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  #1  
Alt 19.10.2009, 22:11
MDR_Conrad MDR_Conrad ist offline
Moderator
 
Registriert seit: 20.06.2008
Beiträge: 27
Standard Integrations-Debatte

Mit seinem Interview hat Bundesbanker Sarrazin eine Integrations-Debatte ausgelöst. Vor allem türkische und arabische Migranten seien nicht integrationswillig, so Sarrazins These. Aber hat er damit auch recht, was meinen Sie?
  #2  
Alt 19.10.2009, 22:15
Timo
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Standard AW: Integrations-Debatte

Meiner Meinung nach hat er auf alle Fälle Recht und es wurde Zeit dass mal jemand das ausgesprochen hat, was sehr viele denken. Es ist nunmal so, dass diese bestimmten Einwanderergruppen mehr fordern als leisten und am liebsten hätten, dass wir uns integrieren. Das mag sicher nicht bei allen so sein, aber größtenteils kann man es einfach beobachten.

Hier übrigens noch ein Link für alle die Sarrazin Recht geben:
URL vom Moderator gelöscht.

Geändert von MDR_Conrad (20.10.2009 um 12:36 Uhr). Grund: Hallo Timo, externe Links sind in diesem Forum nicht zulässig. VG! MDR_Conrad
  #3  
Alt 19.10.2009, 22:17
KarstenMoldau
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Standard AW: Integrations-Debatte

Zitat:
Zitat von MDR_Conrad Beitrag anzeigen
Mit seinem Interview hat Bundesbanker Sarrazin eine Integrations-Debatte ausgelöst. Vor allem türkische und arabische Migranten seien nicht integrationswillig, so Sarrazins These. Aber hat er damit auch recht, was meinen Sie?

Ob Herr Sarrazin Recht hat oder nicht ist absolut unwichtig. Wer die inhaltlichen Aussagen des Herrn Sarrazin nicht kannte oder wusste, war entweder blind und taub oder ein ignorant. Der Inhalt ist bekannt und nicht schönredbar.
Was allerdings ein Unding ist, ist die Weise, wie Herr Sarrazin das Problem benennt. Das grenzt an Volksverhetzung und Agitation. Das sollte in dieser Form in keiner Weise zulässig sein dürfen.
  #4  
Alt 19.10.2009, 22:22
camenord
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Standard AW: Integrations-Debatte

Großen Respekt vor einem Mann der die Dinge beim Namen nennt. Ich kann einfach nicht verstehen, warum man in Deutschland nicht die Wahrheit sagen kann, ohne dafür gleich angeklagt zu werden. Herr Sarrazi gehört eigentlich in die neue Regierung, um endlich auch mal unangenehme Themen auf den Tisch zu bringen.
  #5  
Alt 19.10.2009, 22:26
Klaus63
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Standard AW: Integrations-Debatte

Sarrazin hätte Recht, wenn er die Mißstände mit normalen, kultivierten Worten angesprochen hätte. Mit seinen rechten Parolen hat er sich aber selbst einen Bärendienst erwiesen. Wie kann ein, in hohen Ämtern Beschäftigter, sich zu solchen Äußerungen hinreißen lassen? Aber Sarrazin hat ja schon als Berliner Senator sämtliches Feingefühl fehlen lassen.
  #6  
Alt 19.10.2009, 22:26
Apai
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Standard AW: Integrations-Debatte

Eigentlich sollte Herr Sarrazin nicht geächtet sondern geehrt werden! Es ist dringend notwendig, die Probleme mit integrationsunwilligen Mitbürgern klar auf den Tisch zu bringen und funktionierende Lösungen zu finden!

Leider ist es immer wieder zu beobachten, dass unsere eigene Kultur nicht nur missachtet sondern bewusst abgelehnt, wenn nicht gar feindlich betrachtet wird.

Wir müssen die maßlos übertriebenen Anbiederungen an andere Kulturen endlich überwinden und deutlich machen, dass die Menschen willkommen sind, sofern sie unseren Rechtsstaat anerkennen und willens sind, nach unseren Gesetzen und Regeln zu leben.

