Hauptsache gesund

Hauptsache gesund | 10.01.2013 | 21:00 Uhr : Quarkwickel gegen schwere Beine

Wer unter Venenproblemen leidet, hat es oft mit schweren Beinen zu tun. Ein Quarkwickel kann da hilfreich sein, weil er belebend auf die Venen wirkt. Quark enthält darüber hinaus eine geringe Menge an Milchsäure, die oberflächlichen Hautentzündungen entgegenwirkt.

Beine im Wasser.
Bei schweren Beinen können Quarkwickel helfen.

Man nehme eine Baumwollwindel oder eine große aufgefaltete Mullkompresse und gebe darauf einen Becher Quark. Darauf lege man ein zweites Baumwolltuch in der gleichen Größe. Jetzt wird der Quark mit einem Nudelholz glatt gerollt. Die Quarkschicht sollte ungefähr fingerdick sein. Diese Kompresse legt man auf das betroffene Bein. Der Wickel kann bis zum Austrocknen des Quarks auf der Haut bleiben. Bei akuten Entzündungen sollte der Wickel jedoch nach etwa 15 Minuten entfernt werden, da er sich schnell erwärmt und damit seine Wirkung verliert. Idealerweise wendet man den Wickel einmal pro Woche an. 

Unruhige Beine in der Traditionellen Chinesischen Medizin

So, wie das Nervenfasersystem den gesamten Körper durchzieht, beschreibt die Traditionelle Chinesische Medizin Energiekanäle. Diese werden Meridiane genannt. Sechs Meridiane sind hauptsächlich für die Beine verantwortlich. Dabei sind Blase und Nieren den Knochen zugeordnet, Milz und Magen den Muskeln und Leber und Galle den Sehnen.

Je nachdem, welche Symptome auftreten, sucht der Therapeut den entsprechenden Meridian und versucht, diesen freizuklopfen. Auf diese Weise sollen sich Energieblockaden lösen und die Beschwerden gelindert werden oder ganz verschwinden.

Zuletzt aktualisiert: 10. Januar 2013, 15:11 Uhr

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