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Zitat:
Zitat von Svenja Beitrag anzeigen
In meiner Klasse waren ca. 28 Leute und ca. 20 haben ihre Ausbildung auswärts absolviert.
Wir hatten bei uns am Ort ein Lehrlingswohnheim für ca. 150 Auszubildende
(Baufacharbeiter ) Da waren viele aus Sachsen und Thüringen.

Auch mein Mann Jahrgang 1959 war die Woche über in einem Lehrlingswohnheim.
Und deswegen denkst Du dass das die Regel ist? Möglicherweise ist das ja einer der Unterschiede zwischen west- und ostdeutscher Geschichte. Wie gesagt, ich kenne niemanden, der seine Ausbildung auswärts in irgendwelchen Heimen verbracht hat. Es ist nict böse gemeint, aber ich habe manchmal den Eindruck, dass Du verallgemeinerst, was Du für richtig hälst bzw. was Du erlebt hast.
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  #76  
Alt 12.12.2012, 09:06
kasimir kasimir ist offline
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Zitat:
Zitat von Svenja Beitrag anzeigen
Also ich bin Jahrgang 1963 und ich bin in Brandenburg aufgewachsen.Wir hatten 10 Jahre Schulpflicht und dann ging es mit 16/17 in die Ausbildung.
Das war aber glaube ich auch nicht immer die Regel, denn es gab ja auch in der DDR genügend Leute, die Abitur gemacht haben und dann entweder studiert haben oder erst dann eine Ausbildung gemacht haben.

Ich bin im Westen aufgewachsen und ich habe während meiner Ausbildung zuhause bei meinen Eltern gewohnt. Ich war nur während der letzten 3 Schuljahre im Internat.
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  #77  
Alt 12.12.2012, 13:34
Svenja Svenja ist offline
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Zitat:
Zitat von Mamaloo Beitrag anzeigen
Und deswegen denkst Du dass das die Regel ist? Möglicherweise ist das ja einer der Unterschiede zwischen west- und ostdeutscher Geschichte. Wie gesagt, ich kenne niemanden, der seine Ausbildung auswärts in irgendwelchen Heimen verbracht hat. Es ist nict böse gemeint, aber ich habe manchmal den Eindruck, dass Du verallgemeinerst, was Du für richtig hälst bzw. was Du erlebt hast.
Da stehe ich auch dazu ! Werde aber zukünftig immer schreiben - Das ist meine persönliche !!!! Meinung. Sollte der Eindruck der Verallgemeinerung entstanden sein dann tut es mir leid.

Hier im Osten war es aber schon üblich jedenfalls in der Region(ländliche Gegend) in der ich wohne , dass man seine Ausbildung ( manchmal auch nur die Berufschule )
nicht am Ort hatte.
In Berlin, Leipzig oder Dresden mag es anders gewesen sein.

Svenja
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  #78  
Alt 12.12.2012, 13:37
Svenja Svenja ist offline
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Zitat:
Zitat von kasimir Beitrag anzeigen
Das war aber glaube ich auch nicht immer die Regel, denn es gab ja auch in der DDR genügend Leute, die Abitur gemacht haben und dann entweder studiert haben oder erst dann eine Ausbildung gemacht haben.

Ich bin im Westen aufgewachsen und ich habe während meiner Ausbildung zuhause bei meinen Eltern gewohnt. Ich war nur während der letzten 3 Schuljahre im Internat.
Natürlich hat man auch mit 18 Abitur gemacht danach 4 Jahre studiert und war dann als Mädchen mit 22 fertig.Die Jungen hatten es schwerer die mußten vor dem Studium noch 3 Jahre zur Armee.

Man konnte auch eine Ausbildung mit Abitur machen oder man hat später eine Erwachsenenqualifikation gemacht.

Es gab viele Möglichkeiten.

Svenja
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  #79  
Alt 12.12.2012, 13:51
Mamaloo Mamaloo ist offline
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Zitat:
Zitat von Svenja Beitrag anzeigen
Da stehe ich auch dazu ! Werde aber zukünftig immer schreiben - Das ist meine persönliche !!!! Meinung. Sollte der Eindruck der Verallgemeinerung entstanden sein dann tut es mir leid.
Aus meiner Sicht kommt es halt immer - nicht böse gemeint - forsch und oberweise rüber. Wie gesagt, es ist nur eine persönliche Wahrnehmung: Du hast irgendwie zu allem was zu sagen, das ist ja auch okay, aber Du stellst das immer so allgemeingültig hin, als gäbe es daneben keine andere Wahrheit. Vielleicht verstehe ich Deinen Tonfall aber auch einfach nicht.
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  #80  
Alt 12.12.2012, 15:24
Frau Dr. Stein Frau Dr. Stein ist offline
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Zitat:
Zitat von Mamaloo Beitrag anzeigen
Aus meiner Sicht kommt es halt immer - nicht böse gemeint - forsch und oberweise rüber. Wie gesagt, es ist nur eine persönliche Wahrnehmung: Du hast irgendwie zu allem was zu sagen, das ist ja auch okay, aber Du stellst das immer so allgemeingültig hin, als gäbe es daneben keine andere Wahrheit. Vielleicht verstehe ich Deinen Tonfall aber auch einfach nicht.
Naja, wer im Glashaus sitzt................
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  #81  
Alt 12.12.2012, 19:27
nelke46 nelke46 ist offline
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Zitat:
Zitat von Svenja Beitrag anzeigen
Da hast du mich evtl. falsch verstanden. Es ging mir nicht nur um meine Person. Zu meiner Ausbildungszeit war es für fast alle in dem Alter vollkommen normal das man während der Woche nicht zu Hause war.

