Hauptsache gesund | 02.02.2012 | 21:00 Uhr : Kalte Hände, kalte Füße - harmlos oder lebensbedrohlich?
Wird ihnen schnell kalt oder fühlen Sie sich bei Minusgraden erst richtig wohl? Dann könnten Sie das Zeug zum Extrembergsteiger haben. Wer sich aber mehr für Mittel und Methoden gegen die Kälte interessiert, wird hier das richtige finden. Außerdem erklärt "Hauptsache gesund", wann kalte Hände und Füße Vorboten größerer Gefahren sind.
Haben Sie ständig kalte Hände oder Füße? Herzlichen Glückwunsch! Dann könnten Sie zu den Auserwählten für die nächste Expedition der russischen Nationalmannschaft im Bergsteigen gehören. Der Trainer soll allen Bewerbern erst einmal kräftig die Hand geschüttelt haben, um herauszufinden, wer besonders kalte Hände hat. Er geht nämlich davon aus, dass Menschen, die ständig kalte Hände oder Füße haben, besser mit extremen Minusgraden umgehen können.
Frank Meutzner, Extremsportler und Mitglied der sächsischen Himalaya-Expedition, hat selbst Erfahrungen mit Kälte machen müssen. Vor mehr als zehn Jahren wurden dem 45-jährigen Dresdner anderthalb Zehen amputiert. Heute weiß er, wie man sich effektiv auch mit einfachen Mitteln gegen kalte Hände und Füße schützen kann. Und er hat Ärzte getroffen, die mit besonderen Heilmethoden Gliedmaßen retten können, die eigentlich amputiert werden müssten. Von diesen Therapien profitieren auch Menschen mit verengten Arterien oder Diabetiker.
Buchtipps
Rubin, Franziska: Meine besten Hausmittel, Zabert-Sandmann-Verlag
Schmidt, Walter: Dicker Hals und kalte Füße. Was Redensarten über Körper und Seele verraten, Gütersloher Verlagshaus
Hertzer, Karin: Nie wieder frieren: die 50 besten Tipps: Schnelle Hilfe gegen kalte Füße und Co
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Expertin im Studio
Prof. Antje Bergmann
Universitätsklinikum "Carl Gustav Carus" der Technischen Universität Dresden
