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  #31  
Alt 06.01.2013, 16:34
Tafelgeher Tafelgeher ist offline
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Standard AW: Arbeitsplatz um jeden Preis?

Zitat:
Zitat von Sachsens-Beste Beitrag anzeigen
Erstreikt?
Das ist der eher seltene Fall in Deutschland.Sie werden verhandelt zwischen den Tarifparteien und häufig kommt es ohne Streik zu Ergebnissen!
Und Interessenvertreter sind die ,die vor Ort sind,nämlich der Betriebsrat.
Ab einer bestimmten Mitarbeiterzahl ist nämlich ein Betriebsrat vorgeschrieben.Der verhandelt eben auch den Lohn aus.
Dazu muss man nicht in einer Gewerkschaft sein.
Und die Ostdeutschen sind mehrheitlich,wie auch ich,eben nicht in einer Gewerkschaft,weil von denen nichts zu erwarten ist.Die kungeln eher mit den Groß-Konzernen.
Deshalb ist der kluge Ossi eben nicht drin-den Beitrag kann man sinnvoller verwenden.
Komisch ! da gibt es Polizeigewerkschaften,Ärtztegewerkschaften,IG-Metall,Verdi,besondersd die Ärtzte sind wieder vor kurtzen auf die Straße und haben für höhere Bezüge demonstriert und Warnstreiks durchgeführt mit Ihrer Gewerkschaft den Mahrburgerbund.Soviel zum in Deutschland seltene Streikfälle mit Hilfe der Gewerkschaften
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  #32  
Alt 06.01.2013, 18:05
MammaMia MammaMia ist offline
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Standard AW: Arbeitsplatz um jeden Preis?

Ausbildungsplatz ... ein Horror für jeden Gewerkschafter. Die Gewerkschaft hat sogar verlangt, dass ich junge, ausgelernte Auszubildende nur dann übernehmen darf, wenn ich allen anderen eine Kündigungsschutzgarantie gebe. Die Begründung: Junge und frisch ausgebildete Arbeitskräfte finden immer Arbeit. Und die haben sie auch gefunden. Drei Stück habe ich übernommen. Ein Älterer hat sich bereit erklärt, vorzeitig in Rente zu gehen hat sich - der ist jetzt Mentor für die jungen Kolleginnen und Kollegen, einen anderen habe ich fristlos gekündigt, weil ich von dem kaum was zu sehen bekam. Der meinte in der Tat, dass er bei mir Lohn beanspruchen darf, aber seine Zeit bei seiner Gewerkschaft zubringen kann. Der läuft jetzt samt Beurteilung bei der AA unter der Rubrik schwer vermittelbar.
Mein Fazit: Wenn du Leute in die Arbeitslosigkeit schicken willst, musste dich nur mit der Gewerkschaft einlassen. Die ruiniert jede Wirtschaft.
Zitat:
Zitat von Sachsens-Beste Beitrag anzeigen
Genau!
Die Gewerkschaften: Als Ausbildungsplätze noch ein Problem waren: wer hat am wenigsten ausgebildet (im Verhältnis zur Beschäftigtenzahl und hat dann die Azubis noch richtig beschissen-genau: die Gewerkschaften,allen voran im Übrigen VERDI!).Ich kenne da Zahlen aus den 90-iger Jahren... da schüttelts den Hund mitsamt seine Hütte)
Heute wird so getan,als wären sie Interessenvertreter der Arbeiter und Angestellten. Na ja,das hat ein schweres Geschmäckle...
Zusatz:
Weiß eigentlich jemand,was die Spitzenfunktionäre (z.B. ein Herr Bsirske) verdient?
Nach meiner Kenntnis liegt das auch um ein Kanzlergehalt+X (Nebeneinkünfte nicht eingerechnet!!!).Und die sitzen in nicht wenigen Aufsichtsräten mit und von Gegenstimmen bei Aufwandsentschädigungen habe ich auch noch nichts gehört...)
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  #33  
Alt 06.01.2013, 18:39
Robert Iswall Robert Iswall ist offline
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Standard AW: Arbeitsplatz um jeden Preis?

