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#1
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Heute ist telefonieren eine Selbstverständlichkeit: Im Zeitalter von Handy und Co. ist jeder immer erreichbar. Doch in der DDR war das anders. Hier gab es oft einen Anschluss pro Haus. Dabei kam es zu skurrilen Geschichten, die sich junge Menschen gar nicht vorstellen können. An welche Situationen können Sie sich erinnern?
Mehr Informationen finden Sie unter: http://www.mdr.de/doku/geschichte/artikel8086.html MDR FERNSEHEN | 31.07.2012 | 22:05 Uhr Geändert von MDR_Andre (31.07.2012 um 15:13 Uhr). |
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#2
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GOTTSEIDANK kenn ich in der ddr nur Diensttelefone. Waren das noch ruhige,schöne Zeiten, in denen man Postkarten und Briefe noch in Handschrift schrieb und verschickte... Wo ist diese ruhige Zeit geblieben?? Wie NERVIG dagegen heute, wo es VIELERORTS trotz HandyVERBOT nur noch am bimmelnbammelnerven ist...!!!!! |
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#3
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Zitat:
aber man bedenke , der alte fritz kannte nicht einmal ein spülklo. was für traurige zeiten damals. gruß rotdorn p.s. na das ist doch wieder eine Vsteilvorlage für alle freigeister dieses forums. also nicht zögerrn und butter bei die fische ![]() Geändert von rotdorn (31.07.2012 um 22:03 Uhr). |
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#4
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#5
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Und handgeschriebene Briefe/Postkarten zu bekommen oder selbst welche zu verschicken, ist etwas sehr Schönes. Trotzdem würde ich auf E-Mail nicht mehr verzichten wollen. ![]() Aber auch ich sehne mich nach der schönen, ruhigen Zeit von früher zurück. Zitat:
D.h., ob es in der S-Bahn verboten ist, weiß ich gar nicht, aber ist auch egal. Jedenfalls bin ich regelmäßige S-Bahn-Benutzerin und schotte mich mit Musik vom mp3-Player vor dem dauernden Gebimmel und dem nachfolgenden, überwiegend sinnfreien Gelaber ab. Und kriege es teilweise immer noch mit, obwohl ich die Musik keineswegs leise höre. Soviel zur Lautstärke dieser Schwätzer. Aber wenn ich das alles ungefiltert mit anhören müsste, würde ich wahrscheinlich austicken. Wie konnten diese unglaublich wichtigen Leute überhaupt leben, als es noch keine Handys gab? Ich weiß schon, dass das nicht explizit etwas mit der DDR zu tun hat. ![]() Aber dieses Problem gibt es inzwischen wohl überall gleichermaßen. Grüße GG |
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#6
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Sie hatten ein Telefon. Soso. Und es gab Leute, die kamen unerschrocken zum Telefonieren. Und so gestalteten sich gute Nachbarschaftsbeziehungen, weil jeder von jedem alles wusste und manchmal sogar noch mehr. ... Natürlich waren Sie bei diesen Gesprächen stets anwesend, denn es war ja schließlich Ihr Telefon, nicht wahr? Wie einfältig können Menschen ohne Telefon nur sein?! M. |
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#7
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Sie haben überhaupt keine Ahnung und schreiben nur dummes Zeug. Wir hatten sogar 2 Telefone . Eins in der Stube und eins im Vorsaal, für unsere lieben Nachbarn. Die Leute kamen und fragten: "Darf ich mal anrufen" und dann durften sie. Das passierte vielleicht 2 mal die Woche. Wir hatten extra eine "Telefonkasse". Ortsgespäch 20 Pfennig- auswärts hab ich vergessen. Die Leute klopften an die Stubentür, wenn das Auswärts- Gespräch begann, damit wir die Zeit stoppen konnten. So vertraute man sich - heute undenkbar. Ihre dummen Anspielungen Richtung "Guck und Horsch" können Sie stecken lassen. |
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#8
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Aufgrund meiner in der DDR gesammelten Lebenserfahrung habe ich sehr wohl Ahnung und schreibe KEIN dummes Zeug. Außerdem können Sie Tatsachen, die Ihnen nicht behagen, aber sehr wohl DDR-Geschichte sind, nicht als dummes Zeug abtun. Bekanntermaßen wurde gerade in der DDR das Vertrauen schamlos und allumfassend ausgenutzt. Jawohl. M. |
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#9
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Des Weiteren gefiel mir der gestrige Jubelruf von Ihrem Glaubensgenossen Mausepaul nicht, der Sie und sich als besonders "ausgepufft" = schlitzohrig bezeichnete. ... M. |
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#10
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#11
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Das ist keine Behauptung, sondern geschichtlich belegt. Ansonsten müssten Sie auch leugnen, dass die gesamte DDR-Gesellschaft von IM unterwandert war ... Fest steht des Weiteren, dass in der DDR Telefonanschlüsse nach bestimmten Kritierien vergeben wurden, die keineswegs grundsätzlich die berufliche Verantwortung berücksichtigten. M. |
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#12
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#13
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Da fehlte nicht mehr viel bis zur unendlichen Glückseeligkeit bei 0235 in der DDR. Der Telefonanschluss wurde ihm sozusagen in die Wiege gelegt. Aber neidisch wäre ich da als Nachbar schon etwas gewesen, zumal das eine echte Nebenerwerbsquelle war, 2x pro Woche 20 Pfennig - macht 8 Semmeln gratis beim Dorfbäcker..., immerhin. Bei Ferngesprächen nach Boltenhagen, Güstrow oder Morgenröte-Rautenkranz gab`s schonmal `ne Mark der DDR (oder auch zwei).
