|
|||||||
![]() |
|
|
Themen-Optionen | Ansicht |
|
#1
|
|||
|
|||
|
Der türkischstämmige Unternehmer Senol Yegin betreibt seit 1994 im sächsischen Seifhennersdorf eine Fallschirmproduktion. Seine Geschäfte laufen gut, doch heimisch geworden ist Senol Yegin in Sachsen nicht. Nun hat er große Anzeigen in mehreren Zeitungen geschaltet, in denen er fehlende Gastfreundschaft in Sachsen anmahnt. Fehlt es Sachsen an Weltoffenheit?
http://www.mdr.de/sachsenspiegel/gastfreundschaft100.html MDR FERNSEHEN | SACHSENSPIEGEL | 26.10.2011 | 19:00 Uhr |
|
#2
|
|||
|
|||
|
Da ich selbst Unternehmer im Tourismus bin fühle ich mich zwingend berufen zu diesem Thema etwas zu sagen.
Ein Unternehmer, der seit 17 Jahren in Sachsen aktiv ist und in den Medien nicht Deutsch spricht oder sprechen kann, regt sich über mangelndes Verständnis in der Region auf? Wie wäre es, wenn ich seit 17 Jahren in der Türkei ein Geschäft betreiben würde? Mit 100% Garantie müßte ich der Landessprache mächtig sein. Ich weiß nicht, warum fast alle Ausländer denken, daß man dies in Deutschland nicht muß! |
|
#3
|
|||
|
|||
|
Guten Abend zusammen,
ich kann die Kritik des türkischen Unternehmers sehr gut nachvollziehen, aber sie auf ganz Sachsen zu beziehen, halte ich für zu pauschal. Als Nichtsachse habe ich 12 Jahre in Sachsen gelebt und gearbeitet. Dabei sind mir immer wieder viele freundliche und hilfsbereite Menschen begegnet. Dies muss ich vor allem für das Erzgebirge und das Vogtland sagen. Allerdings habe ich auch nicht bei jeder Gelegenheit den Landesfremden heraushängen lassen. Es kommt, wie überall, stark darauf an, wie viel man selbst dafür tut sich zu integrieren. Ich habe allerdings auch acht Jahre in der Oberlausitz gearbeitet und wurde dort schon mit meinem Dresdener Kennzeichen wie ein Fremder behandelt. In dieser Region sind die Menschen alles andere als weltoffen, sondern denken zum größten Teil in dörflichen Kategorien. Allein die gepflegte Feindschaft zwischen Oberland und Sorbengebiet ist mehr als albern, von der geradezu fremdenfeindlichen Haltung der Sorben gegenüber allem Nichtsorbischen ganz zu schweigen. Dresden wird - unberechtigter Weise - immer als das "Tal der Ahnungslosen" gebranntmarkt. Die Oberlausitz ist die Schlucht, die noch dahinter liegt! Geändert von Rödi67 (27.10.2011 um 20:03 Uhr). |
|
#4
|
|||
|
|||
|
Zitat:
Befremdend wirkt auf Ausländer zudem der deutsche Geiz: Das heißt, der Sachse zeigt sich, wenn Gäste kommen, selten von seiner besten Seite. Schließlich hat er mit sich selbst zu tun. Soll er andere gar durchfüttern?! - Anderswo bemisst man alles besonders reichlich, aufdass ja nicht der Eindruck entstehen könnte, der Gast esse die Butter vom Brot. In Sachsen dagegen gewinnt man auch bei ausdrücklicher Einladung oftmals den Eindruck, als Gast geduldet zu sein ... Der Sachse hat im Hinterkopf stets den Gedanken, um Himmels Willen ja kein Minus zu machen. Das zeigt sich auch bei den Gastgeschenken. Anderswo auf der Welt geht man davon aus, dass der Gastgeber gefeiert wird. Sachsen, geht in euch! M. |
|
#5
|
|||
|
|||
|
Zitat:
|
|
#6
|
|||
|
|||
|
Lassen wir mal den türkischen Unternehmer außen vor, ein paar Worte zur Frage direkt.
