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#1
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Sie wird gehasst und geliebt, geschmäht und geachtet, getadelt und gelobt - die Platte. 1990 wohnte fast jeder Dritte Ostdeutsche in einer Plattenbauwohnung. Doch beim Anblick der Platte scheiden sich die Geister: Die einen nannten sie sarkastisch "Arbeiterschließfächer", für die anderen ist sie eine Form der Baukunst. Welche Bedeutung hat die Platte für Sie? Welche Erinnerungen haben Sie an das Leben darin?
PROGRAMMTIPP: MDR FERNSEHEN | Reportagen & Dokumentationen | 15.10.2011 | 20:15 Uhr Der XXL-Report: Leben in der Platte Zeitgleich wird es einen Facebook-Livechat zum Thema "Leben in der Platte" am 15. Oktober 2011 von 20.15 Uhr bis 22.45 Uhr unter folgendem Link geben: http://www.mdr.de/mediathek/livestreams/fernsehen/facebook/index.html Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier: http://www.mdr.de/doku/platte112.html Geändert von MDR_Natalie (14.10.2011 um 15:18 Uhr). |
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#2
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Themenschwerpunkt bei Damals im Osten
Alles rund um das Thema Plattenbau finden Sie zum nachlesen hier: http://www.mdr.de/damals/plattenbauten100.html |
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#3
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Zitat:
aber, wir hatten eine eigene wohnung mit zwei kinderzimmern , bad und balkon. mit unseren 10 mitbewohnern pflegten wir ein freundschaftliches verhältnis, kindergarten spielplätze, schule und kaufhalle vor der tür und zur arbeit ein katzensprung. alle hatten das gleiche soziale niveau, es gab weder neid noch großen nachbarschaftsstreit um profane belange des täglichen lebens. für die umwelt war so eine plattenbauwohnanlage ebenfallls hilfreich, denn es wurde die zersiedlung der natur weitgehend vermieden. gruß rotdorn |
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#4
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Meine Familie und ich wohnen noch immer in einer "Platte". Allerdings bin ich erst 1990 in eine Platte gezogen (meine erste eigene Wohnung). Ich fühle mich hier wohl, die Nachbarn verstehen sich gut und die Lage ist auch bestens.
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#5
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#6
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Es war eine feine Sache und wir waren sehr zufrieden, es war eine Vierraumwohnung mit Bad und Balkon. Die Miete betrug 120,00 DDR-Mark all inclusive. |
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#7
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Da kann ich leider nicht mitreden. Ich war schon zu DDR-Zeiten Hauseigentümer und musste die Handwerker dick füttern. Heute schleichen sie einem um den Bart, wenn man auch nur was von Auftrag verlauten lässt.
Bolivar |
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#8
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Zitat:
Da hast du was verpasst. Hab in Berlin, H.Heine-Str.12, Etage 8 gewohnt. Direkter Blick in die "Grenzübergangsstelle" Heinrich-Heine-Strasse! KEIN Kino war je Interessanter!!!! Seit 2004 auch Eigenheim. Urberliner kennen diesen (orangen) Block. |
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#9
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Bin gespannt was Anett,Lupo u.Antichrist hier dazu schlecht machen tun
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#10
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Ich möchte zu gern wissen, warum nur die Neubaublöcke im Osten als "Platte" bezeichnet und diffamiert werden. Es gibt auch im Westen Plattenbauten. Die sind aber offensichtlich besser als hier im Osten.
Also, ich wohne in Halle-Neustadt und fühle mich hier wohl. Die Wohnungen sind saniert, das Umfeld ist grün und sauber, Bus Bahn und Einkaufsmöglichkeiten sind in der Nähe. Die Bewohner haben ein gutes Verhältnis und es gibt auch hier noch gute Nachbarschaft. Also, nicht jeder Plattenbau kann verteufelt werden. |
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#11
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wer bitte hat hier verteufelt? ich habe niemanden entdeckt, selbst die fragestellung des thememgebers suggeriert diesmal nicht einmal eine miesmachere oder doch? i.gruß rotdorn |
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#12
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Die Frage lautet: Welche Erinnerungen haben Sie an das Leben in der Platte?