Zitat:
Zitat von Sachsens-Beste Beitrag anzeigen
Erstreikt?
Das ist der eher seltene Fall in Deutschland.Sie werden verhandelt zwischen den Tarifparteien und häufig kommt es ohne Streik zu Ergebnissen!
Und Interessenvertreter sind die ,die vor Ort sind,nämlich der Betriebsrat.
Ab einer bestimmten Mitarbeiterzahl ist nämlich ein Betriebsrat vorgeschrieben.
Schau an! Diese bemerkenswerte Gesetzesregelung muss in aller Stille erfolgt sein; ich bekenne: Davon höre ich das allererste Mal! Können Sie mir sagen, wann dies Gesetz wurde? - Bislang weiß ich nur, dass ab bestimmter Betriebsgröße die Wahl eines Betriebsrats möglich ist. Aber das ist ja ganz was anderes, oder nicht?
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  #34  
Alt 06.01.2013, 18:45
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Standard AW: Arbeitsplatz um jeden Preis?

Zitat:
Zitat von Oma Duck Beitrag anzeigen
Ganz klares Nein!!!!!!

Ein Arbeitgeber muss soviel bezahlen, dass man ein menschenwürdiges Einkommen über dem Sozialhilfesatz erhält. Sollte das nicht möglich sein, darf er eben keine Beschäftigungen anbieten.

Die ganzen 1-Euro-Jobs, 400(neu 450)-Euro-Jobs, Leiharbeitsjobs die nur der Ausbeutung und Versklavung der Arbeitnehmer und ihren Familien dienen gehören mit sofortiger Wirkung verboten.
Ausnahmen dürfen nur in besonderen Ausnahmen, bei Existenzgründungen gemacht werden, dann aber zwischen Arbeitgeber und Arbeitsagenturen! Der Arbeitnehmer darf nicht davon betroffen sein.

Ich bin nicht mehr bereit, über den Niedriglohnsektor Firmenbossen, Managern, Konzernen etc. die Gewinne zu subventionieren, während für den arbeitenden Menschen nichts mehr übrig bleibt.
Die dadurch steigende Arbeitslosigkeit, zeigt dann nur die tatsächlichen Verhältnisse auf und zwingt uns alle gemeinschaftlich nach neuen Wegen zu suchen. z. B. ein bedingungsloses Grundeinkommen!
Richtig!
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  #35  
Alt 06.01.2013, 18:47
Sachsens-Beste Sachsens-Beste ist offline
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Standard AW: Arbeitsplatz um jeden Preis?

Zitat:
Zitat von Robert Iswall Beitrag anzeigen
Schau an! Diese bemerkenswerte Gesetzesregelung muss in aller Stille erfolgt sein; ich bekenne: Davon höre ich das allererste Mal! Können Sie mir sagen, wann dies Gesetz wurde? - Bislang weiß ich nur, dass ab bestimmter Betriebsgröße die Wahl eines Betriebsrats möglich ist. Aber das ist ja ganz was anderes, oder nicht?
Stimmt,"vorgeschrieben" ist etwas falsch formuliert.
Aber: In Betrieben über 5 Mitarbeiter ist der Betriebsrat auf Initiative der Arbeitnehmer nicht zu verhindern und wohl auch ratsam...
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  #36  
Alt 06.01.2013, 18:50
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Standard AW: Arbeitsplatz um jeden Preis?

Zitat:
Zitat von Robert Iswall Beitrag anzeigen
Mit Verlaub, hier haben Sie wohl ein paar Dinge durcheinander gebracht: Derartige Praktiken stammen nicht aus der Gewerkschaftsbewegung von heute, sondern von der allmächtigen Kirche von vorgestern! Ich dachte, Sie wüssten das...
Tut mir Leid Herr Iswall, hier irren Sie wiedermal. Die Methode stammt aus der Antike, also aus vorchristlicher Zeit.
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  #37  
Alt 06.01.2013, 18:52
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Standard AW: Arbeitsplatz um jeden Preis?

