Gäste zum Kaffee

Gäste zum Kaffee | 14.12.2011 | 16:30 Uhr : Hilmar Eichhorn – Zeitreise mit dem Turm

Hilmar Eichhorn
Hilmar Eichhorn

"Tatort", "SOKO Leipzig" und "Polizeiruf 110": Wo Hilmar Eichhorn mitspielt, ist gute Krimi-Unterhaltung garantiert, zuletzt sogar im Radio. Für den ARD-Radio-Tatort schlüpfte Eichhorn in die Rolle des Kommissars Fischer. Dabei fing alles mit klassischen Stoffen an: Der gebürtige Dresdner (Jahrgang 1954) erlebte 1974 seinen Durchbruch als junger Goethe in Egon Günthers "Lotte in Weimar". Nach einem Ausreiseantrag durfte er im Mai 1989 die DDR verlassen. "Mit Mitte 30 hatte ich das Gefühl, es ging nicht mehr weiter", erinnert sich Eichhorn. "Ich wollte die Welt sehen und hatte keine Lust mehr, weiter für den Ausgang des Zweiten Weltkriegs bestraft zu werden."

"Ich habe im Westen gelernt, dass man sich um alles selber kümmern muss. Was Du nicht beantragst, das bekommst Du auch nicht. Ich glaube, das haben manche aus der DDR bis heute noch nicht richtig begriffen."

Hilmar Eichhorn
Leipziger Volkszeitung, 23.11.2007

Bald an der Seite von Jan Josef Liefers zu sehen

Nach der Wende kehrte Hilmar Eichhorn in seine Heimat zurück, spielte und inszenierte am "neuen theater" in Halle. Aktuell steht Eichhorn für den Zweiteiler "Der Turm" (nach dem Bestseller von Uwe Tellkamp) vor der Kamera. Für ihn, wie auch für die anderen Darsteller, etwa Jan Josef Liefers, Stephanie Stumph oder Peter Sodann, eine Zeitreise in die untergangene DDR. Der Film soll Ende 2012 in der ARD zu sehen sein.

Der Beginn: "Der Turm" - Dreharbeiten mit Bestbesetzung

Familie Hoffmann in der Kirche. Die Familie zerbricht an den Affären von Richard und den Wirren der Zeit. Zu Hause übt er klassische Musik am Cello.

So haben die Dreharbeiten begonnen. In Görlitz und auf einem Schloss bei Dresden wurden die ersten Szenen gedreht. [Bilder]


Zuletzt aktualisiert: 14. Dezember 2011, 11:15 Uhr

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