Es kann nicht sein, dass jemand, der unsere Gesellschaft als minderwertig betrachtet und unsere Art zu Leben ablehnt, gleichzeitig aber von unserer Solidargemeinschaft gut bis sehr gut lebt, mehr Förderung und Respekt von den politisch Verantwortlichen erfährt als die Menschen, die unsere Gesellschaft aufgebaut und gestaltet haben.

Das Geld, das hier zum Fenster hinausgeworfen wird, sollte lieber unseren Rentnern gegeben werden, die haben es sich wenigstens verdient! Auch könnte man die Säulen der Gesellschaft, die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Feuerwehren, Rettungsdienste, THW, Kirchen etc. besser unterstützen. Das wäre mal dringend Notwendig!

MfG

A.P.
  #7  
Alt 19.10.2009, 22:27
golf
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Standard AW: Integrations-Debatte

Das ist vollkommen richtig. Andere Migranten integrieren sich ohne Probleme,aber vorallem Türken beschimpfen die Deutschen, pöbeln sind faul und leben in Generationen von Sozialhilfe, sogar die Familien Mitglieder in der Türkei wurden in Deutschland Krankenversichert und haben somit ganz kräftig dazu beigetragen das der Gesundheitsfond geleert wurde.
  #8  
Alt 19.10.2009, 22:27
romaroti
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Böse AW: Integrations-Debatte

Sehr geehrter Herr Conrad,

Herr Sarrazin mag faktisch vielleicht sogar Recht haben. Allerdings ist der von ihm benutzte Ton sowohl beschämend als auch menschenverachtend und kann vor dem Hintergrund der speziellen deutschen Geschichte nicht toleriert werden. Ich war entsetzt, dass die Sendung Fakt - die ich bisher sehr geschäzt habe - Herrn Sarrazin uneingeschränkt den Rücken stärkt. Solche Beiträge sind nicht nur kontraproduktiv in Bezug auf eine Lösung des Integrationsproblems sondern auch einseitig volksverachtend. Beiträge dieser Art sowie die Aüßerungen wie die von Herrn Sarrazin dienen lediglich dem rechtsextremen Lager.

Dr. Rolf Krattenmacher, Berlin
  #9  
Alt 19.10.2009, 22:28
bega
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Daumen hoch AW: Integrations-Debatte

OH jeh!!!! Wie weit ist es mit Deutschland gekommen. Ein Land indem man Angst haben muss als Ausländerfeindlich bezeichnet zu werden nur wenn man mal die Wahrheit sagt. Ein Hoch der Meinungsfreiheit. Mein Respekt gilt dem Herrn Sarazin. Ein Mann der vielleicht mal übers Ziel hinausschiesst, aber dabei Recht behält. Und wenn jemand " die spezielle Deutsche Geschichte" anspricht, so kann man nur sagen: das ist über 60 Jahre her und es liegen schon mehrere Generationen zwischen uns und den Nazis.
  #10  
Alt 19.10.2009, 22:29
KarstenMoldau
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Standard AW: Integrations-Debatte

Zitat:
Zitat von camenord Beitrag anzeigen
Großen Respekt vor einem Mann der die Dinge beim Namen nennt. Ich kann einfach nicht verstehen, warum man in Deutschland nicht die Wahrheit sagen kann, ohne dafür gleich angeklagt zu werden. Herr Sarrazi gehört eigentlich in die neue Regierung, um endlich auch mal unangenehme Themen auf den Tisch zu bringen.
Ich sage es nochmal.
Der Inhalt ist bekannt und war keine neue Erkenntniss, die Herr Sarrazin hatte. Es sollte doch Möglich sein, diese Problem benennen zu können, ohne unter die Gürtellinie gehen zu müssen.