Zitat:
Zitat von MammaMia Beitrag anzeigen
Der schlimmste Feind der Gewerkschaften ist nicht der Arbeitgeber oder der Kapitalist. Der größte Feind ist der Arbeitslose. Denn der will etwas haben, was die Gewerkschaften hüten wie den heiligen Kral: Arbeit. Die Politik der Gewerkschaften ist einzig darauf angelegt, alle Möglichkeiten zu verhindern, die Arbeit schaffen. Ihre großmäulige Solidarität beschränkt sich auf die, die Arbeit haben.
Mit Verlaub, das ist ziemlicher Unsinn. Die Gewerkschaften haben inzwischen das Problem der Arbeitslosigkeit erkannt und sehr auf dem Schirm. In den Gewerkschaften gibt es dazu zahlreiche Initiativen und Diskussionen.
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  #38  
Alt 06.01.2013, 18:55
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Standard AW: Arbeitsplatz um jeden Preis?

Zitat:
Zitat von Sachsens-Beste Beitrag anzeigen
Ich kann nur über meine persönlichen Erfahrungen schreiben:
Ja ,ich kenne sehr viele (wenn auch kleine) Betriebe,in denen es keine Mitglieder von Gewerkschaften gibt,die nicht im Tarifvertrag gebunden sind,in denen es aber trotzdem Lohnerhöhungen gab und gibt.
konkretes Beispiel: Meine Heimatstadt ist seit 4 Jahren aus dem Tarifvertrag raus,d.h. ausgehandelte Tarifverträge gelten nicht.Es gilt ein Haus-Tarifvertrag und Lohnerhöhungen hat es genauso gegeben.Bei Austritt damals gab es Riesen-Proteste,jetzt ist (fast) jeder zufrieden.
Außerdem sind im Osten nur rund 20% der Arbeitnehmer in Gewerkschaften organisiert.Vielleicht hat der Rest ja noch die nase vom FDGB voll.
Und wenn jemand im Aufsichtsrat eines Konzerns ist,gehört im dann dieser Betrieb?
Wenn ja,dann sollte man diverse Gewerkschaftsfunktionäre mal schwer hinterfragen.
Ein Fakt dazu ist, dass Gewerkschafter von vielen Unternehmen gerade im Osten nicht eingestellt werden. Sie könnten ja einen Betriebsrat gründen. Die Misere im Osten und die Dumpinglöhne hier haben sehr viel damit zu tun, dass zu wenig Menschen in den Gewerkschaften sind.
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  #39  
Alt 06.01.2013, 18:56
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Standard AW: Arbeitsplatz um jeden Preis?

Zitat:
Zitat von Tafelgeher Beitrag anzeigen
Sollte es demnach keine Gewerkschaften geben und die Arbeiterschaft ohne eine Interessenvertretung demnach seinEs ist bekannt um so kleiner ein Betrieb um so weniger werden u.können sich die Arbeitnehmer Organisieren.Deswegen sind auch in den großen Branchen Metall,Autoindustrie,Hafen usw. die Löhne der Arbeiter am höchsten (erstreikt) während in den Kleinen die Arbeiter nahezu keine Vertretung haben und diese auf das Wohl und Wehe des Arbeitgebers angewiesen sind.Wenn im Osten nur ca.20% der Arbeiter in einer Gewerkschaft sind liegt es auch leider daran das die Angst vor den Arbeitsplatzverlust oder gar nicht erst zu bekommen sehr groß ist .Da man sich als G.Mitglied nicht gerade bei seinen Arbeitgeber beliebt macht.Ich hoffe wenigsten das Du das nicht auch noch abstreitest
Richtig. Im Osten ist es ja vielfach nicht mal möglich, einen Betriebsrat zu gründen.
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  #40  
Alt 06.01.2013, 18:58
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Standard AW: Arbeitsplatz um jeden Preis?

Zitat:
Zitat von Sachsens-Beste Beitrag anzeigen
Erstreikt?
Das ist der eher seltene Fall in Deutschland.Sie werden verhandelt zwischen den Tarifparteien und häufig kommt es ohne Streik zu Ergebnissen!
Und Interessenvertreter sind die ,die vor Ort sind,nämlich der Betriebsrat.
Ab einer bestimmten Mitarbeiterzahl ist nämlich ein Betriebsrat vorgeschrieben.Der verhandelt eben auch den Lohn aus.
Dazu muss man nicht in einer Gewerkschaft sein.
Und die Ostdeutschen sind mehrheitlich,wie auch ich,eben nicht in einer Gewerkschaft,weil von denen nichts zu erwarten ist.Die kungeln eher mit den Groß-Konzernen.
Deshalb ist der kluge Ossi eben nicht drin-den Beitrag kann man sinnvoller verwenden.
Kein Betriebsrat. Also freie Fahrt für Dumpinglöhne und sittenwidrige Arbeitsverträge.
Streik ist übrigens ein Pressionsmittel, dass auch nicht angewendet seine Wirkung zeigen kann.
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  #41  
Alt 06.01.2013, 19:00
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Standard AW: Arbeitsplatz um jeden Preis?

