|
|||||||
![]() |
|
|
Themen-Optionen | Ansicht |
|
#61
|
|||
|
|||
|
Bist Du Dir da 100% sicher?
Bolivar |
|
#62
|
|||
|
|||
|
Ich bin immer wieder beeindruckt, welch gigantische Abschwächung des Sonnenlichts so ein dünner Film Sonnenschutzmittelchen haben soll.
|
|
#63
|
|||
|
|||
|
|
|
#64
|
|||
|
|||
|
Zitat:
![]() ![]() ![]() |
|
#65
|
|||
|
|||
|
Zitat:
|
|
#66
|
|||
|
|||
|
Genauso beeindruckend wie die vielen kleinen Schaltkreise und Leitungen in einen Mikrochip und die noch viel kleineren Elektronen, welche u.a. es Ihnen ermöglichen hier ganz ohne Papier, Stift und Brieftaube mit vielen anderen weit entfernten Personen zu kommunizieren. Wissenschaften sind schon beeindruckend. Da geb ich Ihnen recht.
|
|
#67
|
|||
|
|||
|
Zitat:
Aber wie auch immer, und auch, wenn das nicht direkt unter "Esoterik" fällt, nehmen wir doch z.B. die Naturheilkunde, speziell Homöopathie. Bereits bei den gängigen Niedrigpotenzen ist die Verdünnung enorm (Beispiel D12 - 1: 1.000.000.000.000). Das kann nach Ansicht der Wissenschaft/Schulmedizin, der die naturheilkundliche Konkurrenz natürlich ein Dorn im Auge ist, unmöglich wirksam sein. Und doch ist es zweifelsohne wirksam. Dass Homöopathie auch bei Tieren wirkt, die völlig unvoreingenommen sind, ist schon seltsam, nicht wahr? Mir selbst hat übrigens die Homöopathie in einer Weise geholfen, die 20 Jahre schulmedizinischer Behandlung nicht fertiggebracht haben. Und das ganz ohne Nebenwirkungen. |
|
#68
|
|||
|
|||
|
Zitat:
Homöopathie wirkt also ohne jeglichen Zweifel??? Das ist Quatsch. Sie mag ja inzwischen in der rationalen Medizin (leider) einen sehr hohen Stellenwert genießen. Aber ich gebe zu bedenken, dass es keinerlei Studien gibt, die die Wirksamkeit eindeutig belegen und von einem reinen Placeboeffekt abgrenzen. Homöopathika werden schon lang nicht mehr im Hinterstübchen eines Heilpraktikers zusammen gemischt, sondern ebenfalls in Masse mit entsprechenden millionenschweren Umsätzen industriell hergestellt. Das bedeutet, dass die Mittel zur Finanzierung einer entsprechenden Studie durchaus da wären. Warum gibt es denn dann noch keinerlei Nachweis der Wirksamkeit? Homöopathie kann im Übrigen erhebliche Nebenwirkungen haben. Zum Beispiel dann, wenn man mit keinem oder laienhaftem medizinischem Wissen die homöopathische Behandlung einer Krankheit einer evidenzbasierten Behandlung den Vorrang gewährt.Geändert von Wilki (06.03.2012 um 15:32 Uhr). |
|
#69
|
|||
|
|||
|
Zitat:
Leute, glaubt eurem Hausarzt kein Wort! Kauft Globuli! Geändert von Lupo (12.03.2012 um 17:51 Uhr). Grund: Globoli--->Globuli (sonst keine Wunderheilung) |
|
#70
|
|||
|
|||
|
@wilki und @Lupo,
glauben Sie doch, was Sie wollen. Es ist mir vollkommen wurscht, was Sie beide von Homöopathie und ihrer Wissenschaftlichkeit oder Nicht-Wissenschaftlichkeit halten. Wie ich schon sagte, mir hat sie in einer Weise geholfen, wie es 20 Jahre Ihrer vielgepriesenen und offensichtlich alleinseligmachenden Schulmedizin nicht vermocht haben. Ich habe auch nicht behauptet, dass Homöopathie bei jedem und bei allen Krankheiten hilft, oder dass sie grundsätzlich frei von Nebenwirkungen wäre; auch mit homöopathischen Mitteln sollte man nicht selbst herumdoktern. Bin bei einer von der Homöopathie überzeugten und daher auf diesem Gebiet sehr bewanderten Ärztin in Behandlung, und das ist gut so. Eine Ärztin, die von Homöopathie überzeugt ist, so what?? ![]() ![]() Eigentlich sollte gelten: "Wer heilt, hat recht", nicht wahr? Aber wer lässt sich schon gerne seine Pfründe streitig machen? Die Schulmedizin ganz bestimmt nicht. ![]() Also, weiterhin alles Gute mit Ihrer Schulmedizin, ich bleibe bei der Homöopathie. Jedenfalls, was dieses Leiden betrifft. Geändert von Gundel Gaukeley (06.03.2012 um 19:24 Uhr). |
|
#71
|
|||
|
|||
|
Mit "Glaube" hat das nichts zu tun.
