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#1
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Weniger Gräber, mehr Gemeinschaftsanlagen, viele grüne Wiesen - das Bild unserer Friedhöfe hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Traditionelle Bestattungsrituale verlieren schon seit längerem an Bedeutung. Wer bereits zu Lebzeiten an seine Ruhestätte denkt, der denkt heute pragmatisch. Sind Bestattungen zu teuer geworden? Oder hat sich der Wert, den wir dem Umgang mit unseren Toten beimessen, verändert? Ist klassische Bestattung noch zeitgemäß?
PROGRAMMTIPP: Fakt ist ...! zur ARD Themenwoche | 19.11.2012 | 22:05 Uhr | Per TV, Livestream & Mediathek Hohe Gebühren, leere Friedhöfe - Was sind uns die Toten noch wert? Weitere Informationen zur Sendung finden Sie hier: http://www.mdr.de/tv/programm/sendung190986.html |
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#2
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Die Frage sollte lauten, was können wir uns noch leisten um unsere Angehörigen würdig zu Grabe zu tragen? Aus gegebenen Anlaß war ich am Samstag wieder mal bei meinen Eltern am Grab. Beim Gang zum Grab und auf dem Weg nach Hause habe ich mal wieder richtig deutlich gesehen das selbst der Friedhof ein Spiegelbild der finanziellen Möglichkeiten der Bewohner einer Stadt darstellt. Urnenbestattungen werden immer häufiger gewählt, Erdbestattungen immer seltener, ich denke da ist sehr oft der finanzielle Hintergrund der entscheidende Aspekt. Ob man nun 2500,-€u für ein Grab mit Erdbestattung oder 650,-EU für ein Urnendoppelgrab zahlt ist schon ein Unterschied der zählt.
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#3
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Zitat:
das alles wollen wir unseren kindern nicht zumuten. wenn sie uns in ihren gedanken und gefühlen in guter erinnerung behalten bedarf es keiner bestattungschau und jahrelange aufgezwungene grabpflege. testamentarisch und notariell beglaubigt haben wir uns für eine feuerbestattung und anschliessender streuwiese entschieden. friedhöfe und dafür freigegeben flächen sollten zu erholungsparks für jedermann umgestaltet werden.die menschen sollten sich dem leben zuwenden und nicht in mittelalterlichen ritualen mit pastoralem gelaber verharren. rotdorn |
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#4
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Zitat:
So dichtete einstmals sinngemäß Ugo Foscolo. |
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#5
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Friedhöfe sind auch Kulturgut, dies sollte den Kommunen und Kirchen bewust und wichtig sein.
Leider gibt es durch die Preisentwicklung einen Trend, auch nach dem Tod die Einkommensschere immer deutlicher zu erkennen. |
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#6
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Der Medienrummel zum Grab von Pascal war doch in Ordnung und hat wie selten zuvor die letzte Ruhestätte ins Gespräch gebracht.
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#7
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Zitat:
Allerdings werden sich gläubige Menschen der Seele und Auferstehung wegen höchst selten in einem Krematorium zu Asche machen lassen ... |
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#8
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Wer über einen Friedhof geht wird schnell feststellen, daß die Art des Umganges mit den Toten und deren Bestattung immer ein Spiegelbild der Gesellschaft ist. Natürlich auch der finanziellen Möglichkeiten. Man findet schlichte, aber liebevoll gepflegte Gräber und kunstvolle Familiengrabstätten. Und man kann feststellen, in der Vergangenheit mutierte der Mensch auch nach dem Tod nicht zum Ding, überwiegend jedenfalls.
Wie ist es heute? Wie täglich zu sehen ist der Tod nichts anderes als profane Ware. Kostensenkung um jeden Preis. Die Tatsache, daß Verstorbene als Stückgut tonnenweise mit Mengenrabatt durch die Lande geschippert werden um in einem billigen Kanonenofenkrematorium verfeuert zu werden, zeigt welchen Wert die Verstorbenen für die sogenannten Hinterbliebenen haben und als Menschen zu Lebzeiten hatten. KEINEN.. Der Diebstahl einens Transporters mit zwölf Särgen die irgendwohin verfrachtet wurden machte es deutlich. Dauert nicht lange dann tuckert hintert einem 30-Tonner mit Hühnchenfleisch auf der Autobahn ein 30-Tonner mit Leichen und danach ein Laster mit Gemüse. Faszinierend. Der Umgang mit den Verstorbenen zeigt was uns die Lebenden wert waren, nichts. Gäbe es nicht die Bestattungsplicht würden einige ihre Verstorbenen im Müll mitentsorgen, Hauptsache billig. Eine Gesellschaft die sich ach so christlich gibt, entpuppt sich im Umgang mit ihren Verstorbenen, wie im übrigen Leben, als Wegwerfgemeinschaft mit Schnäppchenjagerprofil. |
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#9
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Man kan den Zugehörigkeitswert eines Verstorbenen nicht an das messen was er für die Beerdigung bezahlt hat ,viele Menschen können sich das was sie gerne ausgeben würden, für Ihren Verstorbenen nicht leisten![]() Geändert von Tafelgeher (21.11.2012 um 18:01 Uhr). |
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#10
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Übrigens, die Inder machen es auch so. Nur wird dort die Asche in den nächsten Fluß gestreut. |
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#11
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#12
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Ja die Gebühren die auf den Friedhof verlangt werden und stetig steigen sind zu hoch. Besonders wenn man für mehr als nur eine Grabstätte aufkommen muss. Finde es traurig wenn auf Dorffriedhöfen die ganzen alten Gräber verschwinden und nur noch moderne Urnengräber und Grünfläche übrig bleiben. Wenn auf einen Friedhof keine Platz wäre oder die Gräber eine Umfallgefahr darstellen würden hätte ich da Verständnis für. Es ist aber auf den Dorf genug Platz da und die Gräber wurden auch gepflegt. |
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#13
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da sind wir uns aber sehr einig, gut so und kostensparend. fluss ist auch gut, ich lebe ja nur 500 m luftlinie von inn. da könnte meine letzte reice doch noch einmal zum schwarzen meer gehen- schöne aussicht, nicht wahr ![]() gruß rotdorn |
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#14
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Wir haben zum Glück schon ein Familiengrab, da kommt dereinst die Urne mit meiner Asche rein, und gut ist. Ohne pastorales Gelaber und sonstiges kostspieliges Brimborium.