Zitat:
Zitat von MammaMia Beitrag anzeigen

Mein Fazit: Wenn du Leute in die Arbeitslosigkeit schicken willst, musste dich nur mit der Gewerkschaft einlassen. Die ruiniert jede Wirtschaft.
Dann verwundert es schon, dass die Bevölkerung der BRD ihren größten Wohlstand erlebte als die Gewerkschaften am stärksten waren. Klären Sie uns mal auf.
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  #42  
Alt 06.01.2013, 19:01
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Zitat:
Zitat von Robert Iswall Beitrag anzeigen
Schau an! Diese bemerkenswerte Gesetzesregelung muss in aller Stille erfolgt sein; ich bekenne: Davon höre ich das allererste Mal! Können Sie mir sagen, wann dies Gesetz wurde? - Bislang weiß ich nur, dass ab bestimmter Betriebsgröße die Wahl eines Betriebsrats möglich ist. Aber das ist ja ganz was anderes, oder nicht?
Das stimmt allerdings. Mich würde die entsprechende gesetzliche Regelung auch interessieren.
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  #43  
Alt 06.01.2013, 23:52
MammaMia MammaMia ist offline
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Standard AW: Arbeitsplatz um jeden Preis?

Ja, solange man darüber diskutieren kann unhd Initiativen entwickeln möchte, muss man sich ja nicht drum kümmern. Mit Verlaub, die Klientel der Gewerkschaften sind die, die Arbeit haben, nicht die die welche suchen. Und mir ist kein gewerkschaftliches Konzept bekannt, wo man weniger werdende Arbeit gerecht verteilen will.
Zitat:
Zitat von Freigeist Beitrag anzeigen
Mit Verlaub, das ist ziemlicher Unsinn. Die Gewerkschaften haben inzwischen das Problem der Arbeitslosigkeit erkannt und sehr auf dem Schirm. In den Gewerkschaften gibt es dazu zahlreiche Initiativen und Diskussionen.
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  #44  
Alt 06.01.2013, 23:54
MammaMia MammaMia ist offline
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Standard AW: Arbeitsplatz um jeden Preis?

Das wäre ja die Quadratur des Kreises zu erklären. Der Wohlstand war da am größten, wo es aufgrund wirtschaftlicher Parameter der Gesellschaft gut ging. Daran hatten die Gewerkschaften nie einen Anteil. Auch wenn die gerne behaupten, dass sie den Wohlstand geschaffen hätten.
Zitat:
Zitat von Freigeist Beitrag anzeigen
Dann verwundert es schon, dass die Bevölkerung der BRD ihren größten Wohlstand erlebte als die Gewerkschaften am stärksten waren. Klären Sie uns mal auf.
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  #45  
Alt 07.01.2013, 05:17
Nachhaker Nachhaker ist offline
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Standard AW: Arbeitsplatz um jeden Preis?

Zitat:
Zitat von Sachsens-Beste Beitrag anzeigen
Genau!
Die Gewerkschaften: Als Ausbildungsplätze noch ein Problem waren: wer hat am wenigsten ausgebildet (im Verhältnis zur Beschäftigtenzahl und hat dann die Azubis noch richtig beschissen-genau: die Gewerkschaften,allen voran im Übrigen VERDI!).Ich kenne da Zahlen aus den 90-iger Jahren... da schüttelts den Hund mitsamt seine Hütte)
Heute wird so getan,als wären sie Interessenvertreter der Arbeiter und Angestellten. Na ja,das hat ein schweres Geschmäckle...
Zusatz:
Weiß eigentlich jemand,was die Spitzenfunktionäre (z.B. ein Herr Bsirske) verdient?
Nach meiner Kenntnis liegt das auch um ein Kanzlergehalt+X (Nebeneinkünfte nicht eingerechnet!!!).Und die sitzen in nicht wenigen Aufsichtsräten mit und von Gegenstimmen bei Aufwandsentschädigungen habe ich auch noch nichts gehört...)
Es ist die Aufgabe der Gewerkschaften, dafür zu sorgen, dass die abhängig Beschäftigten, vor allem das "Fußvolk" angemessen vom Betriebsergebnis profitiert.

