Hier ab vier

Hier ab vier | Gäste zum Kaffee | 15.08.2011 | 16:30 Uhr : Christine Schorn - kommt "Hand in Hand"

Seit mehr als vier Jahrzehnten steht Christine Schorn bereits auf der Bühne und vor der Kamera. Schon zu DDR-Zeiten erfolgreich, schaffte die in Prag geborene Schauspielerin den Sprung auf die "bundesdeutsche" Leinwand. Unter anderem wirkte sie in den Kinohits "Halbe Treppe" und "Good bye, Lenin!" mit. Am 15. August wird sie im TV-Film "Hand in Hand" zu sehen sein. Bei Hier ab vier sehen Sie Szenen vorab. Außerdem gibt Christine Schorn Einblicke in weitere Projekte.

Christine Schorn

Blut geleckt hat die Vollblutdarstellerin offenbar bei ihren Eltern, dem Schauspielerpaar Peter Schorn und Emilie Schorn, denn auch diese standen bereits auf der Bühne. Christine Schorn wurde 1944 in Prag geboren. In den letzten Kriegsmonaten siedelte die Familie nach Kiel, 1951 nach Berlin um. Die Aufnahme zur Schauspielschule schaffte Christine Schorn erst im zweiten Anlauf. Mit 16 wurde sie zunächst abgewiesen, wurde dann aber von 1961 bis 1964 an der Staatlichen Schauspielschule in Berlin (DDR) ausgebildet.

Rascher Durchbruch

1964 engagierte sie der Regisseur Friedo Solter für das Ostberliner Deutsche Theater, wo sie fortan fest zum Ensemble gehörte. Hier legte sie ein von Publikum und Kritik gleichermaßen gefeiertes Debüt hin. Eine Reihe großer Bühnenrollen sollte folgen, u. a. in Stücken von Lessing, Hacks, Schiller, Tschechow und Lorca - 2009 verabschiedete sie sich schließlich von der Theaterbühne. 1965 sammelte sie ihre ersten Filmerfahrungen, 1968 überzeugte sie in "Zeit ist Glück" und erhielt dafür den Nationalpreis, das erste Mal in einem Kinofilm war sie 1971 in einer Nebenrolle in "Der Dritte" zu sehen.

Zahlreiche Filmproduktionen

Christine Schorn schafft im Gegensatz zu vielen anderen Ost-Schauspielkollegen den Sprung auf die bundesdeutsche Leinwand. "Halbe Treppe", "Good bye Lenin!", "Novemberkind", "Guilias Verschwinden" und Auftritte im "Tatort" und in "Polizeiruf 110" sind nur einige ihrer Rollen, in denen sie vor der Kamera stand. 2008 wurde Christine Schorn mit dem Deutschen Filmpreis für ihre Rolle in der Verfilmung "Frei nach Plan" ausgezeichnet. Zu ihren neuen Projekten gehören der TV-Film "Hand in Hand", in dem sie am 15. August zu sehen sein wird, und die Produktion "Willkommen in Kölleda", welche im Herbst dieses Jahres ausgestrahlt werden soll. Im Studio von Hier ab vier verrät Christine Schorn mehr über ihre neuen Projekte.

Zuletzt aktualisiert: 15. August 2011, 10:31 Uhr

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