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  #1  
Alt 08.01.2013, 15:41
MDR_Natalie MDR_Natalie ist offline
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Registriert seit: 19.07.2010
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Standard Wie denken Sie nach den ganzen Skandalen über Organtransplantation?

Im vergangenen Jahr wurden Mauscheleien bei Organtransplantationen in Göttingen, München und Regensburg publik, nun auch an der Universitätsklinik Leipzig. Neueste Studien zeigen, dass solche Skandale die Bereitschaft der Deutschen zur Organspende ins Wanken bringen. Wie denken Sie darüber?
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  #2  
Alt 08.01.2013, 18:06
Robert Iswall Robert Iswall ist offline
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Registriert seit: 27.03.2012
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Standard AW: Wie denken Sie nach den ganzen Skandalen über Organtransplantation?

Zitat:
Zitat von MDR_Natalie Beitrag anzeigen
Im vergangenen Jahr wurden Mauscheleien bei Organtransplantationen in Göttingen, München und Regensburg publik, nun auch an der Universitätsklinik Leipzig. Neueste Studien zeigen, dass solche Skandale die Bereitschaft der Deutschen zur Organspende ins Wanken bringen. Wie denken Sie darüber?
Ich denke, diese Meldungen werden manch arglosem Bundesbürger endlich die Augen geöffnet haben.

Eigentlich müsste man entsetzt sein, doch es gelingt mir nicht mal, überrascht zu sein; schließlich ist doch bekannt: Der kapitalistische Markt kann grundsätzlich alles zur Ware machen!
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  #3  
Alt 08.01.2013, 19:06
Franziska Süß Franziska Süß ist offline
Neuling
 
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Standard AW: Wie denken Sie nach den ganzen Skandalen über Organtransplantation?

Natürlich verunsichern die neuesten Skandale die meisten Menschen in unserem Land. Dass die Spenderbereitschaft am Sinken ist, können wir jetzt schon feststellen. Doch geben die damit aktuellen Diskussionen auch die Möglichkeit, sich mit dem Thema intensiver auseinander zu setzten, aufzuklären Jetzt sollten wir die Chance nutzen, es besser zu machen als bisher! Wir müssen sie nur ergreifen. Doch vor allem dürfen wir diejenigen, die ein Spenderorgan benötigen, nicht durch unsere Zurückhaltung bestrafen! Es könnte jeden von treffen. Wie wäre uns zumute, wenn wir auf eine Organspende angeweisen wären?
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  #4  
Alt 08.01.2013, 19:27
Mausepaul Mausepaul ist offline
Profi
 
Registriert seit: 24.07.2010
Beiträge: 3.037
Standard AW: Wie denken Sie nach den ganzen Skandalen über Organtransplantation?

Zitat:
Zitat von Robert Iswall Beitrag anzeigen
Ich denke, diese Meldungen werden manch arglosem Bundesbürger endlich die Augen geöffnet haben.

Eigentlich müsste man entsetzt sein, doch es gelingt mir nicht mal, überrascht zu sein; schließlich ist doch bekannt: Der kapitalistische Markt kann grundsätzlich alles zur Ware machen!
Eine kleine Berichtigung meinerseits, der kapitalistische Markt macht grundsätzlich alles zur Ware.
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  #5  
Alt 08.01.2013, 19:31
Tafelgeher Tafelgeher ist offline
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Registriert seit: 29.01.2010
Beiträge: 2.266
Standard AW: Wie denken Sie nach den ganzen Skandalen über Organtransplantation?