Deshalb sind Gewerkschaften sehr wichtg.

Bei Ver-di habe ich da allerdings Zweifel.
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  #46  
Alt 07.01.2013, 05:20
Nachhaker Nachhaker ist offline
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Standard AW: Arbeitsplatz um jeden Preis?

Zitat:
Zitat von Sachsens-Beste Beitrag anzeigen
das ist auch Quatsch!
Es gibt bei Vertragsabschluss eine Garantieverzinsung (für die notfalls der Staat gerade stehen muss). Lediglich andere Gewinnanteile stehen in den Sternen...
Das ist ja ein sehr lustiger Beitrag.

Der Staat, der für die Leistungen seiner eigenen Gesetzlichen Rentenversicherung nicht eintritt, sondern bereits erworbene Rentenansprüche kürzt, tritt dann bei der privaten ein ?

Indem dann die Kürzung der Gesetzlichen Renten um den Riesterfaktor von 4 % noch weiter ausgeweitet wird. Da werden dann wohl ggf. de gesetzlichn Renten um weitere 6 % Riesterprozente gekürzt.

Irgendwie scheinen Sie nicht gut informiert.
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  #47  
Alt 07.01.2013, 05:27
Nachhaker Nachhaker ist offline
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Standard AW: Arbeitsplatz um jeden Preis?

Zitat:
Zitat von Antichrist Beitrag anzeigen
Du musst dir da keine Sorgen machen. Ich hab das schon sicher gestaltet mit Zuschüssen von Staat und Arbeitgeber.
Da sind Sie aber ganz gewaltig den Propagandisten auf dem Leim gegangen.

Arbeitgeberzuscüsse ?
Beantworten Sie doch mal die Frage, ob Sie als Unternehmer jemanden einstellen würden, bei dem Sie mehr zahlen, als der an Geld einbringt ?

Zuschüsse vom Staat ?
4 % der Rentenkürzungen in der GRV sind Gelder, die man den Rentnern aus der gesetzlichen Rentenversicherung zu wenig zahlt. Dieses damit rekrutierte Geld sind die angeblichen Zuschüsse vom Staat.
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  #48  
Alt 07.01.2013, 05:36
Nachhaker Nachhaker ist offline
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Standard AW: Arbeitsplatz um jeden Preis?

Zitat:
Zitat von MammaMia Beitrag anzeigen
einen anderen habe ich fristlos gekündigt, weil ich von dem kaum was zu sehen bekam. Der meinte in der Tat, dass er bei mir Lohn beanspruchen darf, aber seine Zeit bei seiner Gewerkschaft zubringen kann. Der läuft jetzt samt Beurteilung bei der AA unter der Rubrik schwer vermittelbar.
Trau ich Ihnen voll zu, dass Sie versuchen, mittels Beurteilung dafür zu sorgen, dass Mitarbeiter, die nicht so ganz Ihren Vorstellungen von Diktatur entsprechen, nie wieder einen Job bekommen.

Sie zeigen hier wieder einmal - wie schon in vielen anderen Posts vorher - was für einen Charakter Sie haben.

Den konnten Sie in der DDR nicht ausleben. Das ist der Grund Ihres Hasses auf die DDR.
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  #49  
Alt 07.01.2013, 05:43
Nachhaker Nachhaker ist offline
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Standard AW: Arbeitsplatz um jeden Preis?

Zitat:
Zitat von MammaMia Beitrag anzeigen
Das wäre ja die Quadratur des Kreises zu erklären. Der Wohlstand war da am größten, wo es aufgrund wirtschaftlicher Parameter der Gesellschaft gut ging. Daran hatten die Gewerkschaften nie einen Anteil. Auch wenn die gerne behaupten, dass sie den Wohlstand geschaffen hätten.
Den größten Anteil daran hatte sicher die DDR.