Ich hatte damals beruflich häufig im Fernmeldeamt 55 in der Berliner Dottistr. zu tun. Da gab es die "geheimnisumwobene" 1. Etage. Verstärkte Türen ohne Klinken. Im gesamten Haus waren alle Räume beschildert, nur in dieser Etage nicht. Trotzdem gingen dort nicht wenige Menschen ein und aus, und das im Schichtdienst. Es führten auch verdammt viele Kabel aus dem Keller in diese Etage, nicht wie sonst sofort unterirdisch auf die Straße hinaus. Ein alter Postkollege säuselte mir damals mal leise ins Ohr, dass sich da drinnen "Horch -und Guck" eingenistet hatte. Na aber hallo! Wer macht denn sowas?? Gehört das jetzt auch zum Thema "Telefonieren in der DDR", lieber MDR? Ich meine JA. |
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#14
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Den Witz kennt zwar jeder, aber ich gebe ihn einfach mal zum besten:
Da hatte doch mal ein Ostberliner mit Garten (und Telefon!) seinen Bekannten in West-Berlin angerufen und dem in verschwörerischem Ton am Telefon erklärt, dass er tausende Flugblätter mit Protestparolen in seinem Garten vergraben hat und die Dinger in ein paar Tagen unters Volk bringen wird. Eine Woche später rief er seinen Freund in West-Berlin nochmals an und sagte dem, dass der jetzt die holländischen Blumenzwiebeln schicken könne, weil die Stasi seinen Garten schön umgegraben hat. Er kann jetzt pflanzen. |
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#15
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Hihi. Als ich damals die DDR verließ, hatte niemand in unserer Familie ein Telefon. Drei Monate später hatte meine Schwester in einem fünfstöckigen Plattenbau mit sechs Eingängen als einzige einen Telefonanschluss. Begründung: ihr Mann sei in der Kampfgruppe ... M. |
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#16
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Erzählen Sie doch nicht solche Märchen. In so einem großen Plattenbau, hatte nicht nur Ihre Familie eine Telefon.
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#17
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Ich wollte es auch nicht glauben. Vielleicht sollten Sie dort mal anrufen?! M. |
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#18
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#19
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Da gab es ganz schön viele skurile Dinge:
1. Wir hatten ein Telefon, aber als sogenannten Doppelanschluß mit dem Polizisten aus unserem Haus. Das heißt, es konnte nur einer von beiden telefnoieren. Wenn man den Hörer abhob, wenn der andere telefonierte, dann konnte man gut mit hören - Ein Schelm der Arges dabei denkt :-) 2. Mein Schwager bekam als schwer kranker selbst mit Dringlichkeitsantrag bis kurz vor der Wende kein Telefon. Als kleines Schmäckerchen: 1988 stand die Familie bereits mit der zukünftigen Numemr im Telefonbuch, obwohl sie noch nicht einmal eine Dose in der Wohnung hatte. 3. Kann sich noch jemand an Westtelefonate erinnern? Das ging von uns aus nur mit vorheriger Anmeldung und konnte dann schon mal den halben Tag dauern, bis die Leitung stand. Anders herum musste die West-Verwandtschaft stundenlang "drehen" bis die Finger glühten. 4. Telefonzellen funktionierten oft nicht. Man musste davor anstehen und es gab einige Telefonate, die manipuliert wurden (mit Bindfaden oder Schnellkleber) damit man kostenlos telefonieren konnte. Natürlich ist viel dem damaligen Stand der Technik geschuldet, aber die DDR hat auch nicht viel dazu beigetragen, etwas zu verbessern. |
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#20
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Das kann ich Ihnen nicht bestätigen, da der Herr aufgrund seiner Skrupellosigkeit von mir aberkannt und entsorgt wurde. ![]() M. |
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#21
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Telefonieren in DDR - ein ganz besonderes Thema:
Ich bin im September 1985 in eine Neubau-Wohnung eingezogen. Der Eingang hatte 12 Wohnungen. Ein Telefon gab es nicht. Im Oktober/November 1987 bekam ich (aus dienstlichen Gründen) und eine weitere Wohnung (weil der Mann bei der Feuerwehr war) ein Telefon mit einer gemeinsamen Nummer.Den anderen 10 Wohnungen wurde mitgeteilt,daß jetzt im Notfall ein Telefon zur Verfügung steht. Am Anfang ging das ja alles noch,weil die Mitbewohner wirklich nur im Notfall klingelten.Mal abgesehen davon,daß wir im Bett standen,wenn die Feuerwehr einen Nachteinsatz hatte. Doch mit der Zeit wurde es nervig.Wenn jeden Abend 3 Leute klingeln,um zu telefonieren zu wollen und das auch aus rein privaten Gründen. Der Höhepunkt: Eine Mitbewohnerin hatte diese Telefonnummer ihrer Westverwandtschaft geschrieben und sagte nun uns,daß an einem bestimmten Tag der Verwandte anrufen werde,und wir die Wohnung möglichst nicht zu verlassen hätten,da die Anruf-Zeit nicht bekannt war.Da bin ich mal ein wenig ausgerastet.Der Spuk war dann ab Februar 1989 vorbei,als zwei weiter Wohnungen telefon bekamen. Heute,Gott (oder wem auch immer) sei Dank,nicht mehr denkbar. ![]() ![]() ![]() |
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#22
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Da gab´s gestern einen guten Beitrag im Fernsehen dazu, ich glaube, es war sogar der MDR, ich weiß es allerdings nicht mehr genau. Aber über die Mediathek bekommt man das sicher heraus. Vielleicht könnten hier auch mal die Mods helfen.
Bolivar |
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#23
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1. Wir hatten ein Telefon, aber als sogenannten Doppelanschluß mit dem Polizisten aus unserem Haus. Das heißt, es konnte nur einer von beiden telefnoieren. Wenn man den Hörer abhob, wenn der andere telefonierte, dann konnte man gut mit hören - Ein Schelm der Arges dabei denkt :-) Das ging uns auch so.Im Erdgeschoss wohnte ein Kampfgruppenmitglied, der teilte seinen Anschluss mit uns.Am Telefon war eine rote Lampe, wenn die leuchtete wußte man der andere telefoniert, hahaha und abgenommen und gelauscht hat keiner!!! ![]() ![]() Was waren das für Zeiten.Nach der Wende fanden wir beim renovieren, einige versteckte Wanzen. Mein Cousin kam damals, ab und zu bei uns zum Besuch, er wohnte in der BRD.Muss für einige Leute wichtig gewesen sein zu wissen über was wir reden!!! ![]() ![]() ![]() |
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#24
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Liebe User,
die Reportage "Fasse dich kurz - Telefonieren in der DDR" wurde am Dienstag, 22:05 Uhr im MDR FERNSEHEN ausgestrahlt. Weitere Infos zur Sendung finden Sie hier: http://www.mdr.de/doku/geschichte/artikel8086.html Beste Grüße Ihre MDR.DE-Redaktion |
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#25
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Zitat:
Denn auch wir hatten regelmäßigen Besuch aus den Westen aber beim Wohnungsmalern hatten wir so was nicht gefunden und unser Telefon hatten wir nicht zerlegt wozu wir hatten nichts zu befürchten![]() ![]() |
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#26
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Wir hatten außer dem Polizeier noch einen NVA-ler (jeweils als Dienstwohnung) und einen IM im Haus. Deshalb brauchte es bei uns wohl keine Wanzen. Wo das aber nicht gegeben war, wurde dieses Mittel gern mit verwendet.
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#27
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Zitat:
Zitat:
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#28
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Zitat:
Sie beweisen immer wieder, dass Sie nur das glauben, was Sie auch erlebt haben. |
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#29
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Zitat:
Ganz locker konnte man bei einem Doppelanschluß mithören,wenn man denn wollte. Es gab aber genung Leute mit Anstand,die das natürlich nicht taten. Ob natürlich JEDER diesen Anstand hatte,wage ich sehr zu bezweifeln. ![]() ![]() Es war aber wohl auch sehr gewünscht,nicht zu viel Privatsphäre zuzulassen. Wie oft hab ich eigentlich damals den Spruch "Feind hört mit!" gehört? ![]() ![]() |
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#30
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Wir hatten einen Doppelanschluß. Der Nachbar telefonierte quasi über unsere Leitung. Und man konnte nicht mithören!
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