Zitat:
Zitat von Franziska Süß Beitrag anzeigen
Natürlich verunsichern die neuesten Skandale die meisten Menschen in unserem Land. Dass die Spenderbereitschaft am Sinken ist, können wir jetzt schon feststellen. Doch geben die damit aktuellen Diskussionen auch die Möglichkeit, sich mit dem Thema intensiver auseinander zu setzten, aufzuklären Jetzt sollten wir die Chance nutzen, es besser zu machen als bisher! Wir müssen sie nur ergreifen. Doch vor allem dürfen wir diejenigen, die ein Spenderorgan benötigen, nicht durch unsere Zurückhaltung bestrafen! Es könnte jeden von treffen. Wie wäre uns zumute, wenn wir auf eine Organspende angeweisen wären?
Es gibt nahe zu in allen Bereichen Skandale was die für Gegner politisch oder Idiologisch das gefundene Fressen darstellt.Wenn ein H4-Empfänger mehr nimmt als Ihm zusteht oder gegen Auflagen verstößt dann heißt es nicht der, sondern die.Und wenn jetzt in Berlin mit den Flughafen es weder hinten noch vorne klappt dann ist nicht der Bauleiter oder Planungschef und Berater Schuld sondern der reg. Bürgermeister,man kann das Endlos Fortsetzen .So nach den Motto: Der Erfolg hat vieleVäter der Mißerfolg nur einen.So wie bei den Transplantationen auch ,einige wenige Mißbrauchen die mögliche Lebensrettung mit den Organen während der größere seriöse Teil mit in den Strudel des Generalverdachtes gerissen wird.Auf der Strecke bleiben die Todkranken
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  #6  
Alt 08.01.2013, 19:32
Nachhaker Nachhaker ist offline
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Standard AW: Wie denken Sie nach den ganzen Skandalen über Organtransplantation?

Zitat:
Zitat von Franziska Süß Beitrag anzeigen
Natürlich verunsichern die neuesten Skandale die meisten Menschen in unserem Land. Dass die Spenderbereitschaft am Sinken ist, können wir jetzt schon feststellen. Doch geben die damit aktuellen Diskussionen auch die Möglichkeit, sich mit dem Thema intensiver auseinander zu setzten, aufzuklären Jetzt sollten wir die Chance nutzen, es besser zu machen als bisher! Wir müssen sie nur ergreifen. Doch vor allem dürfen wir diejenigen, die ein Spenderorgan benötigen, nicht durch unsere Zurückhaltung bestrafen! Es könnte jeden von treffen. Wie wäre uns zumute, wenn wir auf eine Organspende angeweisen wären?
Sehr geehrte Frau Süß,

wir haben in Deutschland ca. 413.000 Ärzte laut Bundesärztekammer. In Deutschland haben etwa 15 von 1.000.000 Menschen die Bereitschaft zur Organspende erklärt.

Annahme: Alle diese Personen, die die Bereitschaft zur Organspende erklärt haben sind Ärzte, jedoch keine Journalisten, Hebammen, Krankenschwestern, Apotheker, Politker.

Wieviel Ärzte mindestens haben ihre Bereitschaft zur Organspende nicht erklärt ?
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  #7  
Alt 08.01.2013, 20:04
Franziska Süß Franziska Süß ist offline
Neuling
 
Registriert seit: 08.01.2013
Beiträge: 6
Standard AW: Wie denken Sie nach den ganzen Skandalen über Organtransplantation?

Was soll die Diskussion um die Ärzte als Spender? Haben Sie - Nachharker - sich denn als Organspender schon bereit erklärt? Ich habe Wut, sicherlich weil es Ärzte waren, die manipulieren konnten. Doch ich sehe auch ein System, welches Fehler zulässt. Machen wir nicht alle einmal einen Fehler in der Annahme, wir hätten etwas Gutes vor? Wenn Ärzte Patienten kränker machen können, um ihnen zu helfen, nur weil sie helfen wollen, sollten wir nicht den Ärzten den SCHWARZEN PETER zuschieben. Wir sollten nachschauen, wo wir nachbessern müssen, um Manipulation von Anfang an auszuschließen. Kontrolle schaffen, Transparenz herstellen; Aufklären, Verantworlliche (das sind bei Weitem nicht nur Ärzte!) bei Auffälligkeiten konkret zur Rechenschaft ziehen - es gäbe so viele Möglichkeiten.
Lassen Sie uns nicht das eigentliche Problem aus den Augen verlieren! Wir verlieren immer mehr Spender durch irritierende Diskussionen...
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  #8  
Alt 08.01.2013, 20:13
Bolivar Bolivar ist offline
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Standard AW: Wie denken Sie nach den ganzen Skandalen über Organtransplantation?