Die Art wie er das Problem benennt und die Reaktionen der Bevölkerung darauf erinnnern mich sehr sehr stark an das 3. Reich.
  #11  
Alt 19.10.2009, 22:29
17.Juni
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Standard AW: Integrations-Debatte

Herr S. hat nur die Fakten benannt. Es ist notwendig zu helfen und genauso notwendig, Hilfe die missbraucht wird, abzustellen.
Dass dann die, die sich nicht integrieren wollen, gleich 3. Reich und mehr schreien, um uns ein schlechtes Gewissen zu machen, ist doch bekannt. Davon sollte sich keiner beeindrucken lassen. Tatsachen sind benannt und es wird nicht mehr hinter vorgehaltener Hand darüber deutlich gesprochen. Mir sind alle willkommen, die zu UNS kommen. Die unsere Art zu leben und zu arbeiten mögen und daran teilnehmen wollen. Mit allem, was dazu gehört.
Schmarotzer braucht keine Gesellschaft.

Geändert von 17.Juni (19.10.2009 um 22:56 Uhr).
  #12  
Alt 19.10.2009, 22:29
MartinDU
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Standard AW: Integrations-Debatte

Herzlichen dank fuer ihren Beitrag der einfach eine fuer viele "unbequeme"Wahrheit aufgreift und einfach zeigt wie es wirklich ist.
Bevor weiter dieses Problem totgeschwiegen wird und Rechte Parteien auf den Zug aufspringen sollte unsere Bundesregierung klare haertere regeln einfuehren damit wir in 10 jahren nichg noch schlimmere verhaeltnisse hier haben, die dann nur noch zur radikalisierung auf beiden Seiten fuehren
  #13  
Alt 19.10.2009, 22:30
shadana
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Standard AW: Integrations-Debatte

Danke, Danke, Danke!!!

Endlich!!! mal ein Magazin, dass sich NICHT scheut, unbequeme Wahrheiten auch auszusprechen. Man mag zu Herrn Sarazzin stehen wie man möchte und man muß ihn auch nicht mögen, aber er sagt, was viele denken. (Sicherlich kann man dies auch etwas sanfter ausdrücken). Und was soll ich sagen, recht hat er in den Kernaussagen schon.

Was ich sehr gut in diesem Beitrag finde war, wie gezeigt wurde, dass es eben doch anders geht. Man muß nur wollen, aber das ist ja eines der zentralen Probleme. Zu große Toleranz kann auch genau das Gegenteil bewirken.

Bitte weiter so, auch unpopuläre Meinungen und Themen senden
  #14  
Alt 19.10.2009, 22:31
viewer
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Standard AW: Integrations-Debatte

Erstens haben wir in Berlin genug von Sarrazin und seiner dummen Sprüchen gehört. Er möchte Respekt für sich in Anspruch nehmen aber weigert sich Andere Respekt zu schenken.
Die Aussagen grenzen an Volksverhetzung und daß in einer Situation wo die NPD immer frecher und sich überall zeigt.
Selbstverstänlich kann man schwierigen Themen ansprechen, aber sachlich, nicht plakativ und populistisch.
So etwas ruft einer vom rechten Flügel der CDU, nämlich Bosbach auf den Plan.
Er will natürlich statt Programme zur Verbesserung der Situation sondern noch weiter eine wo sowieso vorhandene eine Ablehnung da ist noch mehr Öl ins Feuer gießen, völlig daneben!
  #15  
Alt 19.10.2009, 22:32
synhellia
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Pfeil Danke!

Herzlichen Dank für den Beitrag, über eine "unbequeme" Wahrheit, die viele Berichterstattungen im TV bisher haben vermissen lassen.
Ich habe während meiner Arbeit an verschiedenen Schulen sowohl integrationswillige als auch unwillige arabische Eltern kennengelernt. Letztere sind leider eindeutig in der Überzahl. Schülerinnen und Schüler, die Lehrer nach einer Aufforderung "Deutsch zu sprechen", als Rassisten bezeichnen sind zum Beispiel keine Seltenheit. Selbst in Deutschland geborene Schüler, müssen in Gesprächen mit Eltern oder Sozialpädagogen größtenteils für ihre Eltern (meistens für die Mütter) dolmetschen.
Natürlich hat Herr Sarrazin in seinem Interview sehr deutliche Worte benutzt. Auf der anderen Seite waren aber auch genau diese notwendig, um diesem Thema Gehör zu verschaffen. Wenn ich mir nämlich anschaue, wieviele das Interview als "rassistisch" etc. abstempeln, frage ich mich ob "wahre" Worte nicht mehr gesprochen werden dürfen. Niemand - absolut niemand! - außer ein paar Vollidioten wünschen sich ein 3. Reich zurück. Aber es gibt viele Länder, die eine komplett andere und erfolgreichere Linie in Punkto Ausländerintegration fahren und bei denen spricht niemand davon, dass sie sich auf Zustände wie im 3. Reich annähern.
Einen schönen Abend noch.
  #16  
Alt 19.10.2009, 22:32
recht
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Standard AW: Integrations-Debatte