Die Existenz der DDR zwang die westdeutsche Unternehmerschaft zu Zugeständnissen, um den überlegenen Wohlstand gegenüber der DDR präsentieren zu können.

Die Gewerkschaften hatten es dadurch nicht so schwer.


Der Wirtschaft ging es deshalb gut. Weil auf diese Weise dafür gesorgt war, dass der steigenden Produktivität auch eine steigende Nachfrage gegenüberstand.

Werden Sie nie verstehen. Aber Sie sind ja auch nur Betriebswirt und nicht Ökonom.
Was da der Unterschied ist ? - Na dann denken Sie mal drüber nach.
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  #50  
Alt 07.01.2013, 10:13
Mausepaul Mausepaul ist offline
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Zitat:
Zitat von MammaMia Beitrag anzeigen
Ausbildungsplatz ... ein Horror für jeden Gewerkschafter. Die Gewerkschaft hat sogar verlangt, dass ich junge, ausgelernte Auszubildende nur dann übernehmen darf, wenn ich allen anderen eine Kündigungsschutzgarantie gebe. Die Begründung: Junge und frisch ausgebildete Arbeitskräfte finden immer Arbeit. Und die haben sie auch gefunden. Drei Stück habe ich übernommen. Ein Älterer hat sich bereit erklärt, vorzeitig in Rente zu gehen hat sich - der ist jetzt Mentor für die jungen Kolleginnen und Kollegen, einen anderen habe ich fristlos gekündigt, weil ich von dem kaum was zu sehen bekam. Der meinte in der Tat, dass er bei mir Lohn beanspruchen darf, aber seine Zeit bei seiner Gewerkschaft zubringen kann. Der läuft jetzt samt Beurteilung bei der AA unter der Rubrik schwer vermittelbar.
Mein Fazit: Wenn du Leute in die Arbeitslosigkeit schicken willst, musste dich nur mit der Gewerkschaft einlassen. Die ruiniert jede Wirtschaft.
Es gab schon immer "schwarze Listen" von Unternehmern in Deutschland, in denen unliebiege Gewerkschafter erfasst wurden bzw. sind.

Geändert von Mausepaul (07.01.2013 um 10:17 Uhr).
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  #51  
Alt 07.01.2013, 10:15
Mausepaul Mausepaul ist offline
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Zitat:
Zitat von Nachhaker Beitrag anzeigen
Trau ich Ihnen voll zu, dass Sie versuchen, mittels Beurteilung dafür zu sorgen, dass Mitarbeiter, die nicht so ganz Ihren Vorstellungen von Diktatur entsprechen, nie wieder einen Job bekommen.

Sie zeigen hier wieder einmal - wie schon in vielen anderen Posts vorher - was für einen Charakter Sie haben.

Den konnten Sie in der DDR nicht ausleben. Das ist der Grund Ihres Hasses auf die DDR.
Das "Verbrechen" der DDR bestand darin, dass MammMia und Konsorten in der DDR nicht ihre egoistischen Triebe ausleben konnten und andere Menschen gnadenlos ausbeuten konnten.
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  #52  
Alt 07.01.2013, 10:18
Mausepaul Mausepaul ist offline
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Zitat:
Zitat von Nachhaker Beitrag anzeigen
Den größten Anteil daran hatte sicher die DDR.

Die Existenz der DDR zwang die westdeutsche Unternehmerschaft zu Zugeständnissen, um den überlegenen Wohlstand gegenüber der DDR präsentieren zu können.

Die Gewerkschaften hatten es dadurch nicht so schwer.


Der Wirtschaft ging es deshalb gut. Weil auf diese Weise dafür gesorgt war, dass der steigenden Produktivität auch eine steigende Nachfrage gegenüberstand.

Werden Sie nie verstehen. Aber Sie sind ja auch nur Betriebswirt und nicht Ökonom.
Was da der Unterschied ist ? - Na dann denken Sie mal drüber nach.
Nicht zu vergessen, das dieses Paradies auf Pump erbaut wurde.
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  #53  
Alt 07.01.2013, 10:30
Mausepaul Mausepaul ist offline
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Zitat:
Zitat von Oma Duck Beitrag anzeigen
Ganz klares Nein!!!!!!

