Glaubwürdig vom 22.09.2012 : Rosalia-Maria Pinkau, die "gute Seele"
Die Sorbin Rosalia-Maria Pinkau gilt als "gute Seele" ihrer Gemeinde. Die pensionierte Lehrerin kümmert sich um Jugendliche, um Senioren der Gemeinde und um Kranke. Glaube und Tradtion sind für sie eine Einheit.
Rosalia-Maria Pinkau ist Sorbin und kann auf eine alte Familientradition zurückblicken. Sorbisch sein bedeutet für die Katholikin, Tradition und Volksbräuche zu erhalten und im Alltag erlebbar zu machen. Gern führt sie Besucher durch das Geburts- und Wohnhaus des sorbischen Volksmalers und Schriftstellers Měrćin Nowak-Njechorński (Martin Nowak-Neumann), der bis 1990 in ihrem Heimatort Nechern lebte. Wenn sie Besucher durch das Dorfmuseum führt, das im ehemaligen Wohnhaus des sorbischen Volksmalers und Dichters liegt, versucht sie den ihnen ein ganz persönliches Bild des Künstlers zu vermitteln, der selbst eng mit dem Glauben verbunden war.
Rosalia-Maria Pinkau gilt als "gute Seele" ihrer Gemeinde. Die pensionierte Lehrerin setzt sich für Jugendliche ein, kümmert sich um die Senioren der Gemeinde und besucht Kranke. Mit Trauer und Schmerz umzugehen, hat sie selbst bitter erfahren müssen. Vor über zwei Jahren starb ihre Tochter an Krebs. Seitdem betreut und erzieht sie ihren zwölfjährigen Enkel. Es sei eine großes Aufgabe, die sie von ihrer Tochter da übergeben bekommen habe, so Rosalia-Maria Pinkau. Ihr Glaube habe sie durch die schlimme Zeit getragen und gebe ihr den Mut für die Zukunft.
