Hauptsache gesund | 08.09.2011 | 21:00 Uhr : Was tun bei Blasenschwäche?
Schätzungsweise sechs bis acht Millionen Deutsche leiden unter Blasenschwäche. Doch nur wenige reden darüber. Dr. Franziska Rubin zeigt, was Betroffenen hilft und warum Inkontinenz kein Tabuthema mehr sein sollte.
Etwa sechs bis acht Millionen Frauen und Männer in Deutschland leiden unter Blasenschwäche. Doch die wenigsten sprechen darüber. Vielen ist das Thema unangenehm. Laut Statistik leiden aus Scham viele fünf qualvolle Jahre im Verborgenen. Harninkontinenz ist der häufigste Grund, warum ältere Menschen ihr Leben einschränken. Studien aus den USA zeigen, dass eine Blasenschwäche die Aktivitäten und den Alltag mehr beeinträchtigen als Kreislaufprobleme oder Gelenkschmerzen.
Soziale Isolation durch Blasenschwäche
Nicht "dicht" zu sein, macht befangen, bindet den Menschen an sein Heim und verhindert soziale Kontakte sowie ein aktives Leben. Die ständige Feuchtigkeit bringt auch unangenehme Hautprobleme wie Ekzeme oder Pilzinfektionen mit sich, unter denen die Betroffenen zusätzlich zu leiden haben. Vielen Betroffenen kann geholfen werden - wenn Sie sich an einen Arzt wenden.
Experten im Studio
Prof. Dr. Jens-Uwe Stolzenburg, Urologe, Universitätsklinikum Leipzig
Gitte Baumeier, Physiotherapeutin, Halle
Dr. med. Anke Görgner, Ärztin für Naturheilverfahren, Borna
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