Ein Arbeitgeber muss soviel bezahlen, dass man ein menschenwürdiges Einkommen über dem Sozialhilfesatz erhält. Sollte das nicht möglich sein, darf er eben keine Beschäftigungen anbieten.

Die ganzen 1-Euro-Jobs, 400(neu 450)-Euro-Jobs, Leiharbeitsjobs die nur der Ausbeutung und Versklavung der Arbeitnehmer und ihren Familien dienen gehören mit sofortiger Wirkung verboten.
Ausnahmen dürfen nur in besonderen Ausnahmen, bei Existenzgründungen gemacht werden, dann aber zwischen Arbeitgeber und Arbeitsagenturen! Der Arbeitnehmer darf nicht davon betroffen sein.

Ich bin nicht mehr bereit, über den Niedriglohnsektor Firmenbossen, Managern, Konzernen etc. die Gewinne zu subventionieren, während für den arbeitenden Menschen nichts mehr übrig bleibt.
Die dadurch steigende Arbeitslosigkeit, zeigt dann nur die tatsächlichen Verhältnisse auf und zwingt uns alle gemeinschaftlich nach neuen Wegen zu suchen. z. B. ein bedingungsloses Grundeinkommen!
Oma Duck, Sie wollen doch wohl nicht den hochgespiesenen Kapitalismus abschaffen? Dann werden aber MammaMia und Konsorten aber weinen.
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  #54  
Alt 07.01.2013, 12:49
MammaMia MammaMia ist offline
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Da hat der Glaube aber wirklich Berge versetzt.
Zitat:
Zitat von Nachhaker Beitrag anzeigen
Den größten Anteil daran hatte sicher die DDR.

Die Existenz der DDR zwang die westdeutsche Unternehmerschaft zu Zugeständnissen, um den überlegenen Wohlstand gegenüber der DDR präsentieren zu können.

Die Gewerkschaften hatten es dadurch nicht so schwer.


Der Wirtschaft ging es deshalb gut. Weil auf diese Weise dafür gesorgt war, dass der steigenden Produktivität auch eine steigende Nachfrage gegenüberstand.

Werden Sie nie verstehen. Aber Sie sind ja auch nur Betriebswirt und nicht Ökonom.
Was da der Unterschied ist ? - Na dann denken Sie mal drüber nach.
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  #55  
Alt 07.01.2013, 12:52
MammaMia MammaMia ist offline
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Standard AW: Arbeitsplatz um jeden Preis?

Danke für Ihre Charakterisierung. Ich schließe also daraus, dass es sozialer ist, einen Menschen zu bezahlen, der von seiner regelmäßigen Arbeitszeit, die er mir schuldet, nur 40% erbringt, weil er meint, er müsse vornehmlich für die Gewerkschaft arbeiten. Dafür aber 3 Auszubildende ohne soziale Absicherung in die Arbeitslosigkeit schicken. Ich gratuliere Ihnen zu dieser sozialen Einstellung. Die ist sicher für Ihre Kreise beispielgebend.
Zitat:
Zitat von Nachhaker Beitrag anzeigen
Trau ich Ihnen voll zu, dass Sie versuchen, mittels Beurteilung dafür zu sorgen, dass Mitarbeiter, die nicht so ganz Ihren Vorstellungen von Diktatur entsprechen, nie wieder einen Job bekommen.

Sie zeigen hier wieder einmal - wie schon in vielen anderen Posts vorher - was für einen Charakter Sie haben.

