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  #1  
Alt 14.08.2012, 17:29
MDR_Conrad MDR_Conrad ist offline
Moderator
 
Registriert seit: 20.06.2008
Beiträge: 27
Standard Kostet der Organspendenskandal Menschenleben?

In Deutschland wird immer wieder ein Mangel an Spenderorganen beklagt.
Die Reform des Transplantationsgesetzes sollte die Spendenbereitschaft ankurbeln. Stattdessen bestimmen nun jedoch Unregelmäßigkeiten im Vergabeverfahren der Organe die Schlagzeilen. Der Patientenbeauftragte der Bundesregierung Wolfgang Zöller äußert die Befürchtung: "Was hier gemacht wurde, wird in Zukunft viele Menschen leider das Leben kosten".

Was meinen Sie, werden Menschen aufgrund des aktuellen Skandals vor einer möglichen Organspende zurückschrecken?

Geändert von MDR_Conrad (15.08.2012 um 00:08 Uhr).
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  #2  
Alt 15.08.2012, 19:00
klalo57 klalo57 ist offline
Neuling
 
Registriert seit: 15.08.2012
Beiträge: 1
Standard AW: Kostet der Organspendenskandal Menschenleben?

Die medizinischen "Errungenschaften" auch "Fortschritt"
genannt, hat zu einem anderen Umgang mit dem Sterben
geführt.
Die heutigen Mediziner sind bestrebt, die irdische Lebenszeit
eines Menschen mit allen Mitteln zu verlängern.
(Organverpflanzung)

Das Hauptgebot, einen sterbenten Menschen liebevoll
zur Seite zu stehen, gibt es oft nicht mehr!!!
Stattdessen werden die notwendigen Maßnahmen
eingeleitet, um die Entfernung seiner Organe vorzubereiten.
Dies geschieht während des Sterbeprozesses, also noch
bevor er Tot ist.

Fakt ist aber, wenn jemand der vor der Entnahme seiner Organe
noch nicht tot ist, wird er sicherlich nach deren Entnahme tot sein.

Außerdem, gehören Krankheiten sowie der Tod
zum Leben dazu. Man erreicht durch Organspenden
höchstens einen Aufschub und ob der immer sinnvoll
ist, bezweifle ich Stark!!!

Ich habe einen "Nicht Organspenderausweis"
wo auch festgeschrieben ist, dass ich kein
Spenderorgan erhalten will.

Geändert von klalo57 (15.08.2012 um 19:03 Uhr).
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  #3  
Alt 16.08.2012, 09:17
Oma Duck Oma Duck ist offline
Teilnehmer
 
Registriert seit: 03.07.2012
Beiträge: 144
Standard AW: Kostet der Organspendenskandal Menschenleben?

Gegenfrage:

Wieviele Menschenleben kostet unser Sozial-, Wirtschafts- und Gesellschaftssystem, das das Kapital und die Märkte über den Menschen stellt?
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  #4  
Alt 16.08.2012, 11:53
Nachhaker Nachhaker ist offline
Profi
 
Registriert seit: 24.11.2009
Beiträge: 1.671
Standard AW: Kostet der Organspendenskandal Menschenleben?

Ich war mal auf der Seite des BDO Bundesverband der Organtransplantierten e.V..

Ein Verein, in dem es darum geht, die Transplantierten und Wartenden bei der Stange zu halten.

Hinterfragen des Hirntodes - Tabu.
Fragen nach den Ursachen von Organversagen - Tabu.

Die Transplantierten da versuchen sich gegenseitig einzureden, dass es ihnen gut geht und kurze Zeit später versterben sie.

Das ist Psychogruppe.

Mit den Leuten dort möchte ich nicht von weitem zu tun haben.
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