Zitat:
Zitat von Franziska Süß Beitrag anzeigen
Wenn Ärzte Patienten kränker machen können, um ihnen zu helfen, nur weil sie helfen wollen, sollten wir nicht den Ärzten den SCHWARZEN PETER zuschieben.
So so, die Herrschaften wollten nur helfen. Wem denn, den Patienten, die wirklich krank waren oder ihrer eigenen Brieftasche?
Venceremos!
Bolivar
P.S. Deine Beschwichtigungsversuche in allen Ehren, nur diese Handaufhalter haben einen Eid geleistet!
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  #9  
Alt 08.01.2013, 20:38
Antichrist Antichrist ist offline
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Registriert seit: 05.07.2010
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Standard AW: Wie denken Sie nach den ganzen Skandalen über Organtransplantation?

Zitat:
Zitat von MDR_Natalie Beitrag anzeigen
Im vergangenen Jahr wurden Mauscheleien bei Organtransplantationen in Göttingen, München und Regensburg publik, nun auch an der Universitätsklinik Leipzig. Neueste Studien zeigen, dass solche Skandale die Bereitschaft der Deutschen zur Organspende ins Wanken bringen. Wie denken Sie darüber?
Ich denke es gibt zu wenig Spenderorgane und das daran die von Bundestag beschlossene Regelung nichts ändern wird. Die neue Gesetztgebung ist und bleibt eine Luftnummer.
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  #10  
Alt 08.01.2013, 21:19
Nachhaker Nachhaker ist offline
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Registriert seit: 24.11.2009
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Standard AW: Wie denken Sie nach den ganzen Skandalen über Organtransplantation?

Zitat:
Zitat von Franziska Süß Beitrag anzeigen
Was soll die Diskussion um die Ärzte als Spender? Haben Sie - Nachharker - sich denn als Organspender schon bereit erklärt? Ich habe Wut, sicherlich weil es Ärzte waren, die manipulieren konnten. Doch ich sehe auch ein System, welches Fehler zulässt. Machen wir nicht alle einmal einen Fehler in der Annahme, wir hätten etwas Gutes vor? Wenn Ärzte Patienten kränker machen können, um ihnen zu helfen, nur weil sie helfen wollen, sollten wir nicht den Ärzten den SCHWARZEN PETER zuschieben. Wir sollten nachschauen, wo wir nachbessern müssen, um Manipulation von Anfang an auszuschließen. Kontrolle schaffen, Transparenz herstellen; Aufklären, Verantworlliche (das sind bei Weitem nicht nur Ärzte!) bei Auffälligkeiten konkret zur Rechenschaft ziehen - es gäbe so viele Möglichkeiten.
Lassen Sie uns nicht das eigentliche Problem aus den Augen verlieren! Wir verlieren immer mehr Spender durch irritierende Diskussionen...
Sehr geehrte Frau Süß,

da habe ich gleich noch eine zweite Frage an Sie:

Mit welchen Untersuchungen, die einen Nichthirntoten nicht schädigen, kann man mit 100%iger Sicherheit einen Hirntoten von einem Nicht-Hirntoten unterscheiden ?
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  #11  
Alt 08.01.2013, 21:28
Nachhaker Nachhaker ist offline
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Standard AW: Wie denken Sie nach den ganzen Skandalen über Organtransplantation?

Zitat:
Zitat von Franziska Süß Beitrag anzeigen
Was soll die Diskussion um die Ärzte als Spender? Haben Sie - Nachharker - sich denn als Organspender schon bereit erklärt?
Nein !

Schon die Tatsache, dass unbescholtene Menschen wie z.B. Zwitter aufgrund ihrer Geschlechtsidentität wegen behaupteter Gefährdung in die Psychiatrie gesperrt werden, verbietet derartiges.