Zitat:
Naja mal ganz nebenbei. Homöopathie ist schon ein lukrativer Verdienst für "schulmedizinische" Ärzte. Die machen das nicht umsonst und können das bei vielen GKV zu ansehnlichen Konditionen direkt abrechnen. |
|
#72
|
|||
|
|||
|
Esoterik hat doch nichts mit zu tun oder mit Homöopathie ?? Und mit der Wissenschaft schon gar nicht ,das sind andere Zweige !! Und auch mit der Medizin nicht !
|
|
#73
|
|||
|
|||
|
Zitat:
Sie haben eine universitäre mathematisch-naturwissenschaftliche Ausbildung erfolgreich abgeschlossen ? |
|
#74
|
|||
|
|||
|
Zitat:
Wenn man schon so gern im Sinne der Wissenschaft argumentiert, sollte man wenigstens sich selbst diesen Maßstäben stellen, wenn man schon keine entsprechende Ausbildung hat, wie bei Ihnen offensichtlich. |
|
#75
|
|||
|
|||
|
Zitat:
Wenn Sie sich mal die Mühe gemacht hätten, der angeblichen Wissenschaftlichkeit dieses Miliööhs auf den Grund zu gehen, dann hätten Sie längst gemerkt, dass Ihre ohnehin schon sehr oberflächlichen Kriterien von Wissenschaft dort nicht erfüllt sind. Dort sind die Probleme anzusprechen und diesem Milieu Druck zu machen. Esoterik ist mehr ein Boulevard-Thema von Unterhaltungswert, aber kein ernstes gesellschaftliches Problem, wie die Milliardenschäden durch medizinische Stümperei. |
|
#76
|
|||
|
|||
|
Zitat:
Zitat:
Wollen wir das vertiefen ? Können wir gern tun. Kommen Sie bitte von Ihrem hohen Ross runter. Geändert von Nachhaker (08.03.2012 um 04:58 Uhr). |
|
#77
|
|||
|
|||
|
Zitat:
In meinem Umfeld gibt es eine Dame,die "Begleitung durch Engel" anbietet und dies als immer hilfreiche Sache anpreist.Wenn ich mein Wissen als Fachkrankenpfleger dagegen setze und auch vom Glauben her argumentiere,kann sie mir nichts entgegen setzen. Im "Kursbuch Gesundheit" gibt es zum Stichwort Homöopathie einen bezeichnenden Satz (sinngemäß zitiert): Alles was dem Patienten zur Aufrechterhaltung seiner Lebensqualität hilft,kann angewendet werden. In erster Linie sollte aber,vor allem bei chronischen Erkrankungen,die Schulmedizin stehen. |
|
#78
|
|||||
|
|||||
|
Zitat:
Und mal anders gefragt, würde mich „nur“ eine Berufsausbildung davon disqualifizieren? Was soll diese Frage denn bezwecken? Zitat:
Zitat:
Zitat:
In meinen Augen macht es keinen Sinn, Fehler und Versagen der einen Branche mit Fehlern und Versagen einer anderen zu relativieren. Wenn Sie die Qualität des Brotes Ihres Bäckers kritisieren, würden Sie es doch auch nicht als Argument gelten lassen, dass der Fleischer nebenan auch nicht besonders gut ist. Oder? Ich habe übrigens nirgends behauptet, dass die Schulmedizin perfekt und frei von Fehlern oder Stümperei ist. Aber wahrscheinlich haben Sie das erstmal vorausgesetzt. Muss ja so sein, wenn man nicht sofort mit der Keule auf Ärzte, Pharma oder alles andere, was Sie halt nicht mögen, losgeht. Esoterik und Alternativmedizin sind kein Boulevard Thema. Genau so eine Ansicht vieler, auch von Verantwortlichen in Politik und Gesellschaft, machen diesen Bereich so gefährlich. Merkwürdig, man fordert strengere Kontrollen für medizinische und pharmazeutische Bereiche, wehrt sich aber mit Händen und Füßen gegen einen Verbraucherschutz des eigenen Geschäftsbereiches. Man spuckt Gift und Galle, wenn z.B. in einem Krankenhaus geschlampt wird oder ein Medikament unerwartete Nebenwirkung hat. Ist ja vollkommen in Ordnung, dass man dies kritisiert, aber sobald jemand aus den eigenen Reihen sich verantworten muss, ist es gleich eine Verschwörung. Zitat:
Ich versuche die ganze Zeit herauszufinden, was Ihr eigentliches Problem ist. Sie sehen mich als arrogant und überheblich an, nur weil ich nicht Ihrer Meinung bin. Ein mir sonderbar erscheinendes Phänomen für jemanden, der sich freiwillig an einer Diskussion beteiligt. Zumal ich, im Gegensatz zu Ihnen, nie persönlich geworden bin. |
|
#79
|
|||
|
|||
|
Ich kann Ihnen da gern ein Stück weiterhelfen.
