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#1
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Vor 10 Jahren begann der größte Umbau unseres Sozialsystems in den letzten Jahrzehnten. Am 22. Februar 2002 nahm die Kommission unter dem Vorsitz von Peter Hartz ihre Arbeit auf. Ihre Vorschläge wurden zur Grundlage der Hartz-Reformen, die die rot-grüne Bundesregierung unter Kanzler Schröder gegen großen Widerstand durchsetzte.
Wie haben diese Reformen unser Land verändert - eher zum Guten oder eher zum Schlechten? Brachten sie Armut per Gesetz oder einen notwendigen Umbau des Sozialstaats? |
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#2
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wie ein Flitzebogen! |
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#3
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Die Reformen haben Deutschland und Europa nachteilig verändert, die Armut geschürt, eine Spaltung der Gesellschaft eingeleitet die den (sozialen) Frieden gefährdet. Ein Aufstieg wird verhindert da sogar Darlehen wie b. B. BAföG als Einkommen, im Rahmen einer Bedarfsgemeinschaft angerechnet werden. Der erhöhte Bedarf dieser Gemeinschaft im Rahmen der Ausbildung wird aber im Gegenzug nicht anerkannt. Selbst Darlehen zum Aufbau einer neuen wirtschaftlichen, beruflichen Existenz werden als Einkommen gewertet. Hartz-4 ist also die gewollte Verarmung, Ausbeutung, Unterdrückung und Versklavung der Bevölkerung zugunsten des Kapitals und der Korruption, zum Wohle der an die Parteien spendenden Lobbyisten. |
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#4
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#5
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Zuerst muß man den Vergleich ziehen welche Vore u. Nachteile H4-gegenüber der früheren Sozialhilfe hatte
![]() H4 sollte Menschen stärker animieren eine Arbeit zu suchen und anzunehmen egal um welchen Preis (Lohn),weil einige Superschlaue den Ausspruch pflegten lieber eine schlecht Bezahlte Arbeit wie keine. Wir wissen aber das die die solche arroganten Sprüche klopfen für so einen Lohn nicht arbeiten würden und auch nicht in der Lage kommen von H4 leben zu müssen. Es kommt noch dazu das viele Reglungen übereilt falsch angesetz wurden und die Korekktur nur schleppend voran gehen tut. Und Verbesserungen immer bei anstehenden Wahlen wiedermal versprochen werden.Zur Sozialhilfe kann ich wenig sagen ,ich kannte sie nicht und deren Rechte u. Pflichten einschließlich den Sozialhilfesatz (Summe)![]() |
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#6
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Wir haben hier jetzt sogenannte "Tafeln". "Tafeln" sind ein Euphemismus für Armenspeisung. Ich hätte mir vor 20 Jahren nicht vorstellen können das ich diese gesellschaftliche Schande einmal in meiner Heimat bewundern dürfte.
Aber man soll ja das Positive sehen: auf einmal verstehe ich den Stolz der von mir eigentlich verhassten DDR-Oberen auf subventionierte Grundnahrungsmittel. Wer hätte das gedacht...?! |
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#7
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Jobs mit Löhnen von denen man nicht leben konnten mussten nicht angenommen werden. Der Spruch: "Sozial ist was Arbeit schafft" kam auch erst mit den Hartz-Reformen auf. |
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#8
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#9
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Und zum Schulstart gab es auch einen anerkannten Sonderbedarf, der diesen Namen auch noch verdiente. |
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#10
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![]() Übrigens erstreckte sich die Subventionierung auch auf Mieten, öffentliche Verkehrsmittel, Lernmittel u.a.m. Das Problem waren nicht die bezahlbaren Preise für jedermann, sondern der Aufwand, der dafür betrieben werden musste, die Unfähigkeit zu zeitgemäßen Änderungen im System und bei alledem der Gewöhnungseffekt in der Bevölkerung: Keiner war für diese Niedrigpreise dankbar - aber (fast) jeder schrie auf, als sie ihm 1990 genommen wurden. - Na ja, wie steht so schön geschrieben: Ein weites Feld... ![]() |
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#11
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Venceremos! Bolivar |
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#12
