Die Premierminister Robert Fico, Beata Szydlo, Bohuslav Sobotka und Viktor Orban.
Die Premierminister der Visegrád-Staaten: Robert Fico, Beata Szydlo, Bohuslav Sobotka und Viktor Orban. Bildrechte: dpa

Was sind die Visegrád-Staaten?

Die Premierminister Robert Fico, Beata Szydlo, Bohuslav Sobotka und Viktor Orban.
Die Premierminister der Visegrád-Staaten: Robert Fico, Beata Szydlo, Bohuslav Sobotka und Viktor Orban. Bildrechte: dpa

Die sogenannte Visegrád-Gruppe ist eine lose Kooperation der mitteleuropäischen Staaten Polen, Tschechien, Slowakei und Ungarn. 1991 hatten sich Polen, Ungarn und die damals noch existierende Tschechoslowakei zusammengeschlossen, um gemeinsam Probleme zu lösen. Seit 1998 trafen sich die nach der Auflösung der Tschechoslowakei 1992 nunmehr vier Staaten zu halbjährlichen Konsultationen. Benannt ist die Gruppe nach der ungarischen Stadt Visegrád, in der sich 1335 die ungarischen, böhmischen und polnischen Könige zu wirtschaftlich-politischen Verhandlungen trafen.

Im Jahr 1999 wurde der Internationale Visegrád-Fonds von den Mitgliedern in Bratislava gegründet. Der Fonds wird von allen Mitgliedern gemeinsam finanziert und unterstützt unter anderem kulturelle Netzwerke und vergibt jährlich Stipendien an Studenten, Promovierende und Wissenschaftler zum akademischen Austausch. Dazu stehen jährlich fünf Millionen Euro zur Verfügung.

Zuletzt aktualisiert: 21. November 2016, 13:35 Uhr