Wohnhaus mit Eingangsbereich
Bildrechte: rbb/Zeitzeugen TV

Die ehemalige SED-Siedlung Wandlitz steht unter Denkmalschutz

Die Waldsiedlung bei Wandlitz nahe Berlin ist von nun an ein Denkmal. Von 1958 bis 1989 hatten dort abgeschirmt von der Umgebung Mitglieder der SED-Führung gewohnt.

Wohnhaus mit Eingangsbereich
Bildrechte: rbb/Zeitzeugen TV

Der einstige Wohnsitz der SED-Führung bei Wandlitz nahe Berlin ist von nun an ein Denkmal. Brandenburgs Kulturministerin Martina Münch überreichte am 16. Mai die Denkmalschutz-Plakette an den Arealnutzer Karl-Josef Michels. Die Waldsiedlung sei aufgrund ihres singulären Charakters und ihrer besonderen Authentizität in besonderer Weise dafür geeignet, sich mit der Geschichte und insbesondere den Machtstrukturen auseinanderzusetzen, so Münch.

Bestandsschutz hat der gesamte ehemalige Wohnbereich der DDR-Partei- und Staatsführung. Zentrale Orte sind jedoch das ehemalige Wohnhaus von Staats- und Parteichef Walter Ulbricht mit Bibliothek, der Kursaal, das Gartenensemble und das gusseiserne Eingangstor.  

Das Areal, das geografisch zur Stadt Bernau gehört, beherbergt seit 1990 eine Rehaklinik sowie Seniorenresidenzen.

Über dieses Thema berichtete der MDR im TV in "Aktuell": 10.11.2013 | 19:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 16. Juni 2017, 16:13 Uhr

Journalisten in der Waldsiedlung Wandlitz
Journalisten in der Waldsiedlung Wandlitz Bildrechte: Elf 99 spezial vom 15.12.1990