Das Problem ist, dass sich unsere Journalisten immer nur an kleine Fische wagen. Bei größeren Problemen, wie dem Pfusch in der Medizin ist etwas mehr Rechercheaufwand erforderlich, richtig harte Arbeit. Da kneift man vorn vornherein den Schwanz ein. Zur Medizin: Dort ist so gut wie gar nichts evidenzbasiert. Zur Frage der Wissenschaftlichkeit. In der DDR konnte man ohne Abitur eine etwa 3-jähriges Fachschulstudium besuchen und war nach erfolgreichem Abschluss Ingenieur. Ziel der Fachschulausbildung war nicht die Vermittlung wissenschaftlicher Grundlagen, sondern die Ausbildung für den Einsatz in der Praxis an vorhandener Technik. Und wenn jemand im Zusammenhang mit Medizin von Wissenschaftlichkeit spricht, dann weiß ich, dass derjenige nicht im Bilde ist, auf welch erbärmlichen Niveau Medikamtenstudien und Doktorarbeiten sich dort bewegen. Ich habe selbst ein universitäres Hochschulstudium in Dresden auf einem ingenieurwissenschaftlichen Fachgebiet abgeschlossen. Und wenn man aus dieser Perspektive sich mit Medizin befasst wird einem schlecht. Verdammt noch mal Erklären Sie mir doch einmal, wie man eine Medizin, welche die Psychiatrie, die wiederum zu solchen Behandlungen wie Leukotomie, Elektroschocks, Hypothalamotomie, Insulinschocks fähig ist und In den ICD Homosexualität als Persönlichkeits- und Verhaltensstörung klassifiziert hat, als eine ihrer Disziplinen akzeptiert, wie man bei einer solchen Medizin pauschal Wissenschaft voraussetzen kann ? Lesen Sie medizinische Fachliteratur und fragen Sie nach den Beweisen für das, was dort behauptet wird. Sie werden erschrecken. Die machen sehr oft einfach so was sie lustig sind, ohne dass es irgendwelche Erkenntnisse dafür je gegeben hätte. Genau das, was diese Branche reflexartig anderen vorwirft. Schauen Sie in den Online Diskurs Intersexualität auf der Seite des Ethikrates und schauen Sie sich dann dessen spätere Stellungnahme für die Politik an, in der dann diese Verbrechen gegen die Menschlichkeit als "medizinisch" verharmlost werden. Wie gesagt: Man muss Prioritäten setzen. Und da muss man bei den großen Problemen anfangen und nicht bei den kleinen. Es sei denn, man exerziert die Scharlatanerie bei den Esoterikern durch, um dann mal mit etwas Übuing dasselbe in der Medizin zu machen. Nur ich sehe nicht, dass unsere Journallie dazu den Mumm hat. |
|
#80
|
|||
|
|||
|
Zitat:
![]() ![]() ![]() Die mir bei meiner chronischen Erkrankung 20 Jahre lang immer nur kurzfristig und mit teils nicht ungefährlichen Nebenwirkungen helfen(?) konnte. Aber, um Missverständnissen vorzubeugen: Ich bin nicht grundsätzlich und unter allen Umständen gegen die Schulmedizin. Aber auch keinesfalls kritiklos dafür. Geändert von Gundel Gaukeley (08.03.2012 um 11:52 Uhr). Grund: Ergänzung |
|
#81
|
|||
|
|||
|
Zitat:
