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#1
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Nach dem Herbst 1989 begann eine neue Zeit. Viele volkseigene Fabriken mussten schließen und zahlreiche Alltagsdinge, die uns ein Leben lang begleitet hatten, fehlten. Doch einige ostdeutsche Marken haben es geschafft, sich auch im wiedervereinigten Deutschland auf dem Markt zu behaupten. Und inzwischen suchen wieder viele Menschen ganz bewusst nach den alten Marken. Aber warum? Ist es Vertrautheit? Ist es das Heimatgefühl? Wie wichtig sind Ihnen Ostprodukte? Ist der Hype um diese Produkte real oder ein Mythos? Oder kommt es einzig und allein auf Regionalität an?
Weitere Informationen finden Sie hier: http://www.mdr.de/mdr1-radio-sachsen/programm/ostprodukte180_zc-0568e3e2_zs-c6da4b9b.html Programmtipp: Dienstags direkt | 02.10.2012 | 20:00 - 23:00 Uhr | MDR 1 RADIO SACHSEN |
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#2
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Ich messe dem Ostprodukt als solchem keine Bedeutung bei. Hie und da kaufe ich eins: Wahrscheinlich will ich eher unbewusst den internationalen Lebensmittelkonzernen "ins Handwerk pfuschen".
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#3
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Zitat:
Als ich Mitte der 90er das erste mal im Westen auf Montage war, in Bayreuth, habe ich gedacht mein Geschmack ist weg. Wir waren bei einem Fleischer einquartiert, der nebenbei noch eine Pension betrieb. Zum Frühstück gab es natürlich seine Wurst. Egal welche Sorte man aß, es schmeckte alles gleich. 100 Sorten- alles der gleiche Geschmack. Ein Synonym für alles was aus dem Westen zu uns in den Osten schwappte. Ich persönlich, als gelernter Bäcker, hab ja die Wendezeit in der Backstube verbracht. Es kamen die ersten Zusatzstoffe auf. Die Brötchen sahen aus, wie aufgepumpt, Es gab einige, die dachten sie seinen "40 Jahre sogar beim Brötchen betrogen und belogen worden", weil sie bei ihren ersten Westreisen die Riesenbrötchen sahen. Dass die genau nicht mehr wogen, als DDR Brötchen, ging einigen nicht in den Kopf - nein, sie waren "40 Jahre belogen und betrogen worden- selbst beim Brötchen!" Also wurden unsere Brötchen, nach Kundenwunsch und Dank Zusatzstoffe, nun auch immer größer. Gingen vorher 16 Brötchen auf ein Backblech, waren es jetzt nur noch 9. Es verging ein Jahr und die ersten Kunden kamen mit dem Wunsch: "Ich würde wieder mal so ein DDR-Brötchen essen". Per Mund zu Mund Propaganda gab man sich Tips, wo es Bäcker gab, die wieder die guten alten Brötchen backen. So sind die Leute. Man sagt lieber nichts dazu ![]() Geändert von Dennis0235 (01.10.2012 um 16:34 Uhr). |
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#4
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Heute hat das alles nichts mehr mit Ostprodukten zu tun, es geht mehr darum, dass man das kauft, was aus der Region kommt. Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter - mir ist wichtig, dass ich (wenn möglich) den Hersteller kenne, die Firma, die Menschen. Da bin ich auch gern bereit etwas tiefer in die Tasche zu greifen.
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#5
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Zitat:
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#6
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Ich dachte an 1. Teigtaschen mit Kürbis-Makronen-Füllung und darauf folgend an Kalbsschnitzel. ![]() |
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#7
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Zitat:
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#8
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Nichts, ich kaufe, was mir schmeckt. Das alleine ist entscheidend.
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#9
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WAS heisst hier "OSTprodukte"??? Die DDR-Marken sind doch schon LANGE in WESTHAND!!!! (spee, fit, spreewälder, butter, milch ....)
Wir kaufen REGIONAL!!!!!!!!!! |
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