Junge Frau mit dunklen Haaren und Schal um den Hals liegt krank allein im Bett
Bildrechte: IMAGO

Hauptsache Gesund | 09.02.2017 | 21:00 Uhr Grippe oder grippaler Infekt?

Junge Frau mit dunklen Haaren und Schal um den Hals liegt krank allein im Bett
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Der Unterschied zwischen einer Influenza und einem grippalen Infekt ist in der Regel deutlich zu spüren:

Eine Erkältung bahnt sich eher schleichend an und wird von Tag zu Tag schlimmer. Bei einer Influenza fühlt man sich dagegen von einem Moment auf den anderen sehr krank. Starke Kopfschmerzen, hohes Fieber, Gliederschmerzen, trockener Husten und ein allgemein sehr starkes Krankheitsgefühl deuten auf eine Ansteckung mit Influenzaviren hin. Ob sie wirklich vorliegt, ist mit Sicherheit nur durch einen Labortest nachzuweisen.

Schutz durch Impfung

Gegen die "echte” Grippe gibt es einen zuverlässigen Schutz: die Impfung. Wer geimpft ist, schützt nicht nur sich selbst, sondern vermeidet auch die Ansteckung anderer. Die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut empfiehlt die Influenza-Impfung für:

Erwachsene mit chronischen Herz- Kreislauferkrankungen, chronischen Erkrankungen der Atemwege, chronischen Nierenerkrankungen, Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes mellitus, Krankheiten des Abwehrsystems und des Blutes, sowie chronischen neurologischen Erkrankungen. Auch Personen, die durch ihre Arbeit einer Infektion ausgesetzt sind, zum Beispiel medizinisches Personal und Mitarbeiter an Arbeitsplätzen mit regem Publikumsverkehr, raten die Experten vorbeugend zur Impfung. Generell sollten sich alle Personen über 60 Jahre, Schwangere (gesunde Schwangere ab dem 2. Trimenon, Schwangere mit chronischen Grundkrankheiten zu jedem Zeitpunkt der Schwangerschaft nach kritischer Abwägung von Risiko und Nutzen der Impfung) gegen Influenza impfen lassen. Darüber hinaus kann aber auch jeder andere von der Impfung profitieren. Impfwillige können sich von ihrem Hausarzt beraten lassen.

Zuletzt aktualisiert: 09. Februar 2017, 23:14 Uhr