Minderheiten in Osteuropa

Mein Deutschland: Was sagen die Schlesier?
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Foto von einem Baby, im Hintergrunde die Ungarische Flagge.
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Sorben in Ostdeutschland

Wie die Sorben heute leben

Die Lausitz ist die Heimat der Sorben, der kleinsten slawischen Nation und eine der ältesten Minderheiten Deutschlands. Ein Blick in den Alltag der Sorben.

Gründung der Stiftung für das sorbische Volk im Oktober 1991 in der Kirche von Lohsa (Łaz) bei Hoyerswerda
Am 19. Oktober 1991 wurde in Lohsa (Łaz) bei Hoyerswerda die Stiftung für das sorbische Volk (Załožba za serbski lud) als eine von der Bundesrepublik Deutschland, dem Freistaat Sachsen und dem Land Brandenburg getragene nicht rechtsfähige Stiftung öffentlichen Rechts mit Sitz in Bautzen errichtet. Am Gründungsakt nahmen die Ministerpräsidenten von Sachsen, Kurt Biedenkopf, und von Brandenburg, Manfred Stolpe, teil. Stiftungszweck ist die Pflege und Förderung sorbischer Sprache und Kultur. Bildrechte: Jürgen Matschie
sorbischer Kindergarten in Rohne, 2005
Schon im Vorschulalter, wie hier im sorbischen Kindergarten in Rohne, lernen die Kinder parallel zu ihrer Muttersprache, dem Obersorbischen bzw. Niedersorbischen, auch Deutsch. Bildrechte: Jürgen Matschie
Ostersingen in der Kirche Dissen (Dešno)
Im sorbischen Kerngebiet, also in der Region um Bautzen, Kamenz und Hoyerswerda, leben überwiegend katholische Sorben. Höhepunkt des religiösen Brauchtums der katholischen Sorben ist das Osterfest. Bildrechte: Thomas Kläber
Zapust in Cottbus (Chóśebuz)
Das am ausgelassensten gefeierte Fest in der Niederlausitz ist der "Zapust": die niedersorbische Fastnacht. Im Bild der Zapust-Tanz in Cottbus (Chóśebuz). Bildrechte: Thomas Kläber
Sorbische junge Mädchen bei der Konfirmation in Bautzen/Budyšin 2004
Gern begehen die Mädchen das Fest der sorbisch-evangelischen Konfirmation in Tracht. Bildrechte: Jürgen Matschie
Gründung der Stiftung für das sorbische Volk im Oktober 1991 in der Kirche von Lohsa (Łaz) bei Hoyerswerda
Am 19. Oktober 1991 wurde in Lohsa (Łaz) bei Hoyerswerda die Stiftung für das sorbische Volk (Załožba za serbski lud) als eine von der Bundesrepublik Deutschland, dem Freistaat Sachsen und dem Land Brandenburg getragene nicht rechtsfähige Stiftung öffentlichen Rechts mit Sitz in Bautzen errichtet. Am Gründungsakt nahmen die Ministerpräsidenten von Sachsen, Kurt Biedenkopf, und von Brandenburg, Manfred Stolpe, teil. Stiftungszweck ist die Pflege und Förderung sorbischer Sprache und Kultur. Bildrechte: Jürgen Matschie
Sorbischunterricht in der Grundschule Schleife (Slepo), 2008
Sorbisch wird überall gesprochen: in vielen Familien, in der Schule, in den Kindergärten und im öffentlichen Leben. Gegenwärtig gibt es sechs sorbische Grund- und vier Mittelschulen sowie ein Sorbisches Gymnasium in Bautzen sowie ein Niedersorbisches Gymnasium in Cottbus. Im Bild Sorbischunterricht in der Grundschule Schleife (Slepo). Bildrechte: Jürgen Matschie
Lesung in der Buchhandlung des Domowina-Verlages in Bautzen (Budyšin), 2006
Der Domowina-Verlag in Bautzen (Budyšin) betreut seit 1958 alle Publikationen, die sich direkt oder mittelbar auf die Sorben, ihre Identität, ihre Sprache, Kultur und Wissenschaft beziehen. Im Bild eine Lesung in der "Smoler'schen Verlagsbuchhandlung". Die Bautzener Buchhandlung ist der einzige Ort in Deutschland, wo man die gesamte Palette an sorbischer Literatur über die Sorben einsehen und erwerben kann. Bildrechte: Jürgen Matschie
Ankleiden in Dissen (Dešno)
Die sorbische Tracht verschwindet zusehends aus dem Alltag, meist wird sie im Alltag nur noch von älteren Frauen getragen. Zu kirchlichen Feiertagen, Hochzeiten, familiären Ereignissen oder bei Auftritten von Kulturgruppen tragen auch jüngere Frauen und Mädchen die entsprechende Festtagstracht. Bildrechte: Thomas Kläber
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