Meine Antwort (bezogen aufs dort Wohnen): Gar keine. Ich kenne die "Platte" nicht, habe selber nie in einer gewohnt (wohnen dürfen?). Ich kenne dafür Altbau -Berlin-Prenzlauer Berg- 3. Hinterhof, Außenklo, Ofenheizung, Warmwasser aus einem 5l-Boiler. Hr. Tafelgeher,da Sie mich ungebeten mal eben mit ins Frage/Antwortspiel einbeziehen... habe ich jetzt was schlecht gemachen getut, oder darf ich das als Antwort hier so stehen lassen? Geändert von Lupo (16.10.2011 um 21:08 Uhr). Grund: Bezug |
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#13
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Meine doch etwas vorhandenen Kenntnisse über das Leben in der "Platte" beruhen auf Erlebnisse von ehemaligen Kollegen die nach Jahren des Wartens in eine Platte einziehen durften und sich wie die Schneekönige darüber gefreut haben. Offensichtlich ging es denen dann wesentlich besser. Vielleicht auch, weil dann der Besuch von einer Hausratte in der Kloschüssel (so ist es mir ergangen-Spülen hatte nur bedingt geholfen) nahezu ausgeschlossen war. |
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#14
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na ein lob aus ihrer feder macht mich dann ja doch stutzig ![]() denn was die aussage der karin ansich betrifft , habe ich ja gleiche erfahrungen. meinerseits war es nur ein nebensächlicher hinweis und keineswegs eine kritik. (karin möge es mir nachsehen) das die "ex" bei vielen themen der mod misstrauisch sind hat doch seine ursachen und auch ich bin aus leidvoller erfahrung skeptisch, was den umgang mit der ddr geschichte betrifft. das unterscheidet hier aber die verschiedenen usermeinungen.was solls also. gruß rotdorn |
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#15
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Die Plattenbauwohnsiedlungen zu DDR-Zeiten verbinde ich mit angenehmen Erinnerungen, obwohl ich damals nicht in einer solchen Wohnung gelebt habe. Ich war in einer Neubauschule und hatte vorwiegend Mitschüler, die in einer Plattenbauwohnung lebten. Die paar anderen wohnten mit ihren Eltern in Eigenheimen, so wie ich. Wir "anderen" fanden damals das Leben im Neubau spannend. Dort waren herrliche Spielplätze, Sportplätze, Rodelberge... Viele unserer Mitschüler wohnten Tür an Tür, es gab Hausgemeinschaften die zusammen was unternahmen und im Block sich perfekte Partykeller ausgebaut hatten und diese auch rege nutzten. Dort feierten auch wir Kindergeburtstage, später Klassenpartys und Silvester.
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#16
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Zitat:
Geändert von Dennis0235 (16.10.2011 um 16:02 Uhr). |
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#17
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Hallo Lupo. Meine allererste eigene Wohnung war "Prenzelberg" in Rykestrasse. Vorderhaus, Treppenhausklo, Ofenheizung. Warum nicht. Es war die Zeit damals. Später dann H.Heine-Strasse, 8.Etage von 12. |
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#18
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#19
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Endlich, was ich auch denke : DDR- Platte ! Die absolute Miesmacherei ist mir auch schon lange sauer aufgestoßen. |
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#20
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Platte hin, Platte her. Die (DDR-)Platten, die ab der Wohnungsbauserie 70 waren doch Platten. Fertigelemente, die Stock für Stock verschweisst und betoniert wurden. Platte befind ich nicht unbedingt als Schimpfwort. Aber, aus meiner letzten Berliner Wohnung, H.Heine-Str. hab ich genau auf solche "Platten" jenseits der "Mauer" gesehen. Rein Äusserlich null Unterschiede zu "unseren Platten"(Aber im Westen waren das ja Wohnungen )Man kann dies Thema SO oder SO sehen. Ich sehe es SO: Gute und schöne Wohnungen. Und Umweltfreundlich. Viele Familien/Menschen unter einem Dach, ohne unnütz Grünfläche zu vernichten. Wie heisst es so schön: ALLES HAT ZWEI SEITEN. Dennoch mal ein gutes Thema. |
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#21
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Ich habe mir die Sendung im MDR über das Leben in der Platte angesehen und mußte mich immer über die Komentare des Filmmacher ärgern der mit den Primitiven Argumenten die sich auf die niedrigen Mieten u.das in den Plattenwohnungen Bürger aus allen Schichten der Bevölkerung Ätzte,Lehrer.Professoren usw.befanden.Meine Frage was war den daran ..Falsch...