Sie mögen die Medizin ja als unwissenschaftlich ansehen, aber die vielen Erfolge, welche die medizinische Forschung erbracht hat, zeichnen da ein anderes Bild. Viele wenn auch nicht alle Krankheiten, die vor Jahrzehnten oder Jahren noch als unheilbar galten, können heute erfolgreich behandelt werden. Es mag richtig sein, das verschiedene Therapien der Vergangenheit, die damals als wirksam anerkannt waren, heute als barbarisch, unwirksam und falsch erscheinen und gelten. Das liegt aber auch daran, dass das medizinische Wissen sich ständig erweitert. Das die Medizin in der Lage ist, sich diesen Herausforderungen zu stellen und ihre eigene Therapien auch immer wieder neu prüft, wenn sich neue Erkenntnisse ergeben, spricht eher für die Wissenschaftlichkeit. Evidenzbasiert bedeutet ja auch auf der Grundlage des aktuellen Wissensstand basierend. Es steht Ihnen natürlich frei, weiterhin alte längst überholte und nicht mehr angewandete Therapien und Ansichten der Medizin und eines ihrere Teilgebiete als Beweis der Unwissenschaftlichkeit heranzuziehen. Auf welchem Niveau bewegen sich denn diese Medikamentenstudien oder Doktorarbeiten. Da Sie dies so pauschal behaupten, müsste es ja nur so an Beispielen aus Ihnen heraussprudeln. Ich kann dies leider nicht beurteilen, da ich keinen medizinischen Abschluss habe und nicht ständig Doktorarbeiten und Medikamentenstudien lese. Das möge bei Ihnen anders sein, so dass Sie mich hierüber sicher aufklären können. Ich vertraue trotzdem einer Medizin, die auf Forschung, Reproduzierbarkeit und Kontrolle beruht, mehr als einer Alternativmedizin, die weder ihre Therapien erklären noch deren Wirksamkeit belegen kann. „Ich habe mal von jemanden gehört, der einen kannte, bei dem dies schon mal geholfen haben sollte…“ mag ja bei einem Schnupfen einen Versuch wert sein, aber bei schwerwiegenden und ernsthaften Erkrankungen wohl eher nicht. Sie bemängeln die angeblich fehlende Kritik der Medizin in den Medien? Dieser Eindruck von Ihnen ist wohl eher Ihrer selektiven Wahrnehmung zu zuordnen. Bleiben wir doch in der Psychiatrie: Die Berichterstattung und die Kritik zu Ritalin zum Beispiel fiel in den Medien nicht immer positiv aus und es wurde heftigst darüber diskutiert. Auch Ihre so geliebte Kosmetik- oder Pharmaindustrie steht öfters mal in den Medien am Pranger. Boulevard ist hier eher das Lobgedusel auf angebliche Erfolge alternativer Therapien für die es nicht mal den Ansatz eines Beleges gibt, wogegen es neuste medizinische Erkenntnisse und Durchbrüche nur selten über die Grenzen der Fachmagazine schaffen. Keiner behauptet, dass die Medizin fehlerfrei und allwissend ist. Sie ist aber auch nicht das, was Sie von ihr halten. Geändert von Wilki (08.03.2012 um 12:53 Uhr). |
|
#82
|
|||
|
|||
|
@Nachhaker..könnten Sie bitte aufhören,in Zusammenhang mit Psychiatrie immer von Leukotomien,Elektroschocks,Insulinschocks,etc. zu schreiben! Mir ist klar,dass Sie - aus welchen Gründen auch immer - ein Anti-Psychiatrie-Fanatiker sind aber solche Dinge gehören schon lange der Vergangenheit an.