Aber daß ich ins Familiengrab komme, ist mir in gewisser Weise schon eine Beruhigung. |
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#15
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lassen sie sich dafür noch sehr lange zeit und geniessen jeden tag bis dahin, auch wenn er selbst grottenschlecht daher kommt. gruß rotdorn |
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#16
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da hast du recht mit dem jeden-Tag-genießen. Und ich habe auch noch lange nicht vor abzutreten. Schau'n mer mal, wie lange ich durchhalte. ![]() Es ist übrigens nicht nötig, mich zu siezen. ![]() Außer natürlich, wenn du das möchtest. Grüße & schönen Abend, GG Geändert von Gundel Gaukeley (21.11.2012 um 20:55 Uhr). |
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#17
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danke für das vertrauen. klar, ich bin dabei, zumal mir deine klare, sehr menschliche positionierung und sachliche mitrede hier im forum sehr imponiert. in diesem sinne, allzeit gute fahrt. der rotdorn |
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#18
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![]() Dir das Gleiche. ![]() Grüße, GG |
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#19
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Wenn der MDR erlaubt, darf man mal Fragen, wer denn WIEVIEL "FriedhofsGEBÜHR" bezahlt??? Also WIR seit Jahren 6€ PRO JAHR!!! Und wir setzen diese 6€ NICHT von der Steuer ab, UNSERE ANGEHÖRIGEN SIND UNS VIEL VIEL VIEL MEHR WERT!!!
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#20
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Es kann also nicht wirklich die Rede davon sein, daß die Grabgebühren unerschwinglich wären. Und wenn einem seine verstorbenen Angehörigen noch nicht mal diese im Grunde geringe Summe wert sind, dann gute Nacht. |
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#21
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Für viele und immer mehr wird die grüne Wiese als Alternative herhalten aus Kostengründen und auch wegen Fortziehens (Junge Menschen) des Arbeitsplatz wegen ![]() |
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#22
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Natürlich, wie konnte ich das nur vergessen! Fast alles Ungläubige, da fast nur Urnenbeisetzungen, eigentlich logisch. Die ungläubigen halten dem Pfaffen nur die guten Plätze frei! Ich danke für die erhellende Erklärung.
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#23
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#24
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#25
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#26
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.Die es nicht können und haben sind Versager und faule Neider der sogenannte Pöbel das niedere Volk![]() ![]() ![]() |
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#27
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Außerdem erhält man in vielen Ländern auch eine Stromrechnung für das Dauerlicht auf dem Grab. Wussten Sie das? Wollen Sie den gläubig Verschiedenen im Dunkeln ruhen lassen? |
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#28
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aber nicht können (Altersarmut) die es bei Dir nicht gibt (Heile Reiche Welt) und Du auch bei Deinen Schönredenorgien nicht sehen willst weil es stört.![]() ![]() |
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#29
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Muss ich jetzt öffentlich Buße tun, weil ich keine Arbeitslosen um mich herum habe?! Ich bitte Sie des Weiteren einmal und auf ewig zur Kenntnis zu nehmen, dass ich keineswegs reich bin.
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#30
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es reicht wenn Du die Realität das es auch Menschen gibt die nicht nur mit den goldenen Löffel speisen gibt ausklammerst . So als ob auch Ärmere sich mal ganz locker Grabstätten kaufen und teuere Beerdigungorgien leisten kann und leider Alternativ mit der grünen Wiese vorlieb nehmen müssen.![]() ![]() |
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Man kan den Zugehörigkeitswert eines Verstorbenen nicht an das messen was er für die Beerdigung bezahlt hat ,viele Menschen können sich das was sie gerne ausgeben würden, für Ihren Verstorbenen nicht leisten




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