Schmähpreis : "Twilight"-Finale räumt "Goldene Himbeeren" ab
Einen Tag vor der "Oscar"-Verleihung sind die Macher des "Twilight"-Finales in den Genuss einer zweifelhaften Ehre gekommen: Sie räumten bei der Verleihung der "Goldenen Himbeere" gleich sieben Mal ab. Der Streifen erhielt unter anderem den Preis als schlechtester Film. Die Schauspielerin Kristen Stewart wurde als schlechteste Hauptdarstellerin gekürt, Taylor Lautner als schlechtester Nebendarsteller in "Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht - Teil 2". Die Regie-Trophäe ging an Bill Condon.
Weitere der unrühmlichen Preise gingen an den Komiker Adam Sandler als schlechtesten Hauptdarsteller im Kinoflop "Der Chaos-Dad". Und auch die Sängerin Rihanna erhielt ein süßes Früchtchen: Für ihren ersten Filmauftritt in dem Science-Fiction-Spektakel "Battleship".
Die Preise wurden nur einen Katzensprung vom Dolby-Theatre in Hollywood entfernt verliehen, wo die Oscars vergeben werden. Den rund 100 Juroren trat allerdings kein Preisträger entgegen – alle Nominierten blieben fern. Dass sich die Preisträger der "Goldenen Himbeere" blicken lassen, kommt eher selten vor: "Catwoman" Halle Berry traute sich 2005 und ließ sich lachend zur schlechtesten Schauspielerin küren, und auch Sandra Bullock stellte sich dem Spott. Sie trat 2010 unter lautem Applaus auf die Bühne. Die "Raspberries" oder "Razzies" (Himbeeren) werden seit 1980 von einem Verband von knapp 700 Filmkritikern und Kinofans vergeben.
