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Man stelle sich vor, ein im marktwirtschaftichen Wettbewerb stehender Lebensmittelhersteller würde bis zu 25% der Kunden vergiften. Wie lange würden die Verbraucher wohl noch freiwillig dessen Produkte kaufen wollen? Wieviele Menschen würden sich hinstellen und dieses Unternehmen verteidigen, ja sich sogar vehement dafür aussprechen, dass man dieses Unternehmen jetzt zum Dank für das Versagen mit noch mehr Geld und noch mehr Macht ausstatten müsse, so wie dies regelmäßig passiert, wenn eine Staatsmonopolorganisation versagt? |
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#63
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Übrigens wenn "Polizeichefs" Bürgermeister werden wollen, dazu ihren Job an den Nagel hängen, "Wirtschaftsfachleute" Polizeichef werden sollen sagt das doch alles oder nicht? |
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#64
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#65
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Und das findest Du normal?
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Vorsicht, das ist bei der Bahn schon mal schiefgegangen. ![]() ![]() ![]() |
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Wenn ich dazu mal was sagen darf, auf jeden Fall "normaler" als Vergewaltiger und Kinderschänder zu entschädigen! Kindermördern Schmerzensgeld zu zahlen....! Das ist für mich NICHT normal!
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#69
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Also, nutzen wir einen besseren Begriff: Entstaatlichung. Ich möchte, dass jeder Mensch den Anbieter wählen darf, der seine Wünsche am besten befriedigt, egal worum es geht. Das ist auch eine Frage menschlicher Würde und menschlicher Gleichheit. Wenn sich einige Menschen anmaßen, sich über andere zu stellen und denen Dinge mit Gewalt aufzuzwingen, dann ist das Tyrannei, ganz abgesehen davon, dass dies zu allgemein weniger befriedigenden und gerechten Zuständen führen muss. Denn wenn die Menschen die aufgezwungene "Lösung" als die beste erachten würden, hätte sie ja nicht aufgezwungen werden müssen. So wenig wie ich möchte, dass mir jemand mit Gewalt aufzwingt, was ich zu essen habe, so wenig möchte ich gezwungen werden, die staatliche Justiz in zu Anspruch nehmen und/oder auch bei Nichtinanspruchnahme zwangsfinzieren zu müssen. Da ist es ja kein Wunder, dass sich Richter, Staatsanwälte, Polizisten etc. nicht besonders anstrengen, Gerechtigkeit zu produzieren. Sie erhalten ihre Knete ja so oder so, ob die Bevölkerung zufrieden ist oder nicht. |
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#70
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Ist das eine Frage oder eine Feststellung?
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#71
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Endlich mal etwas von Ihnen, das ich unterschreiben kann. Ja - aber nicht vor den Gerichten. |
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#72
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Nein von Leuten denen es egal ist ob ein Mensch aus Norden Süden oder Osten oder Westen kommt. Einen der nicht unterscheidet zwischen elend ost und elend west. |
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#73
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Als Jurist möchte ich folgende Anmerkungen machen:
1. Wann weiß ich, dass ein Urteil ein Fehlurteil ist? Wer beurteilt dies? Diese Frage geht hier völlig unter? 2. Ja, es ist richtig, dass es Fehlurteile gibt. Dies liegt in der Natur der Sache, solange Menschen über Menschen urteilen. Insbesondere, wenn es keine Zeugen gibt, ist es fast unmöglich, die Wahrheit herauszufinden. Und was ist Wahrheit? Jeder hat eine subjektive Wahrnehmung, eine subjektive Wahrheit. Da ist das 15jährige Mädchen, welches den Stiefvater der Vergewaltigung beschuldigt. Es gibt keine Zeugen. Wer hat recht??? Wer mag dies beurteilen? 3. Richter unterliegen der Dienstaufsicht. Richtig ist aber, dass sie unabhängig sind und das ist gut so, denn genau dies schützt die Unabhängigkeit der Justiz. Und zur Überprüfung der Entscheidungen gibt es den Instanzenzug. 4. Viele Aussagen in der Sendung sind leider bloße Polemik. Leider. Und es ist sehr schade, dass kein Richter die Möglichkeit, in dieser Runde seine Meinung zu äußern. Warum??? |
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#74
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Märchenstunde können Sie woanders halten. Was für eine Ausbildung haben Sie denn? Welche fachlichen Kenntnisse haben Sie denn, um beurteilen zu können, ob ein sogenannter Sachverständiger vor Gericht die Wahrheit sagt ? Können Sie und die anderen Juristen Sachverständigengutachten überhaupt verstehen ? Nach meiner Kenntnis der Materie nicht. In meinem Arzthaftungsverfahren hat sich der Richter hingestellt: "Wir können hier keine medizinische Sachdiskussion führen!" Bildungsferne Schicht nennt man das, was sich in unserer Justiz so tummelt. |
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#75
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Hallo und guten abend mein name ist Michael H. ich schreibe ihnen da ich meiner meinung nach einer reinen willkür der richterin ausgeliefert bin.
