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Magnesium und Kalium für das Herz

Magnesium ist für Knochen, Muskeln, Nerven und Enzymaktivitäten wichtig. Es hemmt die Blutgerinnung und ist damit ein Schutz vor Thrombosen, Arteriosklerose und Infarkten. Außerdem wird es in Stress-Situationen benötigt, da es die Adrenalin-Ausschüttung beeinflusst. Der Tagesbedarf liegt bei 350 mg.

Kalium spielt u.a. bei der elektrischen Reizausbreitung und beim Säure-Basenhaushalt von Zellen eine wichtige Rolle. Eine Störung des Kaliumgleichgewichts kann zu bedrohlichen Herzrhythmusstörungen bis hin zum Kammerflimmern führen.

Die empfohlene Tagesmenge nach neuen Empfehlungen amerikanischer Mediziner liegt bei 1600 – 2000 mg. Bei Patienten mit einer chronischen Niereninsuffizienz muss der Kaliumhaushalt jedoch genau kontrolliert werden.

Vollkornbrot ist reich an Herzmineralien.

Ausgewogene Vollwertkost gegen Mangel

Bei einem Mangel an Magnesium und Kalium wird die Entspannung der Muskeln gestört. Magnesium und Kalium wirken als Gegenspieler zum Mineral Kalzium. Während Kalzium dafür sorgt, dass sich die Muskeln spannen – sich z.B. das Herz zusammenzieht, bewirken Magnesium und Kalium die Entspannung der Muskeln. Herz und Blutgefäße weiten sich. Fehlen die wichtigen Mineralien sind Herzschmerzen bis hin zu Herzrhythmusstörungen und Muskelkrämpfe die Folge.

Da der Körper mit jedem Tropfen Schweiß und auch bei jedem Gang zur Toilette Kalium und Magnesium ausscheidet, muss der Verlust mit der täglichen Nahrung wieder ausgeglichen werden. Eine ausgewogene Vollwertkost mit hohem Getreide- und Gemüseanteil ist der beste Weg, genügend Magnesium und Kalium aufzunehmen.

Vor allem Vollkornbrot ist sehr reich an diesen Herzmineralien. Bei Obst ist der Anteil allerdings sehr unterschiedlich. Äpfel und Birnen, enthalten sehr wenig Magnesium. Günstiger sind Bananen, Ananas, Kiwi oder auch Erdnüsse. Magnesium ist besonders reichhaltig in grünem Gemüse vorhanden.

Besser für das Herz als Äpfel und Birnen sind Ananas und Kiwis.

Fett, Öl, Fleisch behindern die Aufnahme von Magnesium

Problematisch: Fett, Öl und Fleisch. Sie sind nicht nur sehr magnesiumarm. Sie behindern auch die Aufnahme dieses Minerals aus der Nahrung. Fett, Öl und Fleisch sollten also nur in Maßen gegessen werden. Auch Alkohol und Süßigkeiten wirken sich negativ auf den Magnesiumhaushalt aus.

Gerade bei älteren Menschen reicht die Magnesium- und Kaliumversorgung allein über die Nahrung nicht aus. Sie essen meist weniger, der Bedarf an Mineralstoffen bleibt aber gleich. Magnesium und Kalium-Präparate aus Drogerie oder Apotheke können da nach Rücksprache mit dem Hausarzt helfen.

Zuletzt aktualisiert: 31. März 2005, 11:55 Uhr

 

 
 
 
 
 
 

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