Svenja
ich habe dich so verstanden, daß du in bezug auf marie, die ja im internat war,
deine unterbringung in einem lehrlingsheim dagegenstellst, und daß du dich da gut behaupten konntest. meine meinung dazu war, daß man nicht alle jugendlichen gleichstellen kann. mir hätte das als 16-jährige kummer bereitet, von meiner familie getrennt zu werden und marie war wohl auch dort nicht glücklich. ich hatte den eindruck, als wolltest du damit sagen, daß es niemanden schadet, früh von zu hause weg zu sein, aber jeder verkraftet das anders.
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  #82  
Alt 12.12.2012, 19:57
Svenja Svenja ist offline
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Berichtige mich bitte , aber war es nicht Marie selbst die darauf bestanden hat und unbedingt auf ein Internat wollte ?
Vielleicht hätte da ihr Vater schon mal stop sagen sollen ?

Nein ich wollte nicht zum Ausdruck bringen das es nicht schadet früh von zu Hause weg zu gehen. Das ist eine andere Baustelle.

Ich wollte zum Ausdruck bringen das es für mich und viele andere damals gar keine Alternative gegeben hat.Entweder man wollte diese Ausbildung machen und mußte in den sauren Apfel beißen oder man hätte sich etwas anderes suchen müssen was nicht einfach war.

Nach der Wende war es doch auch nicht anders.Es sind so viele junge Leute Richtung alte Bundesländer gezogen und die haben bestimmt nicht immer gejubelt und wären vielleicht auch lieber in ihrem vertrauten Umfeld geblieben.
Aber die haben nicht gejammert, sich nicht hängen gelassen sondern sie haben gehandelt.

Svenja
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  #83  
Alt 12.12.2012, 20:11
nelke46 nelke46 ist offline
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Zitat:
Zitat von Svenja Beitrag anzeigen
Berichtige mich bitte , aber war es nicht Marie selbst die darauf bestanden hat und unbedingt auf ein Internat wollte ?
Vielleicht hätte da ihr Vater schon mal stop sagen sollen ?

Nein ich wollte nicht zum Ausdruck bringen das es nicht schadet früh von zu Hause weg zu gehen. Das ist eine andere Baustelle.

Ich wollte zum Ausdruck bringen das es für mich und viele andere damals gar keine Alternative gegeben hat.Entweder man wollte diese Ausbildung machen und mußte in den sauren Apfel beißen oder man hätte sich etwas anderes suchen müssen was nicht einfach war.

Nach der Wende war es doch auch nicht anders.Es sind so viele junge Leute Richtung alte Bundesländer gezogen und die haben bestimmt nicht immer gejubelt und wären vielleicht auch lieber in ihrem vertrauten Umfeld geblieben.
Aber die haben nicht gejammert, sich nicht hängen gelassen sondern sie haben gehandelt.

Svenja
so wie du das jetzt erklärst, kann ich deine argumentation verstehen und gebe dir auch recht. besonders nach der wende war es bestimmt für viele schwer, entweder heimat und kein job oder die fremde, einen job, aber
vielleicht einsam. marie ist ja schon ein verwöhntes püppchen, aber ich denke, ihr umfeld, die ganze situation zu hause, hat sie zu dem gemacht, was sie ist. und im moment sieht es nicht so aus, als würde sie versuchen, das beste darauf machen. schönen abend, nelke46
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  #84  
Alt 12.12.2012, 20:42
Svenja Svenja ist offline
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Zitat:
Zitat von nelke46 Beitrag anzeigen
so wie du das jetzt erklärst, kann ich deine argumentation verstehen und gebe dir auch recht. besonders nach der wende war es bestimmt für viele schwer, entweder heimat und kein job oder die fremde, einen job, aber
vielleicht einsam. marie ist ja schon ein verwöhntes püppchen, aber ich denke, ihr umfeld, die ganze situation zu hause, hat sie zu dem gemacht, was sie ist. und im moment sieht es nicht so aus, als würde sie versuchen, das beste darauf machen. schönen abend, nelke46
Wenn man es genau betrachtet ist nicht Marie sondern ihr Umfeld schuld. Das hast du sehr gut analysiert und da gehe ich voll mit.
Aber ein Patentrezept gibt es nicht.
Leider liest sich die Vorschau auch nicht so gut. Dann lassen wir uns mal überraschen.

LG Svenja
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