Er gilt als Hitlers Hoffnungsträger und führt die 6. Armee in den Untergang. Vom Anhänger wird er zum Gegner des NS-Regimes. Seine letzten Jahre verbringt er in der DDR. Wie lebt Friedrich Paulus mit seiner Schuld?
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Von den rund 110.000 in Gefangenschaft geratenen Soldaten der Wehrmacht überlebten nur 5.000. In der Schlacht von Stalingrad kamen mindestens 700.000 Menschen auf beiden Seiten ums Leben.
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Friedrich Paulus verdankte Hitler seine Militärkarriere maßgeblich. So sieht er sich doppelt zum soldatischen Gehorsam verpflichtet und folgt dessen absurden Halte-Befehlen bis zum Schluss.
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Erich Burkhardt aus dem sächsischen Oelsnitz war in einer Infanteriedivision der 6. Armee als Fahrer an der Ostfront eingesetzt. Über seine "Begegnung" mit Friedrich Paulus sprach er mit Christian Schulz.
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Was bewegte Paulus zum Durchhalten? Militärhistoriker und Paulus-Biograf Torsten Diedrich, aber auch Zeitzeugen wie der Stalingrad-Veteran Erich Burkhardt oder Paulus' Adjutant in der DDR, Heinz Beutel, geben Auskunft.
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Generalfeldmarschall Friedrich Paulus war Stalins persönlicher Gefangener. Anders als die einfachen Soldaten wurde er mit besonderer Aufmerksamkeit behandelt.
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Er hatte den Angriff auf die Sowjetunion maßgeblich mitgeplant. Doch bei den Kriegsverbrecher-Prozessen in Nürnberg trat er als Kronzeuge der Anklage auf.
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Zehn Jahre saß Friedrich Paulus in sowjetischer Kriegsgefangenschaft. 1953 siedelte er über in die DDR. Was bewog ihn dazu und welche Hoffnung setzten Partei und Staat in ihn?
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Noch wissen die Dresdner nicht, wer bald in ihrer Stadt wohnen wird. Begleitet vom Chef der Kasernierten Volkspolizei der DDR, Heinz Hoffmann, zieht er ein auf dem Weißen Hirsch - standesgemäß.
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