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nicht um H4-Leistungen und sonstige Vergünstigungen für Arbeitsuchende bzw. Niedriglöhner. Es geht darum, seinen Lebensunterhalt selbst zu verdienen. In welcher Form von Arbeit sei dahin gestellt. Ich meine, wem das Schriftliche bzw. Geistige nicht so liegt, der sollte die Möglichkeit bekommen, mit der Hände Arbeit seinen Lebensunterhalt verdienen zu können. Hier spielt >Ehre und Würde< schon eine große Rolle. Schön ist es nicht zum *Amt* zu gehen und H4 beantragen zu müssen. Schön ist es nicht die *Tafel* beantragen und nutzen zu müssen. Schön ist es nicht vom Geld der Steuerzahler leben zu müssen. Schön ist es vor allem nicht, wenn ein >Niederig-Verdiener<, der täglich um 5 Uhr zur Arbeit geht und laut über die Strasse einem *Harzer* zuruft: *Du faule Sau liegst bis um Zehn in der Seche und am Ende geht es dir noch besser, wie mir!* Das hat alles wenig mit Ehre und Würde zu tun. |
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#13
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![]() ![]() Das "fast" begründe ich zu gegebener Zeit,denn,wenn man als Steuerzahler für dies alles gerade steht und nichts entscheiden kann,ist es schwer,immer neutral zu antworten. ![]() ![]() |
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#14
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Für mich muss definitiv an erster Stelle die Frage danach stehen, wie wieder Arbeit geschaffen werden kann. Denn es kann und darf nicht sein, dass sich Menschen mit einer sozialen Grundsicherung einrichten müssen oder können. Sie muss eine Übergangslösung sein, die wieder in einen neuen Arbeitsplatz führt. |
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#15
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![]() Unterschlagen wird dabei mindestens zweierlei: Erstens zahlen auch Nichtsberufstätige Steuern - wenn auch keine Einkommensteuer. Es bleiben aber von gefühlten 100 Steuerarten immer noch 99 übrig, die man selbst dem Rentner oder Arbeitslosen abverlangt. Darüber redet keiner! Zweitens werden Sozialleistungen überhaupt nicht vorrangig von Steuern, sondern zunächst mal von SV-Beiträgen finanziert. Die bringen wiederum die versicherten Arbeitnehmer und (zu einem Teil) deren Arbeitgeber auf. Übrig bleiben Beamte oder Selbständige, die keine Leute beschäftigen: Die dürfen sich nach wie vor aus diesem System ausklinken. Damit auch darüber keiner redet, schreien sie zwecks Ablenkung am lautesten über das, was sie (angeblich) für andere aufbringen müssen. Zweck und Effekt dieser demagogischen Übung ist letztlich, dass jeder NIchtsberufstätige sich a priori schuldig fühlen soll und alle anderen ihm mit Verachtung, zumindest aber mit Misstrauen begegnen. Keiner soll auf die Idee kommen, tiefer nach den Ursachen der Misere zu suchen! PS: Begegnen wir wirklich mal dem einen oder anderen faulen Arbeitslosen, dann tut es gut, sich an o.g. Zusammenhänge zu erinnern, ehe wir Opfer der Manipulation werden. Das ist zumindest meine Erfahrung. ![]() |
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#16
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Der Verstoß gegen das Grundgesetz ist zudem ein Schlag gegen den demokratischen Rechtsstaat. |
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#17
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Deshalb sind ja auch immer mehr Menschen für das bedingungslose Grundeinkommen. Dieses BGE gäbe uns die Freiheit einer Beschäftigung gemessen an unseren Fähigkeiten (auch unbezahlt). Die Ausgrenzung, Diffamierung und Entrechtung im Rahmen der Hartz-Gesetze ist für mich jedenfalls inakzeptabel. Ich bin für ein schnelle Abschaffung dieses Machwerkes, weil ich nicht verantwortlich für die Spaltung der Gesellschaft und der Gefährdung des Friedens sein will. |
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#18
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#19
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Da wir offentsichtlich (warum auch immer) nicht die Mittel haben, das soziale Netz auszuweiten und parallel den Arbeitsmarkt zu verbessern, ist für mich die besser Lösung, den Arbeitsmarkt zu verbessern. Deswegen bin ich dafür, "dieses Machwerk" dadurch abzuschaffen, dass die Menschen nicht mehr darauf angewiesen sind, sondern ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen. |
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#20
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Ein Bedingungsloses Grundeinkommen wäre billiger als das derzeitige Gängelungssystem. Kann es sein, dass man daran nicht interessiert ist, weil man den Billiglohnsektor erhalten und ausweiten will???? |
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#21
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Verschieben Sie nur mal den Bereich undbezahlter Überstunden und der Schwarzarbeit in die normale bezahlte Arbeit. Wieviel Arbeitsplätze würden allein dadurch geschaffen. Beide Punkte sind staatlich regelbar. |
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#22
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#23
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Wie würden durch bedingungsloses Grundeinkommen Schwarzarbeit und unbezahlte Überstunden bekämpft?