ich bin 23 und habe vor ein paar jahren ein paar jugendsünden begangen für die ich dann zu eineinhalb jahren haft verurteilt wurde, von denen ich zwei drittel absaß und anschließend 2 jahre bewährung bekam. nach einiger zeit bin ich aus meinem alten umfeld heraus gezogen und neu angefangen als dann die erste anhörung kam zu der ich über 400 km fahren musste wurde ich im amtsgericht von 2 beamten durchsucht diese sagten mir dass das schon das zweite mal wäre wo diese richterin wegen einer anhörung so viel angeordnet hätte und sie sagten dass auf geheiß der richterin ich in einem saal gehen müsse und die 2 beamten dabei sein müssten. glücklicher weise habe ich meinen opa dabei gehabt der als zeuge bestätigen kann das ich wärend dieser anhörung nicht einmal zu wort kommen konnte und mir letztendlich der mund mit dem satz: "wenn sie jetzt nicht gleich ruhig sind verlasse ich diesen raum und wir sind fertig!" meine bewährungsauflagen sind monatliche alkohol und drogen screenings und dass finden einer arbeitsstelle sowie regelmäßige besuche bei der bewährungshilfe. all diese tests muss ich selbst bezahlen diese kosten um die 85 € da ich seit dem ich umzog nicht mehr straffällig geworden und und meinen auflagen so gut wie möglich nachgekommen bin kann ich es absolut nicht verstehen dass ich nunmehr schon 2 mal die bewährung verlängert bekommen habe was kann ich tun??? |
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#76
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ad 2) Die ewig richtige Erkenntnis, dass Menschen nun einmal Fehler machen, darf ja wohl nicht dazu führen, dass keine Konsequenzen folgen, damit Fehler zukünftig vermieden werden. Und auf dein Fallbeispiel bezogen: So lange es einen Zweifel an der Schuld des Beschuldigten gibt, muss er freigesprochen werden. ad 3) Kein Mensch ist unabhängig. Allein diese Vorstellung ist grotesk und eine Beleidigung jedes Verstandeswesens. |
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#77
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Aber mal ehrlich, bei 1 Jahr 6 Monate und davon 1 jahr abgesessen und den "Rest" auf 2 jahre Bewährung. Da wurde als Jugendsünde sicherlich nicht nur ein alter 601er Trabi geklaut oder? |
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#80
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Wie soll man sich denn eine Entstaatlichung vorstellen? Kann dann jeder irgendwie als Richter oder Anwalt agieren? Wodurch ist er dazu legitimiert? Woher will man dann wissen, dass der entsprechende Richter oder Anwalt die Gesetzeslage kennt? Oder schafft er sich eigene Gesetze? Wenn ja, wie sind diese legitimiert? |
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#81
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Rechsstaatlichkeit kann eben keine Gerechtigkeit schaffen, sondern nur Rechtssicherheit. Und die muss es auch für Verbrecher geben. Ansonsten betreiben wir Lynchjustiz. ![]() |
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#85
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#86
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Nein!!! Man sollte warten bis einem selber so etwas passiert und dann prüfen ob seine wohlfeile Meinung von vorher noch gilt wenn das eigene Kind betroffen ist.
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Es macht schon Sinn das eine unbeteiligte dritte Partei das Urteil sprechen soll und keine dirkt betroffenen ansonsten hätten wir keine Rechtssprechung sondern lynchjustitz/Blutrache. |
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#88
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Die Sendung war meiner Ansicht nach sorgfältig vorbereitet und sehr konzentriert moderiert. Das war sehr gut. |
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Ich habe den Eindruck, daß hier in Deutschland der Sühnegedanken einer Strafe vollkommen verschwunden ist. |
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