Den konnten Sie in der DDR nicht ausleben. Das ist der Grund Ihres Hasses auf die DDR.
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  #56  
Alt 07.01.2013, 13:17
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Zitat:
Zitat von MammaMia Beitrag anzeigen
Ja, solange man darüber diskutieren kann unhd Initiativen entwickeln möchte, muss man sich ja nicht drum kümmern. Mit Verlaub, die Klientel der Gewerkschaften sind die, die Arbeit haben, nicht die die welche suchen. Und mir ist kein gewerkschaftliches Konzept bekannt, wo man weniger werdende Arbeit gerecht verteilen will.
1. Politik funktioniert in demokratischen Rechtsstaaten in hohem Maße durch Streitkultur. Dazu gehören Diskussionen, Initiativen, Arbeitsgruppen, Mehrheitssuche u.v.m. Ich weiß ja nicht, wie Ihr Verständnis politischer Meinungsbildungsprozesse aussieht.
2. Natürlich sind die Gewerkschaften vorrangig Vertreter derjenigen, die Arbeit haben, denn das ist ihre Aufgabe. Ansonsten hießen sie ja Arbeitslosenverband.
3. Die Arbeitslosen sollten eigentlich nicht von den Gewerkschaften, sondern von politischen Parteien vertreten werden. Einige tun dies ja auch.
4. Nicht Gewerkschaften haben politische Konzepte zum Wohle der Gesellschaft zu entwickeln und durchzusetzen, sondern politische Parteien. Das ist deren ureigene Funktion, die sie allerdings oftmals vergessen.
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  #57  
Alt 07.01.2013, 13:19
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Zitat:
Zitat von MammaMia Beitrag anzeigen
Das wäre ja die Quadratur des Kreises zu erklären. Der Wohlstand war da am größten, wo es aufgrund wirtschaftlicher Parameter der Gesellschaft gut ging. Daran hatten die Gewerkschaften nie einen Anteil. Auch wenn die gerne behaupten, dass sie den Wohlstand geschaffen hätten.
Sie interpretieren. Darum ging es nämlich gar nicht. Hier noch mal Ihre Aussage, auf die sich die meinige bezog:
Zitat:
Zitat von MammaMia Beitrag anzeigen

Mein Fazit: Wenn du Leute in die Arbeitslosigkeit schicken willst, musste dich nur mit der Gewerkschaft einlassen. Die ruiniert jede Wirtschaft.
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  #58  
Alt 07.01.2013, 13:25
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Zitat:
Zitat von Nachhaker Beitrag anzeigen
Den größten Anteil daran hatte sicher die DDR.

Die Existenz der DDR zwang die westdeutsche Unternehmerschaft zu Zugeständnissen, um den überlegenen Wohlstand gegenüber der DDR präsentieren zu können.

Die Gewerkschaften hatten es dadurch nicht so schwer.


Der Wirtschaft ging es deshalb gut. Weil auf diese Weise dafür gesorgt war, dass der steigenden Produktivität auch eine steigende Nachfrage gegenüberstand.

Werden Sie nie verstehen. Aber Sie sind ja auch nur Betriebswirt und nicht Ökonom.
Was da der Unterschied ist ? - Na dann denken Sie mal drüber nach.
Da stimme ich Ihnen zum größten Teil zu. Jeder, der sich in der Welt umschaut, kann anschaulich sehen, dass es ausnahmslos Gesellschaften wirtschaftlich und sozial am besten geht, die ein hohes Lohnniveau haben und im Gegensatz dazu es allen Gesellschaften mit niedrigem Lohnniveau wirtschaftlich und sozial schlecht geht. Die derzeitige deutsche Regierung arbeitet derzeit fleißig daran, dass Deutschland sich mittelfristig und langfristig aus der erstgenannten Staatengruppe in die zweitgenannte flüchtet. Guten Morgen Indien. (Ich würde mich totlachen, wenn es nicht so traurig wäre.)
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  #59  
Alt 07.01.2013, 13:26
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Zitat:
Zitat von Mausepaul Beitrag anzeigen
Es gab schon immer "schwarze Listen" von Unternehmern in Deutschland, in denen unliebiege Gewerkschafter erfasst wurden bzw. sind.
Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft ist inzwischen für viele Firmen ein Auslesekriterium bei Bewerbern.
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  #60  
Alt 07.01.2013, 13:27
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Zitat von Mausepaul Beitrag anzeigen
Oma Duck, Sie wollen doch wohl nicht den hochgespiesenen Kapitalismus abschaffen? Dann werden aber MammaMia und Konsorten aber weinen.
Der Kapitalismus in seiner heutigen Form wird nicht ewig bestehen. Die menschlichen Organisationsformen verändern sich ständig. Manchmal zum Guten, manchmal zum Schlechten.
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