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#24
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#25
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Und Sie wären nicht mehr bereit eine Stunde länger auf Arbeit zu sein (ohne Lohneausgleich), weil die Arbeit nicht fertig geworden ist? |
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#26
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1. Es geht beim Mindestlohn um Bruttobeträge. Man bekommt also keine 2400 Euro. 2. Heute hat ein Arbeitsloser die Wahl: Entweder er bekommt 374 Euro zzgl. Warmmiete und Versicherungen bei voller Freizeit mit starken persönlichen Einschränkungen. Oder aber er arbeitet 40 Stunden für weniger als ALG II, bekommt Aufstockung und hat starke persönliche Einschränkungen. Was würden Sie wählen??? 3. Beim Grundeinkommen würde ich nicht die volle Freizeit wählen, sondern mir etwas dazuverdienen, weil mir mein Beruf Spaß macht. Sie nicht? 4. Klar dürfen Arbeitslose arbeiten und das Mehr wird abgezogen, sodass sie für das Existenzminimum arbeiten. Noch schlimmer. Selbst in "Bedarfsgemeinschaften" wird das abgezogen und Leute mit Arbeit ins Existenzminimum gedrängt. 5. Wenn Sie bei einer Arbeit nicht nach dem Geld schauen, bevorzugen Sie also einen Billiglohnjob vor dem ALG II? Ich nicht. 6. Ehrenamt muss Aufwendungen entschädigen. Ergo. Dieses Geld fließt an die Jobcenter. Klarer Missbrauch des Ehrenamtes. Wer kann mit 374 Euro im Monat ein Ehrenamt machen, das ihn Aufwendungen kostet? Haben Sie Lust dazu? |
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#27
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![]() Und ich bin immer bereit, auch mehr als vereinbart zu arbeiten. Solange ich nicht das Gefühl habe, dass das die Regel ist und mich jemand ausbeuten will. ![]() |
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#28
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Schwarzarbeit ist gerade im privaten Bereich, leider fast normal und frisst eine Menge bezahlter Arbeitsplätze. Zum Thema Überstunden: Müssten Überstunden per Gesetz mindestens genauso entlohnt werden, wie die sonstige Arbeitszeit, würde vielleicht der ein oder andere Arbeitgeber doch lieber noch einen Arbeitsplatz schaffen. |
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#29
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2.) Das kommt eben auf das Ziel an. Wenn ich durch den Job mit Einschränkungen, die Chance auf eine Vollbeschäftigung zu vernünftigem Lohn hätte, würde ich diese Einschränkungen hinnehmen, ansonsten nicht. 3.) Nö, ich habe genug, das ich nebenher machen kann, wo ich für andere da sein kann, was im Moment leider zu kurz kommt. Ich bliebe definitiv zu Hause. 4.) Bei den Bedarfsgemeinschaften sehe ich ein ähnliches Problem, sehe aber keine vernünftige Lösung. 5.) Da trifft das gleiche zu, wie bei Punkt 2. Wenn das Zeil nicht der Lohn ist, sondern wieder in gut bezahlte Arbeit zu kommen, würde ich das vorziehen. 6.) Ich belege kein Ehrenamt bei dem Aufwendungen entschädigt werden. Allerdings sind in den meisten der von mir ausgeübten Ehrenämter die Aufwendungen eher gering. Ich habe Lust ein Ehrenamt auszuüben, damit ich anderen, die es nötig haben helfen kann. |
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#30
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Der Staat? der einzelne Unternehmer? oder wer sonst ? Es geht darum, das Produkt muß verkäuflich sein und Gewinn bringen!! |
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Wir wissen aber das die die solche arroganten Sprüche klopfen für so einen Lohn nicht arbeiten würden und auch nicht in der Lage kommen von H4 leben zu müssen.
Es kommt noch dazu das viele Reglungen übereilt falsch angesetz wurden und die Korekktur nur schleppend voran gehen tut. 

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