Ich betreibe seit 11 Jahren einen Tourismusbetrieb im Erzgebirge und fast alle Gäste loben vorallem die Gastfreundschaft und die Freundlichkeit in der Region. Wer offen und freundlich auf die Mitmenschen zu geht, findet sicherlich fast überall auch nette Menschen, daß es auch überall Leute gibt die anders sind ist klar. Generell ist der Umgang untereinander schlechter geworden, das hat aber nichts mit der Region zu tun, sondern ist sicherlich ein gesellschaftliches Problem, welches in ganz Deutschland auftritt. |
|
#7
|
|||
|
|||
|
ich habe eher zufällig den Beitrag zu Herrn Yegin verfolgt. Der Beitrag paßt gut in diese türkische Woche und nützt hervorragend mal wieder mit der Fremdenfeindlichkeits-Keule auf die deutsche Wohnbevölkerung einzuschlagen. Offen dabei bleiben drei Punkte:
Was hat Herr Yegin getan um in der Stadt Freunde zu finden ? Menschen in der eigenen Fabrik arbeiten lassen, reicht nicht mehr, damit alle auf den Knien rutschen. Wer schreibt uns vor wen, wir zum Freund wählen ? nach der Sowjetunion jetzt die Türkei ! Wer will den Menschen vorschreiben wer zu grüßen ist und wo sie hinsehen, wenn sie auf der Straße gehen ? erinnert schwer an „Wilhelm Tell mit siehst Du den Hut da auf der Stang“ |
|
#8
|
|||
|
|||
|
Zitat:
Wieso nehmen Sie sich eigentlich das Recht heraus, gleich ALLE Sachsen zu negieren bzw. zu verunglimpfen? tztztz Nehmen Sie sich diesen, immer noch aktuellen Spruch über die Deutschen zu Herzen! "Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgen sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung, als ihre wirklichen Feinde." (Napoleon) Zitat:
ist dass bei Ihnen nicht so? Übrigens "Gäste" kommen und gehen wieder und setzen sich nicht jahrelang gemütlich auf meine Couch und dirigieren noch, was ich zu tun und zu lassen habe. Nur mal so |
|
#9
|
|||
|
|||
|
Sachsen ist so offen, wie andere Bundesländer auch. Die Art und Weise wie Sachsen erlebt wird ist immer subjektiv. Daher ist die Frage nach Weltoffenheit genau so zu bewerten. Was ist denn genug ?
Für mich, als gebürtige Berlinerin ist Sachsen ein sehr schönes Land und ich fühle mich hier schon seit über 30 Jahren sehr wohl!! |
|
#10
|
|||
|
|||
|
Zitat:
|
|
#11
|
|||
|
|||
|
Zitat:
Aha, nur mal so. Ich danke für die prinzipielle Bestätigung der Worte meiner Vorrednerin. Es lebe die Gastfreundschaft! Übrigens ist Deutschland eines der reichsten Länder der Welt ... Geändert von Martha (29.10.2012 um 08:37 Uhr). |
|
#12
|
|||
|
|||
|
Beitrag löschen
Geändert von Schnuffel (09.11.2012 um 15:37 Uhr). Grund: Beitrag doppelt erschienen |
|
#13
|
|||
|
|||
|
Zitat:
"Sachsen" ist auch Gastfreundlich und Weltoffen genug für Sachsensumpf in den oberen Etagen, Kriminalität, Maffia, Vetternwirtschaft, Drogenhandel, Geldwäsche etc. aller erster Güte. Dies gilt übrigens auch für alle 16 Bundesländer der Bunten Republik D. mag sein, aber die Schuldenuhr D. tickt trotzdem unermüdlich über zu zahlende Zins und Zinsezins der Billionen Schulden. Reich, auch Dank der Rüstungsexporte für Freund und Feindesfreund in alle Welt sowieso. Denn es schafft ja Arbeitsplätze. ![]() Wie die Medien berichteten, wird jedes neugeborene Kind (???) in Deutschland indirekt mit Schuldscheinen von Sage und Schreibe z.Z. 27000 € geboren und für ihre Zukunft belastet. Schöne Zukunft für diese armen Würstchen, oder? Nur mal so! Geändert von Schnuffel (09.11.2012 um 15:40 Uhr). |
|
#14
|
|||
|
|||
|
Zitat:
![]() |
|
#15
|
|||
|
|||
|
Es sind stets die Gleichen und immer aus dem selben Kulturkreis, Welche sich über dieses und jenes aufregen und profilieren müssen.
![]() ![]() |
![]() |
| Themen-Optionen | |
| Ansicht | |
|
|










Linear-Darstellung
