Es ist einer der Aufsehen erregendsten Prozesse der Nachkriegszeit: 1947 steht in Dachau die "Hexe von Buchenwald" vor Gericht. Was machte Ilse Koch zur "meistgehassten Frau der Welt"?
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Als eiskalte Herrin vom Ettersberg ging die gelernte Stenotypistin in die Geschichte ein. Nur wie wurde aus dem Dresdner Arbeiterkind die gefürchtete "Hexe von Buchenwald"?. [Bilder]
Nicht nur ehemalige KZ-Häftlinge sagten gegen Ilse Koch aus. Es waren andere Umstände, die sie 1947 vor der Todesstrafe retteten. Doch die Geschichte endet nicht mit dem Urteil im Buchenwald-Prozess ...
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Eine kleine Dresdner Stenotypistin als Inbegriff des NS-Grauens? Welche Rolle Ilse Koch als "Kommandeuse" im KZ Buchenwald spielte, dazu wurden 1.500 Zeugen gehört, darunter viele ehemalige KZ-Häftlinge.
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Das Fotoalbum für ihren Sohn Artwin zeigt eine Idylle. Häftlinge fertigten es an und staffierten es aus. Nichts deutet darin auf ihr Leiden nur wenige Meter von der Villa der Kochs entfernt.
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"Sehr ehrgeizig" sei sie gewesen, sagt die Mutter im Buchenwald-Prozess über Ilse Koch. Wie die kleine Dresdner Stenotypistin an der Seite von Karl Koch zur Kommandeuse aufstieg - und fiel ...
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Bei den Recherchen zum Film ist das GMD-Team auf völlig neue Quellen zum Leben Ilse Kochs gestoßen; auf die Erinnerungen eines gewissen August Heinrich Bender, Lagerarzt im KZ auf dem Ettersberg ab 1938.
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Seit 1937 wurden auf dem Ettersberg bei Weimar Menschen gefoltert, gequält und getötet. Das Konzentrationslager Buchenwald wurde zum grausamen Gegenbild der Klassikerstadt.
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Es ist eine der bekanntesten Plastiken der DDR: Das Buchenwald-Mahnmal von Fritz Cremer. 1958 wurde der Bronzeguss aus Lauchhammer feierlich in der Nationalen Mahn- und Gedenkstätte bei Weimar eingeweiht.
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Die Lagerzeit und ihre Erlebnisse prägten nicht nur sein Leben, sie bot auch den Stoff, aus dem er 10 Jahre nach seiner Befeiung seinen bekanntesten Roman "Nackt unter Wölfen" entwickelte.: Bruno Apitz.
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Nicht eine Sekunde habe sie überlegt, als sie das Angebot bekam, die "Hexe von Buchenwald" zu spielen. Auf dem "Riverboat" erzählt Muriel Baumeister, warum und wie schwer es war.
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