Du sprichst mir aus dem Herzen, danke weiter so!!!

Zitat:
Zitat von shadana Beitrag anzeigen
Danke, Danke, Danke!!!

Endlich!!! mal ein Magazin, dass sich NICHT scheut, unbequeme Wahrheiten auch auszusprechen. Man mag zu Herrn Sarazzin stehen wie man möchte und man muß ihn auch nicht mögen, aber er sagt, was viele denken. (Sicherlich kann man dies auch etwas sanfter ausdrücken). Und was soll ich sagen, recht hat er in den Kernaussagen schon.

Was ich sehr gut in diesem Beitrag finde war, wie gezeigt wurde, dass es eben doch anders geht. Man muß nur wollen, aber das ist ja eines der zentralen Probleme. Zu große Toleranz kann auch genau das Gegenteil bewirken.

Bitte weiter so, auch unpopuläre Meinungen und Themen senden
  #17  
Alt 19.10.2009, 22:32
warrent
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Standard AW: Integrations-Debatte

Ich finde es schon toll, wie man sich dahinstellen kann und über die "bösen" Ausländer schimpft das sie sich nicht integrieren lassen.....

Sehr geehrte deutsche Damen und Herren, Sie sind es die 50 Jahre geschlafen haben, Sie haben zugelassen das Ausländer unter sich bleiben, denn Sie sind ja zu "schmutzig" um mit Ihnen zu Leben.

Also wenn hier mal über die Tatsachen diskutiert wird, finde ich es falsch die Ursachen außer acht zu lassen, es ist die deutsche Politik die sich nicht die Bohne um die Ausländer gekümmert hat....und nun feststellt, daß die Ausländer immernoch untereinander Leben.

Guten morgen Deutschland....Du bist es der die großen Fehler macht !!!

Integration fängt mit zusammenleben an, Respekt voreinander....dieser Bericht ist eine Tatsachenverdrehung......aber das kann Deutschland am Besten, sich aus der Verantwortung drängen, es wäre einfach zu ehrlich, zu sagen, daß die Politik die Fehler gemacht hat, und dieses nur gemeinsam Gelöst werden kann.

Schließlich sollte die erste Generation der Einwanderer nach den Planungen wieder zurückgehen, als aber dieses nicht der Fall war, wurde einfach alles ignoriert.....

Es stimmt auch nicht das die besagten Gruppen hier in Deutschland nichts leisten, ich kenne persönlich jede Menge Einwanderer die die Deutschen in Lohn und Brot gebracht haben, und glauben Sie mir, es sind IT Jobs, hochmoderne Arbeitsplätze die von den besagten Gruppen geschafft wurden....aber bringen Sie nur die Klisches, zeigen Sie nur diejenigen die den ganzen Tag Beten und Gemüse verkaufen, es wäre ja nicht Sinnvoll hier diejenigen im Bericht zu bringen die tolle Jobs haben, jährlich Millionen in die Staatskassen spülen und auch viel Produktiver Arbeiten als "ihr" Deutschen, einfach lächerlich.....

Im übrigen würde ich es begrüßen wenn solche öffentliche Sender zukünftig nicht mit den Steuerngeldern der Bevölkerung getragen werden, es gibt zu viele Sender die nichts außer das schwer verdiente Geld kosten.....wie wäre es denn wenn die Kostenbremse endlich auch mal bei den öffentlich rechtlichen ankommt....diese verplempern unser Geld ! Die Masse der öffentlichen Medien ist doch garnicht Sinnvoll/Notwendig, nunja das ist ein anderes Thema.....

