Gast zum Kaffee | 08.09.2011 | 16:30 Uhr : Mathias Bröckers – Was war da los am 11. September?
Wo waren Sie am 11. September 2011? Was haben Sie getan und vor allem: Was haben Sie gedacht? Haben Sie später auch gezweifelt, ob eine Handvoll Terroristen so viel Schaden anrichten kann? Mathias Bröckers hat in seinem neuen Buch viele Ungereimtheiten rund um 9/11 zusammengetragen.
"Ich behaupte, jeder Mensch, der sich eine Stunde mit diesen Dingen beschäftigt, kann nur dasselbe feststellen: Dass die Geschichte von vorn bis hinten nicht stimmen kann." Deutliche Worte, die Mathias Bröckers im Interview mit dem ARD-Kulturmagazin ttt benutzt. Neunzehn Hijacker schaffen es, mit Teppichmessern vier Flugzeuge zu entführen, die Luftabwehr stundenlang am Boden zu halten und drei Wolkenkratzer zu pulverisieren. Die Kommission zur Klärung der Ereignisse legt einen Abschlussbericht vor, der in keinem Punkt einer staatsanwaltlichen Prüfung standhält und zu dem selbst die Kommissionsmitglieder Abstand nehmen. Wie kann das sein?
Je länger Bröckers recherchiert, desto mulmiger wird dem Leser. War der 11. September wirklich gesteuert, vielleicht sogar von der US-Regierung selbst? Bröckers ist schlau genug, um darauf keine Antworten zu geben. Die offizielle Version hält er dennoch erstmal nur für eine Hypothese – mehr nicht.
Buchtipp
Mathias Bröckers & Christian C. Walther: 11.9. – zehn Jahre danach. Westend-Verlag.