Ich maße mir ja auch nicht an,in Ihrem Fachgebiet große Worte zu reden! Geändert von 91541Matthias (08.03.2012 um 14:00 Uhr). |
|
#83
|
|||
|
|||
|
Zitat:
Wenn Sie noch nicht einmal bei Ritalin etwas begreifen, dann ist jede Sachargumentation bei Ihnen zwecklos. Sie glauben noch im Todeskampf, dass es trotz der Therapie so kam und nicht wegen der Therapie. |
|
#84
|
|||
|
|||
|
Zitat:
Leukotomie, Insulinschocks, die Psychopathologisierung von Menschen als Transsexuelle, Transvestiten oder Homosexuelle, die Genitalverstümmelungen an Zwittern - übrigens ebenfalls dem Wesen nach psychiatrische Behandluingen - sind nie verboten und strafrechtlich verfolgt worden, im krassen Widerspruch zur erbarmungslosen Verfolgung von Schwarzfahrern. Hinter den Mauern der Psychiatrie wird jedes Verbrechen begangen - jedes. Auch Elektroschocks werden nach wie vor angewandt und propagiert, zum Beispiel, wenn infolge der Behandlung mit Antidepressiva die Neurologischen Ursachen von Depressionen so weit verschlimmert wurden, das selbst solcher Dreck wie Serotoninwiederaufnahmehemmer nicht mehr hilft. Diese Antidepressiva sind die Ursache für den Tod von Fußballnationaltorhüter Robert Enke. Wird von der Medizin vertuscht. Auch Serotoninwiederaufnahmehemmer wurden bis heute nicht verboten und werden nach wie vor verabreicht. Gleiches gilt für sogenannte atypische Neuroleptika. Litium, ein giftiges Schwermetall, wird nach wie vor verabreicht. Bleuler - Lehrbuch der Psychiatrie ICD-10 - Internationale Klassifikation psychischer Störungen DSM - Diagnostisches Handbuch der Amerikanischen Psychiatrischen Vereinigung Lehmann - Der chemische Knebel Fülgraff: Stereotaktische Hirnoperationen bei abweichendem Sexualverhalten : Abschlussbericht d. Komm. beim Bundesgesundheitsamt / hrsg. von G. Fülgraff u. I. Barbey. Mitglieder d. Komm.: G. Dieckmann ... kennen Sie das überhaupt? Offensichtlich nicht. Kennen Sie die AWMF Leitline POSTTRAUMATISCHE BELASTUNGSSTÖRUNG, AWMF-Register-Nr. 051 - 010 ? Darin heißt es: "Psychopharmakotherapie soll nicht als alleinige Therapie der Posttraumatischen Belastungsstörung eingesetzt werden." Als vorrangige offensichtlich. Nicht schlimm genug, dass die Leute traumatisiert sind, dann werden Sie mit Psychopharmaka auch noch zusätzlich neurologisch geschädigt und "medikamenten"-abhängig gemacht, sprich zu Drogen-Junkies. Wissenschaftlich gibt es dafür keine Grundlagen. Man macht, was man gerade lustig ist. Dr. Gert Postel kannte diese Spielchen und hat erfolgreich mitgemacht. Aaaber Psychiatrie ist Wissenschaft. Nein - nicht Psychiatrie ist Wissenschaft, sondern das Denken und Handeln der Leute hat sich seit dem Hexenverfolgungswahn nicht geändert. Es wird geglaubt, statt hinterfragt und geprüft. Haben Sie eigentlich Kontakt zu psychiatriebetroffenen Organisationen, wie zum Beispiel dem Bundesverband Psychiatrieerfahrener oder der Bundesarbeitsgemeinschaft Psychiatrieerfahrener ? Mir brauchen Sie keine Märchen zu erzählen. Und ich möchte mir als Hochschulabsolvent verbeten haben, Psychiatrie als Wissenschaft zu bezeichnen. Das ist eine Beleidigung für alle, die wirklich eine wissenschaftliche Ausbildung haben. Die Darstellung der Psychiatrie als Wissenschaft ist eine nicht tolerierbare Grenzüberschreitung. Da könnte man auch Hexendiagnostik als Wissenschaft tolerieren. Wer nach der erfolgreichen Tätigkeit Gert Postels in Zschadrass immer noch so tut, als sei Psychiatrie eine Wissenschaft, dem ist mit Sachargumentation nicht beizukommen. Tut mir leid. Suchen Sie sich einen seriösen Job. Geändert von Nachhaker (08.03.2012 um 21:58 Uhr). Grund: Ergänzungen |
|
#85
|
|||
|
|||
|
Zitat:
So, was für eine Meinung habe ich denn nun zu Ritalin und wie kommen Sie darauf. Jetzt bin ich ja mal gespannt. |
|
#86
|
|||
|
|||
|
@Nachhaker,
