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#1
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Die Pflegekassen werden immer häufiger betrogen - offensichtlich ein lukratives Geschäft. Der Berliner Gesundheitssenator spricht schon von mafiösen Verhältnissen. Besonders in abgeschlossenen Zirkeln scheint der Betrug System zu haben.
Wie sind Ihre Erfahrungen mit Pflegediensten? Werden die Pflegekassen im großen Stil betrogen, oder verderben wieder einmal ein paar schwarze Schafe den guten Ruf einer ganzen Branche? |
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#2
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Es wird schon gern geschummelt.
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#3
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Vielen Dank für Ihren Bericht!
Ein Aspekt ist mir allerdings bisher zu kurz gekommen. Die pflegebedürftige Frau hatte einen vom Betreuungsgerichts (früher Vormundschaftsgericht) eingesetzten gesetzlichen Betreuer. Der gesetzliche Betreuer ist für die Auswahl des Pflegedienstes verantwortlich. Ist der gesetzliche ein Berufsbetreuer betreut er in der Regel eine Vielzahl von zu betreuenden Personen, die einen Pflegedienst benötigen. Wie war das Verhältnis hier zwischen Betreuer und Pflegedienst. Ein Befragung des Betreuers hätte ich spannend gefunden. Auch über eine Befragung des zuständigen Betreuungsrichters wäre gut gewesen. Vielleicht können Sie da ja dran bleiben. Freundliche Grüße |
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#4
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Naja, aus meiner Sicht ist zwischen *ein bisschen schummeln* und >systematischer Betrug< schon ein Unterschied. |
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#5
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WANN fängt die "Systematik" an?
WER trägt heute eigentlich noch Ver antwort ung für die Pflege unserer Alten? - - "PFLEGE" - ambulante wie stationäre Altenpflege - wird heute von nicht-qualifizierten Menschen ausgeführt. Die Fachkräfte haben keine Daseinsberechtigung mehr, da Krankenpflege nicht mehr existiert und die Altenpflege sowieso defakto keine Stimme hat. Das ist so. Alles andere ist nur aufgeblasenes Gerede. Alles ist so gewollt. Die Politik kümmert sich nicht, es ist eine riesengroße Scheindebatte am Laufen. Das, was früher "Krankenpflege" bedeutete, ist heute faktisch nicht mehr vorhanden. Es gibt sie bei uns schlicht und ergreifend nicht mehr. "Weil die Krankenpflege es mit Leben und Tod, den größten Gaben Gottes zu tun hat, mit dem Leib, der ein Tempel des Heiligen Geistes ist, darum muss all unsere Arbeit in diesem Beruf Anfang, Mitte und Ende haben in Ihm, des Ehre aller Dinge Ziel ist." Florence Nightingale (1. Pflegewissenschaftlerin, England, 19. Jhrdt) Auf dem Rücken von Fach- u. Hilfskräften wird -zumindest seit Inkrafttreten der Pflegeversicherung- eine große "Pseudodebatte" geführt. |
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#6
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Es ist nicht nur im ambulanten Dienst etwas faul,sondern auch im stationären.Ich habe diese Tage 25 jähriges Jubiläum in der psychiatrischen Pflege und bin entsetzt,wie in den letzten Jahren die Anzahl des Personals abgebaut wurde,während die Stellen in der Verwaltung geradezu explodiert sind. Jeden Handschlag müssen wir als Kurveneintrag und per EDV eintragen und wehe,man vergisst was oder macht was verkehrt!
Meinem Sohn kann ich jedenfalls Krankenpflege als Beruf nicht mehr empfehlen! |
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