Zwei Fechterinnen
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Tipps und Infos Alles übers Fechten

Zwei Fechterinnen
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Kurz beschrieben ist Fechten die Kunst zu treffen ohne getroffen zu werden. Während es früher in echten Duellen um Leben und Tod ging, wird im Fechten heutzutage glücklicherweise "nur" um sportliche Erfolge gekämpft.

Was sind Degen, Florett und Säbel?

Gefochten wird mit Degen, Florett und Säbel. Der Degen war die früher zum Duell verwendete Waffe und ist bis heute die Hauptwaffe des Fechtsports. Er hat eine größere Glocke (so nennt sich das halbrunde Teil, wohinter die Hand versteckt und geschützt ist), eine stärkere Klinge und ist 1,10 m lang. Nach den Fechtregeln darf man mit dem Degen auch am ganzen Körper treffen! Das ist nicht immer so: Mit dem Florett zum Beispiel darf man nur den Oberkörper treffen und muss vorher einen Angriff auf sich selbst abgewehrt haben! Das Florett ist übrigens die kleinste Waffe des Fechtsports. Es wiegt nur 500 g und ist 1,10 m lang. Der Säbel als dritte Waffe beim Fechten ist nicht nur eine Stich- sondern auch eine Hiebwaffe: Treffer können also sowohl mit der Spitze als auch mit den Seiten der Waffe angebracht werden. Hier zählen Treffer am Oberkörper, den Armen und dem Kopf. Ähnlich wie beim Florett muss es aber vorher eine Parade (ein Angriff auf einen selbst) gegeben haben, um angreifen zu dürfen.

Total wichtig: Die (schwere) Schutzkleidung!

Ebenso wichtig wie die Waffe sind beim Fechten Maske, Handschuhe und die weiße Schutzkleidung aus verstärkten Kunststoffen. Die besondere Kleidung schützt die Sportler vor Verletzungen. Die doppelte Schutzjacke, genannt "Plastron", soll den Oberkörper schützen. Die Hand, die die Waffe führt, steckt in einem speziellen Handschuh. An den Beinen tragen die Fechter Kniebundhosen und spezielle Schuhe. Die gefährdetsten Körperteile, der Kopf und der Halsbereich, werden durch die Fechtmaske geschützt.

Zuletzt aktualisiert: 20. September 2017, 14:56 Uhr