Natürlich gesund | dienstags um 17:00 Uhr : Dr. Thomas Dietz
Er ist Arzt mit Leib und Seele. Dr. Thomas Dietz engagierte sich schon als Teenager ehrenamtlich im Rettungs- und Sanitätsdienst. Später studierte er Medizin und promovierte. Stetig drang er in neue Fachgebiete ein und erweiterte damit sein medizinisches Betätigungsfeld. Sein umfangreiches Wissen gibt er gerne an die Zuschauer von "Hier ab vier" weiter.
Sein Motto lautet: "Die Gesundheit des Menschen ist keine olympische Disziplin. 'Schneller, höher, weiter' kann keine Alternative zu einer menschlichen und verantwortlichen Medizin sein."
Schon in jungen Jahren faszinierte ihn das medizinische Umfeld
Der Weg von Thomas Dietz in die Medizin begann ehrenamtlich: Mit 16 Jahren fing er seine Ausbildung zum Erste-Hilfe-Fachmann an. In der Freizeit brachte er sich im Rettungs- und Sanitätsdienst ein, bald wirkte er auch als Erste-Hilfe-Ausbilder. Das sechsjährige Medizinstudium in Berlin tat diesem Engagement keinen Abbruch, stattdessen wurde er auch noch im Auslands-Rückholdienst für akut Erkrankte tätig.
Die ersten Schritte auf der Karriereleiter
Als Arzt spezialisierte er sich auf die Kardiologie (Herz) und Pulmologie (Lunge) am Universitätsklinikum Charlottenburg. 1991 wurde er Ausbilder für erweiterte Reanimationsmaßnahmen für Ärzte am Universitätsklinikum und an der Ärztekammer Berlin. Zwei Jahre später durfte er sich Dr. Thomas Dietz nennen.
Als dieser wechselte er ins Reanimationszentrum am Klinikum Charlottenburg und wieder auf die Straße und in die Luft: Über 4.000 Notarzteinsätze bringen ihn an die Orte, wo medizinisches Wissen, Mut und erfahrenes praktisches Handeln in vielen Fällen für den weiteren Lebensweg der Patienten entscheidend ist.
Stetig drang er in neue Forschungsbereiche ein
Inzwischen Rettungsmediziner, wird er 1999 Facharzt für Innere Medizin und entschließt sich, seine Fähigkeiten in Richtung Nierenheilkunde auszubauen, nachdem er im Rahmen seiner notfall- und intensivmedizinischen Tätigkeit sehr viel mit Transplantationsmedizin konfrontiert wurde.
Von Berlin wechselt er dann als Funktionsoberarzt an die Universitätsklinik Kiel und erwirbt dort 2001 die Qualifikation als Nephrologe (Mediziner für Nieren-und Bluthochdruckkrankheiten). In den folgenden Jahren arbeitet er in Berlin, unter anderem als Konsiliararzt am Deutschen Herzzentrum, danach in verschiedenen Nierenzentren der Bundesrepublik.
Ein eigenes Ärztezentrum
Schließlich führt ihn sein Weg zurück in die Heimat. 2007 lässt er sich in Berlin nieder und gründet ein Nierenzentrum in Berlin. Nach über 15 Jahren Weiterqualifikation, zum Teil weit entfernt von Berlin, mit Tätigkeiten in der Kardiologie und Nephrologie, Notfall-, Transplantations- und Intensivmedizin ist die Freude über eigenverantwortliche Arbeitsmöglichkeiten im Zentrum in Berlin jeden Tag neuer Ansporn für den "schönsten Beruf", wie er sagt.
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