MfG
warrent
  #18  
Alt 19.10.2009, 22:33
Amsterdammer
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Standard AW: Integrations-Debatte

Du hast vollkommen recht, aber einige religionen haben schon reformen gehabt andere nicht dies ist entspricht der realität..
  #19  
Alt 19.10.2009, 22:33
B800
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Standard AW: Integrations-Debatte

Das fehlende Integrationsverhalten einiger mit Migrationshintergrund lebender Mitbürger ist in der Tat leider schon sehr früh zu beobachten. In unserer Kitagruppe für die Jüngsten (ab einem Jahr) fehlen beim regelmäßigen Elterntreffen immer und ausschließlich diese Eltern. Mir ist jeglicher Religionshintergrund völlig egal, und das hat in dieser Diskussion überhaupt nichts zu bedeuten. Es geht lediglich um die ganz einfachen, praktischen Dinge des alltäglichen Zusammenlebens, die man in unserer Gruppe aus rein organisationstechnischer Hinsicht besprechen möchte. Schon hier halten sich Eltern mit Migrationshintergrund deutlich zurück. Ich frage mich, warum?
Ich gebe inhaltlich deswegen Herrn Sarrazin recht, wenn er dieses wichtige Thema anspricht, denn später sind es unsere Kinder die mit dieser Zeitbombe zurechtkommen müssen.
  #20  
Alt 19.10.2009, 22:33
Apai
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Standard AW: Integrations-Debatte

Zitat:
Zitat von romaroti Beitrag anzeigen
Sehr geehrter Herr Conrad,

Herr Sarrazin mag faktisch vielleicht sogar Recht haben. Allerdings ist der von ihm benutzte Ton sowohl beschämend als auch menschenverachtend und kann vor dem Hintergrund der speziellen deutschen Geschichte nicht toleriert werden. Ich war entsetzt, dass die Sendung Fakt - die ich bisher sehr geschäzt habe - Herrn Sarrazin uneingeschränkt den Rücken stärkt. Solche Beiträge sind nicht nur kontraproduktiv in Bezug auf eine Lösung des Integrationsproblems sondern auch einseitig volksverachtend. Beiträge dieser Art sowie die Aüßerungen wie die von Herrn Sarrazin dienen lediglich dem rechtsextremen Lager.

Dr. Rolf Krattenmacher, Berlin
Herr Sarrazins Ton ist weder rechtsradikal noch unverschämt! Es ist einfach mal geradeheraus gesagt worden, was täglich zu beobachten ist!

Und was die spezielle deutsche Geschichte betrifft: Wir täten gut daran, mal nach vorne zu sehen und nicht immer nur zurück!
Ich kann nichts dafür, was die Generation meiner Groß- oder Urgroßeltern getan hat!
Unsere Generation hat die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass sich so etwas nicht wiederholen kann. Das kann ich aber nicht, wenn ich vor lauter Rückblicken nicht sehe, was auf mich zukommt...
  #21  
Alt 19.10.2009, 22:34
Harald Harald ist offline
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Registriert seit: 09.07.2009
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Standard AW: Integrations-Debatte

Dass Herr Sarrazin in der Sache RECHT hat, steht ausser Zweifel. Bis auf die Grünen (die uns die ganze Sache mit eingebrockt haben) sehen das wohl die meisten Menschen so. Schlimm sind Formulierungen ("Kopftuchmädchen"). Ebenso beschämend ist es, dass KEINER unserer Politiker oder politischen Parteien diese Dinge ausgesprochen hat.
Unser Staat muss klar und unmissverständlich stärkere Forderungen an die Integrationsunwilligen unter den türkisch- und arabischstämmingen Zuwanderern (nur um die geht es, bei Vietnamesen ,Polen, Griechen etc. hat es ja geklappt) stellen un ddiese konsequent durchsetzen.
  #22  
Alt 19.10.2009, 22:34
kongie
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Standard AW: Integrations-Debatte