![]() Auch vergißt man Gerne das der heutige Leerstand erst nach der Wende Eingetreten ist mit anderen Worten die Menschen in den zur Zeit voll belegten W.Blocks hatten ...ALLE.. Arbeit Zum Schluß möchte darauf Hinweisen das wenn in der dam.DDR Subvenioniert wurde ,es Eigentlich normal für einen im Aufbau befindlichen Sozialismuses ist und man soll nicht so tun als ob Supventionen was völlig unbekanntes ist(Kurzarbeitergeld usw.)Der Unterschied ist nur das es dem Unternehmer u.Staat zu Gute kommt und in der dam DDR dem Staat.Und in Sachen Schulden ist die BRD auch nicht gerade ein Vorzeigekind1,9Bill €![]() ![]() |
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#22
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Wenn ich jetzt (um aufs eigentliche Thema zu kommen) schreibe, dass ich das Leben in der Platte niemals kennenlernen durfte, weil eine entsprechende Antragstellung auf Grund der massiven Überlastung der Kommunalen Wohnungsverwaltung in Berlin Prenzelberg ein hoffnungsloses Unterfangen darstellte, ich stattdessen aber Zille-Milljoeh pur 15 Jahre ertragen habe, wird mir das bestimmt auch als "Schlechtreden" ausgelegt werden. Was mir aber von wenigen glücklichen Berliner "Platte"mietern so erzählt wurde, soll der Anteil an Mietern mit auffallend sächsischem Dialekt in Plattenwohnsiedlungen wie Berlin-Lichtenberg oder Hohenschönhausen sehr hoch gewesen sein. Da hatte man sich schon gefragt, wo die vielen Menschen aus den südlichen Landstrichen der DDR alle herkamen, und was die vor allem in Berlin -Hauptstadt der DDR zu tun hatten. Irgendwie soll das wohl was mit den vielen Ministerien zu tun gehabt haben. Komisch, dass die vielen Berliner für eine Arbeit in diesen Ministerien nicht geeignet gewesen zu sein schienen. Aber das was ich jetzt wieder geschrieben habe, wird mir bestimmt als Rassismus ausgelegt werden. Ja, ja,... die liebe Streitkultur.
Aber wie gesagt: Glücklich waren wohl fast alle, die in der Platte wohnten und nur darum gehts ja in diesem Thread.... Gruß lupo Geändert von MDR_Gerrit (17.10.2011 um 16:19 Uhr). Grund: Themenfremde Inhalte wurden gestrichen |
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#23
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Zitat:
Geändert von MDR_Gerrit (17.10.2011 um 16:22 Uhr). Grund: Kürzung des Zitats um themenirrelevante Inhalte |
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#24
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na da sieht man mal wieder, das es auch anders geht.es ist ohnehin für mich ein unlösbares rätsel, wie menschen ereignisse so fundamental unterschiedlich beurteilen. das betrifft selbst so banale themen wie z.b. die platte, plattenbauten zur lösung drigend benötigten wohnraums waren ja bekanntlich in beiden teilen deutschlands ein probates mittel und den bedingungen der zeit angepasst. was beabsichtigt also der mdr mit dieser frage?. leider kann wohne ich nicht im sendegebiet des mdr um letzlich dahinterzukommen. für die bewohner derartiger wohneinheiten gibt es reinpraktisch die gleichen bedingungen. wichtig für alle sind gutnachbarliche beziehungen, für die jeder einzelne seine persönliche verantwortung hat. noch ein satz zur unstrittigen dominanz der sachsen im politischen alltag der ddr. ja, das ist unstrittig. auch meine politische willensbildung wurde einst von sozialistisch geprägten sachsen beeinflusst. es waren für mich als jungen burschen erstrebenswerte vorbilder. um so entsetzter war ich dann während und nach der wende über den geistigen kurswechsel dieser landsleute. das wort wendehälse bekam für mich eine konkrete gestalt. womit ich meine wertschätzung für den verbliebenen standhaften bevölkerungsteil nicht aufgegeben habe) gruß rotdorn Geändert von MDR_Gerrit (17.10.2011 um 16:23 Uhr). Grund: Kürzung des Zitats um themenirrelevante Inhalte |
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#25
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Zitat:
Aber, wie geschrieben, ich war ja dort zu DDR-Zeiten "nur" zu Besuch ![]() |
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#26
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Da hat sich in den 80ern doch sowieso keiner mehr drum geschert.
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#27
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#28
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Zum Schluß möchte darauf Hinweisen das wenn in der dam.DDR Subvenioniert wurde ,es Eigentlich normal für einen im Aufbau befindlichen Sozialismuses ist und man soll nicht so tun als ob Supventionen was völlig unbekanntes ist(Kurzarbeitergeld usw.)Der Unterschied ist nur das es dem Unternehmer u.Staat zu Gute kommt und in der dam DDR dem Staat.Und in Sachen Schulden ist die BRD auch nicht gerade ein Vorzeigekind1,9Bill €

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