was Ritalin betrifft, das sehe ich auch so. Meinem Sohn (damals ca. 12 Jahre alt) sollte auch Ritalin verabreicht werden. Ich weiß, was es mit Ritalin auf sich hat, und habe deshalb meine Zustimmung verweigert, zumal eine Behandlung mit diesem Zeug völlig unverhältnismäßig und daher unverantwortlich gewesen wäre. Ich habe den Eindruck, dass es mittlerweile eine Art "Modemedikament" geworden ist, das man bei den geringsten Verhaltensauffälligkeiten meint, den Kindern reinstopfen zu müssen. Oder auch schon, wenn sie nicht so funktionieren, wie sie sollen. Meinem Sohn wurde auf andere Weise geholfen, ganz ohne Ritalin. Geht doch, auch wenn es etwas mehr Mühe gemacht hat. |
|
#87
|
|||
|
|||
|
Zitat:
Gäbe es tatsächlich seriöse Wissenschaftlichkeit und Kontrolle in der Medizin bzw. was dafür ausgegeben wird, wäre dieser Dreck nie auf den Markt gekommen. Ich denke, dass viele vermeintliche Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern ganz normale Folgen von erzwungener Bewegungsarmut und auch schon Stress sind. Da mit Psychopharmaka heranzugehen, ist reine Geschäftemacherei und hat überhaupt keine wissenschaftlichen Grundlagen. Wenn der Psychiater sich einen Kollektiv von abhängigen Psychopharmaka-Konsumenten hält, welches jedes Quartal brav seine Chipkarte abgibt, ist dessen Einkommen gesichert. Und wenn ein Abhängiger nicht mehr abhängig sein will, wird einfach behauptet, ohne die Psychopharmaka-Einnahme bestünde "Gefährdung" und die '"Unterbringung", wie es verlogen heißt, eingeleitet. Das ist nichts anderes als Kriminalität, was unter dem Label Psychiatrie läuft. |
|
#88
|
|||
|
|||
|
Zitat:
|
|
#89
|
|||
|
|||
|
Zitat:
Quelle: Wikipedia/Methylphenidat Wikipedia wiederum gibt als Quelle an: Brigitte Woggon: Behandlung mit Psychopharmaka. 2. Auflage. Verlag Hans Huber, Bern 2005, ISBN 3-456-83538-8. Huber ist ein Psychiatrieverlag, also eher nicht seriös. "Methylphenidat wirkt anregend und aufregend (psychoanaleptisch). Es unterdrückt Müdigkeit und Hemmungen und steigert kurzfristig die körperliche Leistungsfähigkeit. Normalerweise bei körperlicher Überlastung auftretende Warnsignale wie Schmerz und Erschöpfungsgefühl werden vermindert. Methylphenidat hemmt den Appetit." Quelle: Wikipedia/Methylphenidat Nochmal Es ist ein reines Aufputschmittel. Aufputschmittel führen zu erhöhten Konzentrationen von Stresshormonen und diese wiederum zu neurologischen Schäden im Gehirn, speziell im Hippocampus. Die Auswirkungen sind bekannt auch von harmloseren Drogen wie Kaffee. Setzt man Kaffee ab, dann treten die Symptome wie Müdigkeit, Erschöpfung, Gereiztheit und Depressionen bereits ein. Das entwickelt sich später weiter fort in Richtung Demenz. Ritalin ist aber weit gefährlicher als Kaffee und führt weitaus schneller zu den entsprechenden neurologischen Schäden. Also - Finger weg von Psychiatrie. Es ist keine seriöse und keine legitime Wissenschaft. Geändert von Nachhaker (09.03.2012 um 00:17 Uhr). Grund: Quelle ergänzt |
|
#90
|
|||
|
|||
|
Hier noch was zu Ritalin:
Bluthochdruck und Arteriosklerose drohen als Langzeitfolge "Es gibt Hinweise, dass beispielsweise der Ritalin-Wirkstoff Methylphenidat den Blutdruck bei 80 Prozent der Patienten erhöht. Meist nur geringfügig, aber bei Einzelnen steigt er auch stark und dauerhaft an. Das erhöht das Risiko für eine spätere Arteriosklerose", sagt der Kinderkardiologe Martin Hulpke-Wette aus Göttingen. Diese Gefahr, so der Fachmann der Deutschen Gesellschaft für Kinderkardiologie, werde bislang deutlich unterschätzt. Denn erst Mitte 2010 seien deutsche Blutdruck-Normwerte für normalgewichtige Kinder bestimmt worden. "Die werden aber noch nicht flächendeckend berücksichtigt." Eine gründliche Anamnese vor der Behandlung und ein Check im Drei-Monats-Abstand sei deshalb unerlässlich. "Eltern sollten dies unbedingt ansprechen", empfiehlt er. Geändert von MDR_Natalie (09.03.2012 um 12:55 Uhr). Grund: externen Link entfernt |
![]() |
| Themen-Optionen | |
| Ansicht | |
|
|









Linear-Darstellung