Zitat:
Zitat von camenord Beitrag anzeigen
Großen Respekt vor einem Mann der die Dinge beim Namen nennt. Ich kann einfach nicht verstehen, warum man in Deutschland nicht die Wahrheit sagen kann, ohne dafür gleich angeklagt zu werden. Herr Sarrazi gehört eigentlich in die neue Regierung, um endlich auch mal unangenehme Themen auf den Tisch zu bringen.
DEM ist nichts hinzuzufügen ! Endlich mal einer ...

kongie
  #23  
Alt 19.10.2009, 22:34
observer
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Standard AW: Integrations-Debatte

hallo, lang hat's gedauert, nun scheinen ja die medien endlich aus ihrem dornröschenschlaf erwacht zu sein. bedauerlich nur, dass sich dazu erst ein hochrangiger äussern muss, beschämend für euch journalisten. denn eines habt ihr vergessen und das gerade jetzt, wo courage im fernsehen eines zu den am häufigsten verwendeten wörter wurde. denn das, was herr sarrazin getan hat, ist nämlich auch courage.
und was mich am meisten ankotzt ist, dass der ddr vorgewurfen wurde, dass es keine meinungsfreiheit gab, was ist es denn jetzt??? ihr seit alle heuchler. sarrazin ist für mich ein held, er hat mut bewiesen das zu äussern, was jeder hinter vorgehaltener hand sagt, aber keiner den mut hat es öffentlich zu äussern. warum? na wenn ich schon wieder höre, dass man wegen des verdachts auf volksverhetzung ermitteln will, na dann prost... und das obwohl seine aussage sehr leicht mit fakten zu untermauern ist.
ich lebe in einer stadt mit ca. 20.000 einwohnern und kann sicher kein objektives bild abgeben, aber wenn selbst hier die "vitchies" seit jahren fleissig arbeiten und völlig freundlich und aufgeschlossen sind und dagegen die arabischen und türkischen "mitbürger" den ganzen tag in spielhallen herumlungern, da kann ich mir lebhaft vorstellen, was erst in frankfurt / m. los sein muss. VIELLEICHT SOLLTET IHR ENDLICH MAL DIE DETAILIERTE (KRIMINAL)STATISTIK OFFENLEGEN dann zeigt sich das wahre im vollen ausmass. aber den mut, oder "den arsch in der hose", den herr sarrazin hat, hat von euch keiner. IHR HABT GENAU SO VIEL VERANTWORTUNG!!! wegschauen hat noch nie genutzt.
brd ein rechtsstaat, da lachen ja die hühner, glaubt ihr das eigentlich selbst noch??? hat man früher die unbequeme wahrheit gesagt, wusste man wenigsten der konsequenzen, aber heute? armer sarrazin, mein mitgefühl, solidarität hat er jedenfalls!!!
  #24  
Alt 19.10.2009, 22:34
Alparslan
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Standard AW: Integrations-Debatte

Ich bin völlig überrascht, dass ein öffentlich rechtliche Fernsehen anstallt so ein undifferenzierten Beitrag sendet.
Die Fakten können richtig sein aber die Form ist völlig inakzeptabel.
Meinen Sie eigentlich, dass die Gene der Türken schlecht ist und die Viatnamesen gut? Versuchen Sie auch die menschen ethnisch zu unterteilen?
SO werden sie sicherlich keine Probleme lösen. Sondern nur feindschaft zwischen den völkern und religionen fördern.
Habt ihr wirklich nicht aus der Geschichte gelernt? Wem nutzt so ein Beitrag?
Rechten gedanken gut. Fragen sie mal einen gläubigen Katholiken ob er gerne sieht, wenn seine Tochter mit einem Muslim heiratet? Jeder Religiöse mensch reagiert so.
Ich bin sehr enttäuscht und werde kämpfen, damit die Feindschaft nicht eskaliert.
  #25  
Alt 19.10.2009, 22:34
Deutscher
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Standard AW: Integrations-Debatte

