Glaubwürdig

Glaubwürdig vom 28.01.2012 : Jutta Dinkermann - von der Journalistin zur Diakonissin

Jutta Dinkermann ist Novizin in Probezeit bei den Diakonissen in Eisenach. Früher arbeitete sie als Journalistin und half ihrem Mann in der Steuerkanzlei. Doch dann suchte sie einen Neuanfang ...

Jutta Dinkermann
Jutta Dinkermann - eine neue Aufgabe in der zweiten Lebenshälfte

Jutta Dinkermann ist Novizin in der Probezeit bei den Diakonissen in Eisenach. Nach zwei Jahren ist sie nun in den "inneren Zirkel" eingezogen, in das Diakonissen-Mutterhaus - für sie ein großer Schritt.

Früher arbeitete Jutta Dinkermann als Journalistin und half ihrem Mann in der Steuerkanzlei. Gesundheitlich ging es ihr nicht gut. Oft war sie über lange Zeiträume krank. Erst als ein Arzt erkannte, dass die Ursachen ihrer Beschwerden psychisch waren, kam Jutta Dinkermann langsam wieder auf die Beine. 2004 pilgerte sie auf dem "Ökumenischen Jakobsweg" durch Mitteldeutschland. Als sie eines Tages in der Pilgerherberge im Diakonissenmutterhaus in Eisenach einkehrte, fühlte sie sich sofort heimisch.

"Ich wollte eigentlich bereits als junges Mädchen Diakonisse werden. Ich war sogar schon in Bethel angenommen. Aber dann lernte ich meinen Mann kennen und habe alles wieder rückgängig gemacht. Aber der Wunsch hat mich nie ganz verlassen."

Jutta Dinkermann

Der Anfang eines neuen Weges

Jutta Dinkermann
Jutta Dinkermann kann nun ihren Glauben in Gemeinschaft leben

Jutta Dinkermann kehrte zunächst in ihr altes Leben zurück. Doch die Reise wurde für sie der Weg raus aus ihrem "alten" Leben. Als Jahre später ihre Ehe zerbrach, wollte sie einen Neuanfang. Also ging sie 2009 an jenen Ort zurück, der sie schon seit Jahren "gefangennahm": Eisenach.

Hier betreut Jutta Dinkermann nun Menschen mit Behinderung. Außerdem begleitet sie Besucherinnen, die bei den Diakonissen eine Art "Schnupperzeit" verbringen. Vielleicht nehmen sich ja mehr Frauen an Jutta Dinkermann ein Beispiel und beschließen, in ihrer zweiten Lebenshälfte zu den Eisenacher Schwestern zu stoßen. "Nachwuchs" wird bei den Diakonissen jedenfalls dringend gebraucht.

Zuletzt aktualisiert: 31. Januar 2012, 10:37 Uhr

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