Hauptsache gesund | 13.12.2012 | 21:00 Uhr : Fit für die Feiertage
Weihnachten - das soll Besinnlichkeit, Ruhe und gemeinsame Freude sein. Viel zu oft bedeutet es jedoch Stress: in überfüllten Geschäften Geschenke kaufen, alles schmücken und vorbereiten, Essen für die ganze Familie kochen ... Da verwundert es nicht, dass laut einer Umfrage fast jeder Fünfte Weihnachten am liebsten abschaffen würde. Doch es geht auch anders!
Tipps gegen Verwandtschaftsärger zu Weihnachten
Planen Sie genügend Zeit für Spiel und Entspannung ein. Verplanen Sie aber nicht jede Minute. Jedes Familienmitglied braucht Zeit für sich selbst. Auch dafür, zwischendurch einfach mal nichts zu tun. "Oftmals bestehen ja auch Zwänge, dass man sich irgendwie miteinander beschäftigen muss, obwohl keiner der Beteiligten das eigentlich wirklich will", gibt Psychologe Prof. Dr. Bernhard Strauß zu bedenken. "Und wenn man drüber gesprochen hat und beschließt, zum Beispiel am zweiten Feiertag kann nachmittags jeder machen, worauf er Lust hat, dann könnte das wahrscheinlich sehr schnell für sehr viel Entspannung sorgen." Zudem sollte man sich nicht so unter Druck setzen, alles perfekt machen zu wollen. Irgendwas geht sowieso schief. "Allein die Tatsache, dass man ständig im Kopf hat, das muss jetzt eine geruhsame Zeit werden, setzt schon unter Druck", sagt Professor Strauß.
Für Entspannung sorgt zum Beispiel auch, die Küchenarbeit besser zu organisieren. Teile des Festtagsbratens können schon vorbereitet und vorgekocht werden. Rotkohl etwa schmeckt erst richtig, wenn er wieder aufgewärmt wurde. Denken Sie daran, eine gefrorene Gans von fünf Kilo braucht anderthalb Tage, wenn sie, wie empfohlen, im Kühlschrank auftauen soll. Einfacher geht es, wenn man das Menü beim Lieferdienst bestellt - auch keine schlechte Idee. Verteilen Sie die Aufgaben gerecht auf alle Schultern. Wenn Sie Gäste erwarten, beziehen Sie diese mit ein, die Klöße oder ein Dessert kann auch mal jemand anders mitbringen.