Zitat:
Zitat von MDR_Conrad Beitrag anzeigen
Mit seinem Interview hat Bundesbanker Sarrazin eine Integrations-Debatte ausgelöst. Vor allem türkische und arabische Migranten seien nicht integrationswillig, so Sarrazins These. Aber hat er damit auch recht, was meinen Sie?
Der Herr hat auf jeden Fall recht, ich erlebe es Tag für Tag und es kann so nicht weiter gehen! Es ist zum kotzen das wir uns immer noch hinter den Taten von Früher verstecken müssen. Keiner hier im Land darf, in diese Richtung eine Meinung äußern. Und wenn er das Thema anschneidet, ist das Theater groß, dabei sagt er nur das, was viele der Deutschen denkt.
  #26  
Alt 19.10.2009, 22:36
Islamkritiker
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Standard AW: Integrations-Debatte

Auffällig ist doch, dass Integrationsunwillige meistens Muslime sind. Ich bin der Meinung, dass für den Fall, dass die Integration in Deutschland scheitert, sich Politiker nie eine Reaktion überlegt haben und da von ausgegangen sind, dass die Integration auf jeden Fall funktioniert. Warum?
Und jetzt haben wir Parallelgesellschaften, Nicht-Muslim feindliche und Sozialstaat ausnutzende Menschen in Deutschland, deren Geburtenrate wesentlich höher ist, als die aller anderen Religionsangehörigen.
Und das ist nicht nur in Deutschland so, sondern in vielen Ländern Europas. Die Europäische Hauptstadt Brüssel soll in einigen Jahrzenten zu 50% aus muslimischer Bevölkerung bestehen. Wenn die Geburtenrate von Andersgläubigen weiterhin sinkt, die Geburtenrate von Muslime gleich bleibt und diese weiterhin Andersgläubige und Frauen diskriminieren sage ich Deutschland und der europäischen abendländlichen Kultur den Untergang und den Menschen in Europa einen Rückfall in Zeiten wie im Mittelalter voraus, wie sie in ländlichen Gegenden vieler Länder mit hauptsächlich muslimischer Bevölkerung verbreitet ist.
  #27  
Alt 19.10.2009, 22:37
17.Juni
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Lächeln AW: Integrations-Debatte

Zitat:
Zitat von Apai Beitrag anzeigen
Eigentlich sollte Herr Sarrazin nicht geächtet sondern geehrt werden! Es ist dringend notwendig, die Probleme mit integrationsunwilligen Mitbürgern klar auf den Tisch zu bringen und funktionierende Lösungen zu finden!

Leider ist es immer wieder zu beobachten, dass unsere eigene Kultur nicht nur missachtet sondern bewusst abgelehnt, wenn nicht gar feindlich betrachtet wird.

Wir müssen die maßlos übertriebenen Anbiederungen an andere Kulturen endlich überwinden und deutlich machen, dass die Menschen willkommen sind, sofern sie unseren Rechtsstaat anerkennen und willens sind, nach unseren Gesetzen und Regeln zu leben.

Es kann nicht sein, dass jemand, der unsere Gesellschaft als minderwertig betrachtet und unsere Art zu Leben ablehnt, gleichzeitig aber von unserer Solidargemeinschaft gut bis sehr gut lebt, mehr Förderung und Respekt von den politisch Verantwortlichen erfährt als die Menschen, die unsere Gesellschaft aufgebaut und gestaltet haben.

Das Geld, das hier zum Fenster hinausgeworfen wird, sollte lieber unseren Rentnern gegeben werden, die haben es sich wenigstens verdient! Auch könnte man die Säulen der Gesellschaft, die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Feuerwehren, Rettungsdienste, THW, Kirchen etc. besser unterstützen. Das wäre mal dringend Notwendig!

MfG

A.P.
DAs finde ich absolut und detailliert richtig.
  #28  
Alt 19.10.2009, 22:38
Sally
Gast
 
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Standard AW: Integrations-Debatte