Ungestört konnten in der BRD Leukotomien und Hypothalamotonmien durchgeführt werden.

Heute noch werden Elektroschocks durchgeführt oder Fußballnationaltorhüter in den Suizid getrieben.

Zitat:
Zitat von Franziska Süß Beitrag anzeigen
Lassen Sie uns nicht das eigentliche Problem aus den Augen verlieren! Wir verlieren immer mehr Spender durch irritierende Diskussionen...
Es werden infolge ärztlichen Pfuschs, immer mehr Leute Organkrank bis zum Versagen des Organs.

Mit jedem, der neu auf die Warteliste kommt, verringern sich die Chancen derer, die da schon drauf sind, ein neues Organ zu bekommen.

Das scheint Sie aber nicht zu stören.
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  #12  
Alt 09.01.2013, 10:19
OttoKern OttoKern ist offline
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Standard AW: Wie denken Sie nach den ganzen Skandalen über Organtransplantation?

Zitat:
Zitat von Bolivar Beitrag anzeigen
So so, die Herrschaften wollten nur helfen. Wem denn, den Patienten, die wirklich krank waren oder ihrer eigenen Brieftasche?
Venceremos!
Bolivar
P.S. Deine Beschwichtigungsversuche in allen Ehren, nur diese Handaufhalter haben einen Eid geleistet!
Wenn es denn so ist, dass Ärzte nicht zum heilen da sind, sondern nur um den Leuten das Geld aus der zu ziehen, dann sollte man diesen Sumpf schleunigst austrocknen. Niemand ist verpflichtet zum Arzt zu gehen, nur weil er krank ist.

Das hier ist eine abstruse Diskussion. Sie unterstellt zum einen, dass Leute entweder durch die Bank gutgläubig oder blöd sind. Der Rückgang der Spendenbereitschaft hat m.E. nur sekundär etwas mit den Skandalen zu tun. Warum das so ist? Zum einen gibt es in Deutschland keine wirkliche Diskussionskultur zum Thema Organspende. Dieses Forum ist ein Beispiel dafür. Zum anderen, und das ist eine Folge aus dem ersten Grund, kann man sich sehr gut hinter dem Thema Organspendenskandal verstecken, wenn es darum geht, sich selbst mit dem Thema zu beschäftigen. Auch hierfür sprechen die Vielzahl der Beiträge in diesem Forum.
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  #13  
Alt 09.01.2013, 10:53
Tafelgeher Tafelgeher ist offline
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Registriert seit: 29.01.2010
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Standard AW: Wie denken Sie nach den ganzen Skandalen über Organtransplantation?

Es wird auf Mißbrauch von Einzenen mehr Wirbel gemacht die auch bei Aufdeckung bestraft werden ,als die Erfolgsmedungen der überwiegend seriösen arbeitenden Ärtzten deren erster Grund die Hilfe für Menschen ohne einem Spenderorgan unweigerlich sterben müßten
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  #14  
Alt 09.01.2013, 11:16
Nachhaker Nachhaker ist offline
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Registriert seit: 24.11.2009
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Standard AW: Wie denken Sie nach den ganzen Skandalen über Organtransplantation?

Zitat:
Zitat von OttoKern Beitrag anzeigen
Wenn es denn so ist, dass Ärzte nicht zum heilen da sind, sondern nur um den Leuten das Geld aus der zu ziehen, dann sollte man diesen Sumpf schleunigst austrocknen. Niemand ist verpflichtet zum Arzt zu gehen, nur weil er krank ist.

