Tipps zur Raucherentwöhnung
Die Zahl der Atemwegserkrankungen nimmt nicht zuletzt wegen 17 Millionen Rauchern in Deutschland stetig zu. Immerhin sind 90 Prozent aller COPD-Patienten Raucher.
Deshalb hier unsere Tipps zur Rauchentwöhnung:
1. Sie müssen den festen Entschluss fassen, ab sofort überhaupt nicht mehr zu rauchen. Allmähliches Abgewöhnen führt fast nie zum Erfolg.
2. Beginnen Sie mit dem Abgewöhnen am besten in einer Zeit körperlicher und geistiger Ruhe und Entspannung, z.B. im Urlaub. Dann entfallen viele typische Rauchrituale wie die Zigarette nach dem Essen oder zum Kaffee und neue Eindrücke lenken Sie vom Rauchverlangen ab.
3. Feiern Sie den Abschied von der Zigarette! Manche müssen alles, was sie an das Rauchen erinnert, aus der Wohnung und dem Arbeitsumfeld entfernen. Verschenken Sie Feuerzeuge und Aschenbecher. Anderen tut es sogar gut, wenn sie sich einen letzten Aschenbecher randvoll mit alten Zigaretten aufheben - zur Abschreckung!
4. Machen Sie sich bewusst, dass Sie körperlich gesünder sind, besser und frischer aussehen und nicht mehr nach Zigaretten riechen, wenn Sie aufhören zu rauchen.
5. Ersetzen Sie die Zigarette nicht durch Süßigkeiten. Lassen Sie sich angenehme Dinge einfallen, mit denen Sie die übliche Zigarette ersetzen könnten - und genießen sie das Neue. Die Morgenzigarette gegen einen Apfel. Die Stresszigarette gegen eine kurze Ruhepause, die verqualmte Kneipe gegen ein rauchfreieres Restaurant und vieles mehr.
6. Belohnen Sie sich zwischendurch selbst. Immerhin nehmen Sie wirklich von einer Sucht Abschied, und das ist nicht einfach. Eine neue CD, der Gang zum Friseur oder neue Kleider können außerdem den neuen Lebensabschnitt und ein neues Selbstwertgefühl unterstützen.
7. Treiben Sie Sport! Sie werden sich wundern, wie sportlich Sie wieder sind, denn endlich bekommt Ihre Lunge richtig Luft beim Atmen und kann den Körper mit Sauerstoff versorgen. Gleichzeitig wirkt Sport auch möglichen Gewichtsproblemen entgegen.
Zuletzt aktualisiert: 07. April 2004, 13:24 Uhr
