Deutsche Zeitungslektüre in Kasachstan

Druckerei Deutsche Allgemeine Zeitung Almaty Konversation
Julia Boxler – Redakteurin auf Zeit bei der "Deutschen Allgemeinen Zeitung" in der kasachischen Millionenstadt Almaty. Die deutsch-russische Wochenzeitung wird jeden Mittwoch gedruckt. Bildrechte: Holger Lühmann/MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Druckerei Deutsche Allgemeine Zeitung Almaty Konversation
Julia Boxler – Redakteurin auf Zeit bei der "Deutschen Allgemeinen Zeitung" in der kasachischen Millionenstadt Almaty. Die deutsch-russische Wochenzeitung wird jeden Mittwoch gedruckt. Bildrechte: Holger Lühmann/MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Druckerei Deutsche Allgemeine Zeitung Almaty Computer
Die Zeitung der Russlanddeutschen in Kasachstan – kurz DAZ genannt – informiert ihre rund 2.000 Abonnenten im Land über die Ereignisse der deutschsprachigen Minderheit, wendet sich aber auch an ein russischsprachiges Publikum, das seine Deutschkenntnisse aufbessern will. Seit ein paar Jahren hat die Zeitung auch einen russischsprachigen Teil, um ihre Werbeeinnahmen zu steigern. Bildrechte: Holger Lühmann/MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Ausgabe der deutschen Zeitung 1966 damals unter dem Namen Freundschaft
Blick in die erste Ausgabe der Tageszeitung vom 1. Januar 1966. Sie war das Sprachrohr der Kommunistischen Partei Kasachstans. Das sowjetische Blatt namens "Freundschaft" sollte die deutsche Minderheit auf Linie bringen. Bildrechte: Holger Lühmann/MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Deutsche Allgemeine Zeitung Kasachstan
1990 bekam die Zeitung nicht nur einen neuen Namen, sie erscheint seither auch nur noch wöchentlich. Bildrechte: Holger Lühmann/MDR
Druckerei Deutsche Allgemeine Zeitung Almaty Team
Redakteurin Julia Boxler mit der DAZ unterm Arm – neben ihr zwei Mitarbeiter der Druckerei. Das mehrseitige Blatt wird heute hauptsächlich aus dem kasachischen Staatshaushalt finanziert. Auch gibt es Projektmittel vom deutschen Auswärtigen Amt. Herausgeber ist die Organisation "Wiedergeburt" - der Verband der Deutschen in Kasachstan. Bildrechte: Holger Lühmann/MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Deutsche Allgemeine Zeitung Eugen Hildebrand
Dienstältester Redaktionskollege ist Eugen Hildebrand. Von Beginn an und damit seit 50 Jahren arbeitet er in der Redaktion. Hildebrand war nach dem Zweiten Weltkrieg mit seiner Familie nach Kasachstan zwangsumgesiedelt worden. So erging es über 900.000 anderen Russlanddeutschen, die auf Befehl des Stalin-Regimes nach Zentralasien, aber auch nach Sibirien deportiert worden waren. Bildrechte: Holger Lühmann/MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Druckerei Deutsche Allgemeine Zeitung Almaty Druckmaschine
Blick in die Druckerei. Die DAZ gibt es jedoch nicht nur in gedruckter Form, sondern kann auch per E-Mail abonniert werden. Die Redaktion will so neue Leser gewinnen: Russlanddeutsche, die nach Deutschland ausgesiedelt sind. Bildrechte: Holger Lühmann/MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Wohnhäuser eines Mega-Tower-Komplexes in der 1,7 Millionen Einwohner zählenden Stadt Almaty (Kasachstan)
Wohnkomplex in Almaty. Hunderttausende Russlanddeutsche haben Kasachstan seit den 1980er-Jahren den Rücken gekehrt. Angaben des Verbandes der Deutschen in Kasachstan zufolge sollen in dem zentralasiatischen Land heute noch 200.000 Russlanddeutsche leben. Staatliche Stellen gehen von 180.000 aus. Bildrechte: IMAGO
Innenstadt von Almaty (Kasachstan)
Blick auf das rund 1,7 Millionen Einwohner zählende Almaty. 1987 wurde die Redaktion der DAZ in die Stadt im Südosten von Kasachstan verlegt. Die Metropole war bis 1997 auch Hauptstadt des Landes. Bildrechte: Holger Lühmann/MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Präsidentenpalast Weißes Haus in Astana Kasachstan
Nasarbajews Präsidentenpalast ist das Abbild des Weißen Hauses in Washington. Von hier aus regiert er seit 1990 sein Land mit harter Hand. Kasachstan boomte in den vergangenen Jahren dank seiner Öl- und Gasvorkommen wie kein anderes Land in der ehemaligen Sowjetunion. Doch der weltweite Preisverfall für Öl bremst auch hier das Wirtschaftswachstum. Bildrechte: Holger Lühmann/MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Werbebanner von kasachischen Präsidenten Nursultan Nasarbajew für seine Modernisierungsstrategie "2050". Aufgenommen in Almaty (Kasachstan).
Mit seiner 2013 vorgelegten Wirtschaftsstrategie "Kasachstan 2050" will Präsident Nasarbajew sein Land zu einer führenden Regionalmacht ausbauen. Bildrechte: Holger Lühmann/MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Julia Boxler, Chefredakteurin Olesja Klimenko und eine weitere Frau
Zurück in der Redaktion der DAZ: Redakteurin Julia Boxler (l.) mit Chefredakteurin Olesja Klimenko (Mitte) und Kollegin Veronika Lichobabina (r.). Der Zufall will es, dass die Damen an diesem Tag die Farben der deutschen Flagge tragen. Blattchefin Klimenko war unlängst mit anderen Minderheitenvertretern bei Staatschef Nasarbajew geladen. Der Präsident pflegt die Zusammenarbeit mit den Minderheiten - die russische macht ein Viertel der Bevölkerung aus. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Blick auf die Innenstadt der Hauptstadt Astana (Kasachstan)
In diesem Jahr wird die kasachische Hauptstadt Astana Schauplatz für die Weltausstellung Expo 2017. Ein Thema, über das mit Sicherheit auch die Redakteure der "Deutschen Allgemeinen Zeitung" berichten werden.

Über dieses Thema berichtete der MDR in MDR Aktuell, 02.09.2016, 17.45 Uhr.
Bildrechte: dpa
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