Das hier ist eine abstruse Diskussion. Sie unterstellt zum einen, dass Leute entweder durch die Bank gutgläubig oder blöd sind. Der Rückgang der Spendenbereitschaft hat m.E. nur sekundär etwas mit den Skandalen zu tun. Warum das so ist? Zum einen gibt es in Deutschland keine wirkliche Diskussionskultur zum Thema Organspende. Dieses Forum ist ein Beispiel dafür. Zum anderen, und das ist eine Folge aus dem ersten Grund, kann man sich sehr gut hinter dem Thema Organspendenskandal verstecken, wenn es darum geht, sich selbst mit dem Thema zu beschäftigen. Auch hierfür sprechen die Vielzahl der Beiträge in diesem Forum.
Der hier von einigen Postern artikulierte Spendenwille steht in diametralem Gegensatz zu den tatsächlichen Zahlen.

Und wie - Herr Kern - erklären Sie sich, dass von ca 413.000 Ärzten mindestens 411.700 Organspende-Bereitschaft nicht erklärt haben.

ca. 1260 Spendenbereiten in Deutschland stehen allein 12.000 Leuten auf der Warteliste gegenüber.


Da sage ich ganz deutlich.

Die die für Organspende werben sind verlogen durch und durch. Die anderen sollen spenden. Darum geht es.

Fällt es hier manchen Postern so schwer, die Zusammenhänge zu verstehen ?
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  #15  
Alt 09.01.2013, 11:51
OttoKern OttoKern ist offline
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Registriert seit: 30.08.2012
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Standard AW: Wie denken Sie nach den ganzen Skandalen über Organtransplantation?

Zitat:
Zitat von Nachhaker Beitrag anzeigen
Der hier von einigen Postern artikulierte Spendenwille steht in diametralem Gegensatz zu den tatsächlichen Zahlen.

Und wie - Herr Kern - erklären Sie sich, dass von ca 413.000 Ärzten mindestens 411.700 Organspende-Bereitschaft nicht erklärt haben.

ca. 1260 Spendenbereiten in Deutschland stehen allein 12.000 Leuten auf der Warteliste gegenüber.


Da sage ich ganz deutlich.

Die die für Organspende werben sind verlogen durch und durch. Die anderen sollen spenden. Darum geht es.

Fällt es hier manchen Postern so schwer, die Zusammenhänge zu verstehen ?
Was glauben Sie eigentlich zu erreichen, in dem Sie hier alle und jeden (Arzt) unter Generalverdacht stellen. Sicher ist es die einfachste Art und Weise, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Scheinheilig sind die dicken Jammertränen (1260 Spendnwilligen stehen 12.000 auf der Warteliste gegenüber), da ihre Art der Auseinandersetzung mit diesem Thema mit Sicherheit dazu beiträgt, dass sich dieses Verhältnis auf Dauer nicht verbessert.
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  #16  
Alt 09.01.2013, 11:56
Nachhaker Nachhaker ist offline
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Standard AW: Wie denken Sie nach den ganzen Skandalen über Organtransplantation?

Zitat:
Zitat von OttoKern Beitrag anzeigen
Was glauben Sie eigentlich zu erreichen, in dem Sie hier alle und jeden (Arzt) unter Generalverdacht stellen. Sicher ist es die einfachste Art und Weise, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Scheinheilig sind die dicken Jammertränen (1260 Spendnwilligen stehen 12.000 auf der Warteliste gegenüber), da ihre Art der Auseinandersetzung mit diesem Thema mit Sicherheit dazu beiträgt, dass sich dieses Verhältnis auf Dauer nicht verbessert.
Und wie - Herr Kern - erklären Sie sich, dass von ca 413.000 Ärzten mindestens 411.700 Organspende-Bereitschaft nicht erklärt haben.

ca. 1260 Spendenbereiten in Deutschland stehen allein 12.000 Leuten auf der Warteliste gegenüber.
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  #17  
Alt 09.01.2013, 12:02
Sachsens-Beste Sachsens-Beste ist offline
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Registriert seit: 13.08.2011
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Standard AW: Wie denken Sie nach den ganzen Skandalen über Organtransplantation?