Herzlichen Dank für den heutigen Fernsehbericht bei Fakt. Nicht nur die Frankfurter Sonntags Zeitung sondern auch Fakt hat endlich verdeutlicht, dass Herr Sarazzin zwar in seiner Wortwahl sehr scharf war, aber inhaltlich gar nicht so falsch liegt.
Auch beruflich bin ich seit 25 Jahren mit der Integration und Ausbildung von Ausländerkindern befasst. Niemals gab es auch nur ähnliche Probleme mit Kindern von Eltern, die aus Italien, Griechenland oder aus Asien stammen.
Dort wurde verstanden, was Integration heißt: Akzeptieren des Gastlandes und seiner Regeln unter Beibehaltung seiner eigenen Kultur, ohne sie über die des Gastlandes zu stellen.
Alles das geschieht bei Menschen aus der Türkei zu selten - der Begriff "Parallelgesellschaft" geht einher mit der Einwanderung aus der Türkei und aus einigen arabischen Staaten.Vorher war dieser Begriff nicht nötig.
Der Staat, die deutsche Gesellschaft hat viel für die Integration dieser Menschen getan. Es kommt aber nicht nur auf den Sender, sondern auch auf den Empfänger an. Und der Empfänger verweigert sich.
Hier ist Konsequenz gefragt unter Einbeziehung aller Möglichkeiten, die ein Gastgeber seinem Gast gegenüber hat, Parallelgesellschaften bedrohen den inneren Frieden - heute und in Zukunft noch viel mehr. Dem gilt es konsequent zu begegnen.
  #29  
Alt 19.10.2009, 22:39
Corinne
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Standard AW: Integrations-Debatte

Es geht nicht darum, ob Herr Sarrazin Recht hat, oder nicht. Demnächst kommt als Kommentar für nicht zahlbare Rentenzahlungen, dass das Volk selbst schuld ist, weil es nicht genügend Nachwuchs produziert hat. Fakt ist, dass die Politik nicht die Voraussetzungen geschaffen hat, Analphabeten aus dem hintersten Anatolien geholt hat, weil die am billigsten waren. Hier in Deutschland hat man sie sich selbst überlassen und wundert sich heute, weil eine Integration nicht klappte. Und deshalb betrachte ich die Aussage von Herrn Sarrazin als Unverfrorenheit, denn er, als ehemaliger, oder noch Politiker, hat bestimmt keinen Beitrag dazu geleistet, sondern immer darauf geachtet, seine Schäfchen ins Trockene zu bekommen. Sarrazin ist nur ein Beispiel, zeigt aber deutlich, warum das Bild von Politikern so negativ ist. Ich habe u.a. die SPD nicht mehr gewählt, weil eine Partei, die ein solches "Brechmittel" als Mitglied führt, einfach nicht wählbar ist, wobei das auch für andere gilt. Sarrazin ist keine Ausnahme, aber das Aushängeschild
  #30  
Alt 19.10.2009, 22:39
MartinDU
Gast
 
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Standard AW: Danke!

Hey danke sehr angenehm geschrieben nur weiter so


Zitat:
Zitat von synhellia Beitrag anzeigen
Herzlichen Dank für den Beitrag, über eine "unbequeme" Wahrheit, die viele Berichterstattungen im TV bisher haben vermissen lassen.
Ich habe während meiner Arbeit an verschiedenen Schulen sowohl integrationswillige als auch unwillige arabische Eltern kennengelernt. Letztere sind leider eindeutig in der Überzahl. Schülerinnen und Schüler, die Lehrer nach einer Aufforderung "Deutsch zu sprechen", als Rassisten bezeichnen sind zum Beispiel keine Seltenheit. Selbst in Deutschland geborene Schüler, müssen in Gesprächen mit Eltern oder Sozialpädagogen größtenteils für ihre Eltern (meistens für die Mütter) dolmetschen.
Natürlich hat Herr Sarrazin in seinem Interview sehr deutliche Worte benutzt. Auf der anderen Seite waren aber auch genau diese notwendig, um diesem Thema Gehör zu verschaffen. Wenn ich mir nämlich anschaue, wieviele das Interview als "rassistisch" etc. abstempeln, frage ich mich ob "wahre" Worte nicht mehr gesprochen werden dürfen. Niemand - absolut niemand! - außer ein paar Vollidioten wünschen sich ein 3. Reich zurück. Aber es gibt viele Länder, die eine komplett andere und erfolgreichere Linie in Punkto Ausländerintegration fahren und bei denen spricht niemand davon, dass sie sich auf Zustände wie im 3. Reich annähern.
Einen schönen Abend noch.
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