Hauptsache gesund

Hauptsache gesund | 25.10.2012 | 21:00 Uhr : Lagerung von Lebensmitteln ohne Kühlschrank

Die meisten Nährstoffe gehen durch lange Transportwege oder falsche Lagerung verloren. Unsere Großeltern mussten früher noch ohne Kühlschrank auskommen und haben deshalb so manchen Trick parat, der auch für uns heutzutage nützlich sein könnte.

eine Frau holt etwas aus einem vollen Kühlschrank
Die Art der Lagerung bestimmt den Nährstoffgehalt der Lebensmittel.

Wurzelgemüse, wie Möhren, rote Beete oder andere Knollen kann man gut in einer Sandkiste lagern. Es reicht auch eine alte Kommodenschublade oder die mit Sand gefüllte Schubkarre. Das Grünzeug wird von den Pflanzen entfernt und anschließend werden diese locker in das Sandbeet gelegt. Wichtig ist, dass sich das Gemüse nicht berührt. Darauf kommt eine neue 10 bis 20 Zentimeter dicke Schicht Sand und darin kann wieder neues Wurzelgemüse eingebettet werden.

Äpfel verlieren im Winter Wasser und werden schrumpelig. Deshalb lagert man sie am besten in einem feuchten und kühlen Raum, z. B. einem Keller oder einer frostfreien Garage. Es empfiehlt sich, jeden Apfel einzeln in Papier einzuwickeln und locker neben- und übereinander zu stapeln. Während Äpfel, Knollen oder Möhren eher Kälte lieben, mögen Zwiebeln Wärme. Man kann sie zu einem Kranz flechten und im Winter in einem Zimmer über 20 Grad lagern. Alte Waschmaschinentrommeln eignen sich übrigens wunderbar, um Wintergemüse frisch zu lagern. Die gefüllte Trommel wird einfach in der Erde eingegraben und darauf geachtet, dass von oben kein Wasser eindringt.

Zuletzt aktualisiert: 25. Oktober 2012, 17:46 Uhr

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