Zitat:
Zitat von OttoKern Beitrag anzeigen
Was glauben Sie eigentlich zu erreichen, in dem Sie hier alle und jeden (Arzt) unter Generalverdacht stellen. Sicher ist es die einfachste Art und Weise, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Scheinheilig sind die dicken Jammertränen (1260 Spendnwilligen stehen 12.000 auf der Warteliste gegenüber), da ihre Art der Auseinandersetzung mit diesem Thema mit Sicherheit dazu beiträgt, dass sich dieses Verhältnis auf Dauer nicht verbessert.
Eigentlich sollte es sich nicht lohnen auf Nachhakers Beiträge einzugehen.
Nur mal zur Information: Spendenausweise liegen in jeder Praxis aus und werden sehr oft auch mitgenommen.Das ergab eine Rückfrage bei meinem Hausarzt.Ob die dann ausgefüllt werden,ist eine ganz andere Frage.Auf alle Fälle ist eine genaue Anzahl der Spendenwilligen überhaupt nicht feststellbar.
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  #18  
Alt 09.01.2013, 12:05
OttoKern OttoKern ist offline
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Registriert seit: 30.08.2012
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Standard AW: Wie denken Sie nach den ganzen Skandalen über Organtransplantation?

Zitat:
Zitat von Nachhaker Beitrag anzeigen
Und wie - Herr Kern - erklären Sie sich, dass von ca 413.000 Ärzten mindestens 411.700 Organspende-Bereitschaft nicht erklärt haben.

ca. 1260 Spendenbereiten in Deutschland stehen allein 12.000 Leuten auf der Warteliste gegenüber.
Wenn von 413.000 Ärzten mindestens 411.700 Ärzten keine Organe spenden wollen, bleiben 1.300 Ärzte übrig, die Spenden wollen. Das sind alleine schon mal 40 mehr als eigentlich angegeben Spendenwilligen. Was mich erstaunt, ist ihr Wissen, dass es außer den Ärzten keine weiteren gibt, die zur Spende bereit sind. Ich bin extrem beeindruckt, wo Sie immer ihre Fakten und Quellen finden, um uns mit Ihren Zahlen in Erklärungsnot zu bringen.
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  #19  
Alt 09.01.2013, 12:05
Nachhaker Nachhaker ist offline
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Standard AW: Wie denken Sie nach den ganzen Skandalen über Organtransplantation?

Zitat:
Zitat von Sachsens-Beste Beitrag anzeigen
Eigentlich sollte es sich nicht lohnen auf Nachhakers Beiträge einzugehen.
Nur mal zur Information: Spendenausweise liegen in jeder Praxis aus und werden sehr oft auch mitgenommen.Das ergab eine Rückfrage bei meinem Hausarzt.Ob die dann ausgefüllt werden,ist eine ganz andere Frage.Auf alle Fälle ist eine genaue Anzahl der Spendenwilligen überhaupt nicht feststellbar.
Die Zahlen wurden, wie es aus dieser Sendung hervorging, anhand der aktuell tatsächlich ausgeschlachteten Patienten ermittelt.
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  #20  
Alt 09.01.2013, 12:07
OttoKern OttoKern ist offline
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Standard AW: Wie denken Sie nach den ganzen Skandalen über Organtransplantation?

Zitat:
Zitat von Nachhaker Beitrag anzeigen
Die Zahlen wurden, wie es aus dieser Sendung hervorging, anhand der aktuell tatsächlich ausgeschlachteten Patienten ermittelt.
Wie wurden die Zahlen denn ermittelt?
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  #21  
Alt 09.01.2013, 12:13
Sachsens-Beste Sachsens-Beste ist offline
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Registriert seit: 13.08.2011
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Standard AW: Wie denken Sie nach den ganzen Skandalen über Organtransplantation?

Zitat:
Zitat von Nachhaker Beitrag anzeigen
Die Zahlen wurden, wie es aus dieser Sendung hervorging, anhand der aktuell tatsächlich ausgeschlachteten Patienten ermittelt.
Schon ihre Wortwahl disqualifiziert sie als ernstzunehmenden Diskutanten.
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  #22  
Alt 09.01.2013, 12:25
Nachhaker Nachhaker ist offline
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Standard AW: Wie denken Sie nach den ganzen Skandalen über Organtransplantation?

Zitat:
Zitat von OttoKern Beitrag anzeigen
Wenn von 413.000 Ärzten mindestens 411.700 Ärzten keine Organe spenden wollen, bleiben 1.300 Ärzte übrig, die Spenden wollen. Das sind alleine schon mal 40 mehr als eigentlich angegeben. Was mich erstaunt, ist ihr Wissen, dass es außer den Ärzten keine weiteren gibt, die zur Spende bereit sind. Ich bin extrem beeindruckt, woher Sie immer ihre Fakten und Quellen finden, um uns mit Ihren Zahlen in Erklärungsnot zu bringen.
Aus welchem Grund legen Sie sich so ins Zeug ?

Wie wir wissen sind alle Dennis, OttoKerns, Sachsens-Beste, Tafelgehers, alle Journalisten und Politker spendenbereit. Und das wären in der Summe allein schon mehr als diese offiziellen 15,8 pro 1.000.000, also 1295,6 auf 82 Millionen Einwohner.

Da kommt dann unter dem Strich genau das heraus, was solche etwas stimmungsmäßig anmutenden Seiten wie die des sozialistischen Patientenkollektivs behaupten.

Ärzte spenden nicht.


Also - aus welchem Grund legen Sie sich hier für Organspende ins Zeug, wo doch die Spendenbereitschaft bei Ärzten selbst kaum oder gar nicht vorhanden ist ?
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  #23  
Alt 09.01.2013, 12:27
Nachhaker Nachhaker ist offline
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Standard AW: Wie denken Sie nach den ganzen Skandalen über Organtransplantation?

Zitat:
Zitat von Sachsens-Beste Beitrag anzeigen
Schon ihre Wortwahl disqualifiziert sie als ernstzunehmenden Diskutanten.
So macht man das als Sachsens-Beste, wenn man keine Argumente hat.

Die Wortwahl ist korrekt, auch wenn es nicht in Ihre vorurteilsbehaftete Weltsicht passt.
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  #24  
Alt 09.01.2013, 12:39
Sachsens-Beste Sachsens-Beste ist offline
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Standard AW: Wie denken Sie nach den ganzen Skandalen über Organtransplantation?

Zitat:
Zitat von Nachhaker Beitrag anzeigen
So macht man das als Sachsens-Beste, wenn man keine Argumente hat.

Die Wortwahl ist korrekt, auch wenn es nicht in Ihre vorurteilsbehaftete Weltsicht passt.
Wie meine Weltsicht ist,das können sie sich nicht mal ansatzweise vorstellen.Und wer hier Vorurteile verbreitet,das lasse ich mal dem geneigten,intelligentem Leser selbst entscheiden.
Und zur Wortwahl:
Wer einen Spender als "ausgeSCHLACHTETEN" Patienten bezeichnet,weiss doch.wessen Geistes Kind sie sind.Pfui Teufel...
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  #25  
Alt 09.01.2013, 12:53
Nachhaker Nachhaker ist offline
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Standard AW: Wie denken Sie nach den ganzen Skandalen über Organtransplantation?

Zitat:
Zitat von Sachsens-Beste Beitrag anzeigen
Wie meine Weltsicht ist,das können sie sich nicht mal ansatzweise vorstellen.Und wer hier Vorurteile verbreitet,das lasse ich mal dem geneigten,intelligentem Leser selbst entscheiden.
Und zur Wortwahl:
Wer einen Spender als "ausgeSCHLACHTETEN" Patienten bezeichnet,weiss doch.wessen Geistes Kind sie sind.Pfui Teufel...
Wes Geistes Kind bin ich denn Ihrer Meinung nach ?


Sie stützen das Töten von Menschen zum Zwecke der Organentnahme. Wäre es kein Töten, dann würden Ärzte die Spendenbereitschaft erklären.

Sind Sie Arzt oder sonst irgendwie im medizinischen Umfeld tätig ?
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  #26  
Alt 09.01.2013, 12:59
OttoKern OttoKern ist offline
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Standard AW: Wie denken Sie nach den ganzen Skandalen über Organtransplantation?

Zitat:
Zitat von Nachhaker Beitrag anzeigen
Wes Geistes Kind bin ich denn Ihrer Meinung nach ?


Sie stützen das Töten von Menschen zum Zwecke der Organentnahme. Wäre es kein Töten, dann würden Ärzte die Spendenbereitschaft erklären.

Sind Sie Arzt oder sonst irgendwie im medizinischen Umfeld tätig ?
Ich hoffe, Sie haben für Ihre Behauptung Beweise. Ich halte es nämlich nicht mehr von Meinungsfreiheit gedeckt, dass Sie hier Ärzte als Mörder unter Generalverdacht stellen.

Geändert von OttoKern (09.01.2013 um 15:41 Uhr). Grund: Fehlendes Wort ergänzt
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  #27  
Alt 09.01.2013, 13:12
Sachsens-Beste Sachsens-Beste ist offline
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Standard AW: Wie denken Sie nach den ganzen Skandalen über Organtransplantation?

Zitat:
Zitat von Nachhaker Beitrag anzeigen
Wes Geistes Kind bin ich denn Ihrer Meinung nach ?



Sie stützen das Töten von Menschen zum Zwecke der Organentnahme. Wäre es kein Töten, dann würden Ärzte die Spendenbereitschaft erklären.



Sind Sie Arzt oder sonst irgendwie im medizinischen Umfeld tätig ?
Wessen Geistes Kind sie sind möchte ich mal lieber nicht hier öffentlich ausführen.
Wo steht,dass ich das Töten von Menschen zum Zwecke der Organentnahme stütze? Ich habe Hochachtung vor den Spendern und freue mich über jeden,dem geholfen werden kann.Aber so viel Humanismus liegt ihnen natürlich fern.
Und was mein Umfeld betrifftas hat mit dem Thema absolut nichts zu tun und geht sie aber auch so überhaupt nichts an...

Geändert von Sachsens-Beste (09.01.2013 um 13:19 Uhr).
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  #28  
Alt 09.01.2013, 13:16
Nachhaker Nachhaker ist offline
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Zitat:
Zitat von OttoKern Beitrag anzeigen
Ich hoffe, Sie haben für Ihre Behauptung Beweise. Ich halte es nämlich nicht mehr von Meinungsfreiheit gedeckt, dass Sie hier Ärzte Mörder unter Generalverdacht stellen.
Ihre Aggressivität legt nahe, dass Sie mit dem medizinischen Milieu verflochten sind, und wenn nur als jemand, der selbst auf Organspende angewiesen ist.
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  #29  
Alt 09.01.2013, 13:18
Nachhaker Nachhaker ist offline
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Zitat:
Zitat von Sachsens-Beste Beitrag anzeigen
Das hat mit dem Thema aber mal so gar nichts zu tun und geht sie aber auch so überhaupt nichts an...
Sie haben ein Zitat von mir mit eigenen Anmerkungen aufgefüllt ohne dies zu kennzeichen.

Ich darf Sie bitten diesen Post dahingehend zu berichtigen, sonst muss ich den mdr um Löschung bitten.
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  #30  
Alt 09.01.2013, 13:40
Nachhaker Nachhaker ist offline
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Zitat:
Zitat von Hans Joas: Lehrbuch der Soziologie, S. 413
Zum Jahresende 2004 waren in Deutschland, einschließlich Verwaltung und Forschung, ca. 4,2 Millionen Menschen mit der Erbringung von Gesundheitsleistungen beschäftigt.
Wenn diese alle Spenden würden, dann hätten wir mindestens 51219 Spender je 1.000.000 Einwohner.

Zum Vergleich:
Spanien, Euopas Spitzenreiter weist 32 Spender je 1.000.000 Einwohner auf.

Wozu dann also noch die Bevölkerung wegen Organspende terrorisieren ?
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